Damit ist das große „Roll out“ in Sachen E-Mobilität abgeschlossen. Die angekündigten 100 Ladesäulen sind nahezu vollständig eingerichtet worden. An einigen Stellen sind noch Nacharbeiten möglich.
Standorte der Ladesäulen mit Bürgerbeteiligung festgelegt
Schon 2021 waren die Vorarbeiten für das Projekt mit Bürgerbeteiligung gestartet. Bei der Auswahl der Standorte konnten die Castrop-Rauxeler über die Beteiligungsplattformen der Stadt mitreden. Ziel war es, eine stadtweite Ladeinfrastruktur in den Wohnquartieren zu schaffen, um die zukünftige Entwicklung hin zur E-Mobilität im Zuge der Mobilitätswende vorzubereiten und zu begleiten.
Sichere Auflademöglichkeit auch ohne eigene Wallbox
„So können sich die Menschen in unserer Stadt künftig bedenkenlos für ein Elektro- oder Hybridfahrzeug entscheiden, auch ohne eigenen Stellplatz mit Auflademöglichkeit“, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Jens Langensiepen die Motivation der kommunalen Familie für dieses Projekt. Die E-Ladesäulen sind so konzipiert, dass über mehrere Stunden, also beispielsweise über Nacht aufgeladen werden kann, im Unterschied zu Schnellladesäulen wie man sie beispielsweise für Langstrecken an Autobahnraststätten findet.
Partner haben Förderprogramm abgerufen
Angestoßen werden konnte die Offensive für ein flächendeckendes E-Ladenetzwerk in Wohnsiedlungen durch die Förderung „Ladeinfrastruktur vor Ort“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie EUV Stadtbetrieb, Breilmann KG, Sonnenhaus Krieger GmbH, dem ehemaligen Fußball-Profi Martin Kree sowie der Stadtverwaltung. Als Technologiepartner wurde SIEMENS mit an Bord geholt. Betreiber des Netzes sind die Stadtwerke Castrop-Rauxel.
Die einzelnen Standorte der Ladesäulen sind in den gängigen Apps, aber auch im Geoportal der Stadt unter www.castrop-rauxel.de/geoportal unter Intrastruktur zu finden.