Eingereichte Projektvorschläge aus Castrop-Rauxel
Projektvorschlag " ... im flug vergangen"
Vor und nach der Kohle - ein Ausstellungskonzept im Rahmen der "Kulturhauptstadt Ruhr 2010", Kontakt: Ursula Commandeur, Kersten und Matthias Grosche
Ab Juni 2008 startet ein künstlerischer Staffellauf in Castrop-Rauxel. Bis zum Jahr 2010 sollen sechzig Künstler aus allen Bereichen und dem gesamten Ruhrgebiet zum Thema "die Zeit vor und nach der Kohle" ausstellen. Monatlicht werden drei Arbeiten zum Thema angefertigt, das danach von drei weiteren Künstlern aufgenommen wird. Das Endprodukt wird jeweils als Fotografie auf einer Speicherkarte festgehalten, die passend zum Ruhrgebiet von einer Brieftaube zum späteren Ausstellungsort Castrop-Rauxel gebracht wird. Die Taube, als symbolträchtiger Bote, dokumentiert mit ihrem Flug die Vernetzung des Ruhrgebiets.
Projektvorschlag "Aus Feinden wurden Freunde"
Kulturgemeinde e.V., Kontakt: Friedrich Vierhaus
50 Jahre Chor-Partnerschaft, 60 Jahre Europastadt - die Chöre St. Elisabeth-Obercastrop aus Cast-rop-Rauxel und St. Louis aus Vincennes wollen 2010 in Castrop-Rauxel feiern und zeigen, wie man in einem gemeinsamen Europa lebt und sich versteht. Vom 12.-15.05.2010 ist der französische Chor Gast in Castrop-Rauxel. Höhepunkt des Besuchs, dessen Einzelheiten noch in Planung ist, wird am 13.05. das Jubiläumskonzert in der St. Lambertus-Kirche. Vorgesehen ist in der Veranstaltungsreihe "Local heroes" ein zweites Konzert.
Projektvorschlag "Rössel 2010"
Kontakt: Jörg Weirauch, Frank Westerdorff, Lucy Wende, Brigitte Gregorczewski, Patrick Berg
Wer kennt es nicht "Das weiße Rössl am Wolfgangsee"? Mitte der 90er Jahre erfuhr "das Rössl" eine Wiederbelebung durch eine Bühneninszenierung mit u.a. Max Raabe. "Rössl 2010" möchte diese Faszination aufnehmen - jedoch wird diese Inszenierung ganz und gar ein Stück Castrop-Rauxel sein. Junge Künstlern aus Castrop-Rauxel und Umgebung sollen eine professionelle Inszenierung mit gestalten. In mehreren Castings werden im März 2008 nicht nur die Sänger, Schauspieler und Tänzer gefunden, sondern auch die Musiker. Den Zuschauern soll gezeigt werden, welches künstlerische Potential in Castrop-Rauxel steckt.
Projektvorschlag Ausstellung "Zu Wasser und zu Lande"
Schlussausstellung der Triennale zur Regionale Fluss Stadt Land, Kontakt: Mitgliedern des Künstler-bundes Castrop-Rauxel und Künstlern aus dem Kreis Recklinghausen.
"Zu Wasser und zu Lande" verbindet im Namen von "Twintowns" vier Partnerstädte und zwei Europa-städte auf dem Wasserweg und auf dem Landweg. Es verbindet darüber hinaus zwei Industriemerk-male als Kunststandtorte, das Ausstellungsschiff OSTARA und den HAMMERKOPFTURM Schwerin auf der Route der Industriekultur und der Landmarken.
Die Ausstellung SchiffART findet mit der OSTARA als Kunstschiff eine Fortsetzung und verbindet sich mit dem Standort der Triennale, dem Hammerkopfturm.
Projektvorschlag Momo, die Migrantin
Eine interkulturelle Inszenierung mit Laien und Profis zum Umgang mit der Zeit. Kontakt: Erika Römer, Kulturzentrum AGORA
Momo - nach dem Roman von Michael Ende - soll in einer Inszenierung für das Amphitheater der AGORA als eine interkulturelle Parabel erzählt werden. Momos Welt transformiert in die Zuwande-rungsgesellschaft einer Ruhrgebietsstadt. Momo, das minderjährige Flüchtlingskind, die eines Tages plötzlich aufgetaucht ist und im Amphitheater auf Kinder anderer Nationen. Momo wird als ein com-munity based theatre Projekt entwickelt, in dem neben dem Theatro Odysseus Schwestern, multikul-turelle Tanzgruppen, Castroper Schüler, Ältere mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zusammen auf der Bühne stehen. Ein Projekt in dem die Einwohner der Stadt ihr eigenes Stadttheater machen.
Projektvorschlag "unterwegs mit kleinem Gepäck..."
Kontakt: Galerie Schwenk
In Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern in Castrop-Rauxelund Umgebung werden nationale und internationale Künstler eingeladen, sich unter dem Thema "unterwegs mit kleinem Gepäck..." ortsbe-zogen (Castrop- Rauxel / Ruhrgebiet / Festung Europa) mit den Grenzerfahrungen der Menschen, die ihnen in Bezug auf Migration tagtäglich abverlangt werden, auseinanderzusetzen und die Schwierig-keiten, Balanceakte und Chancen darzustellen. Die Bürger von Castrop-Rauxel werden sich an dem Projekt mehrfach beteiligen können und ihre Vorstellung vom "unterwegssein mit kleinem Gepäck" zeigen können.
Projektvorschlag "DIAPORAMA RUHRPOTT LIVE"
Kontakt: Harald W. Leyk - Peter G. Schäfer, Musikschule Altstadt
Bei einem Diaporama werden Fotografien in Überblendtechnik mit Musik und Text zu einer dramatur-gischen Einheit verschmolzen. Eigene Fotografien aus dem Ruhrpott werden mit mehreren Liedern des Ruhrgebiets kombiniert. Ein eigens komponiertes Lied über Castrop-Rauxel soll Premiere haben. Bei Vorführungen (ca. 45 Minuten) werden sechs bis sieben Musiker und eine Sängerin das Diapo-rama live begleiten und inszenieren. Auch die Produktion einer DVD ist angedacht.
Projektvorschlag "Malertreffen in Castrop-Rauxel"
Kontakt: DFG - Deutsch-Finnische Gesellschaft NRW, Peter G. Schäfer, Bärbel Neuburg
Castrop-Rauxel, Kuopio und Gera (Partnerstadt Kuopio`s) sind zu einem Malertreff aufgerufen. Künstlerische Impressionen des Lebens in Deutschland, des Strukturwandels im Ruhrgebiet, der Geschichte und Kultur sollen entstehen. Die gemalten Eindrücke/Bilder werden in der Rathaus-Galerie ausgestellt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausstellung soll später auch in Gera und Kuopio gezeigt werden.
Projektvorschlag "Castrop-Rauxel ... ein Gedicht"
Kontakt: Roy Kift in Kooperation mit Altstadtmarketing Castrop-Rauxel e.V., WLT und Büro Städte-partnerschaften Stadtverwaltung, Internet: www.gedichte2010.de
Das Projekt "Castrop-Rauxel ... ein Gedicht" soll Castrop-Rauxel im Jahr 2010 zur Poesie-Hauptstadt Europas machen. Eine Ausstellung mit handsignierten Gedichten von Nobelpreisträgern und weiteren bekannten europäischen Poeten ist geplant. 2010 Gedichte machen die Innenstadt mit Beteiligung der Partnerstädte und des WLTs zum poetischen Raum:
- Gedichte in Geschäften und Schaufenstern; hinter Windschutzscheiben; an Bäumen; in Tages-zeitungen
- Lesungen in Restaurants, Cafés, Krankenhäusern, Arztpraxen
- Poesie-Rap-Wettbewerb mit Jugendlichen, Gastlesungen, Fragebogen-Rallye etc.