Betreuung und Versorgung geflüchteter Menschen

Auf dem ehemaligen Sportplatz sollen insgesamt 30 Module unter anderem für die Betreuung und Versorgung geflüchteter Menschen im Rahmen von sozialen Angeboten wie zum Beispiel Sprachkursen errichtet werden.

Treffpunkt der Bürgerinformationsveranstaltung war die Kantine der Rain Carbon Germany GmbH, Kekuléstraße 30. Ab 16.00 Uhr konnten Interessierte auf dem Parkplatz vor dem Unternehmen einige Tiny-Module besichtigen.  Bei dem Großteil der Module werden für die geplante Nutzung die Schlafgelegenheiten zurückgebaut. Die Betten waren Teil der mitgelieferten Ausstattung. Lediglich fünf Module werden für kurzfristige Unterbringung im Notfall vorgehalten, wie zum Beispiel bei einem Ausfall von Heizanlagen. Dauerhaftes Wohnen ist dort nicht vorgesehen.

Bürgermeister Rajko Kravanja und die Beigeordnete für Soziales, Regina Kleff, stellten zu Beginn die Konzeption vor und präsentierten aktuelle Entwürfe für die Anordnung der Module. 

"Das alles kommt auch Ihnen in Ihrem Quartier zu Gute", erklärte Regina Kleff den anwesenden Anwohner*innen. Die Module sollen nämlich nicht nur zur Betreuung geflüchteter Menschen genutzt werden, sondern auch auch der Quartiersentwicklung der sogenannten "Rütgers-Siedlung" dienen.

So ist in der aktuellen Planung auch ein öffentlich zugänglicher Spielplatz sowie eine Waldkita vorgesehen. Zudem werden in den Modulen zum Beispiel auch Seniorenberatungen stattfinden, oder sie können von Caritas, VHS oder Bürgervereinen genutzt werden.

Im Anschluss konnten die Teilnehmer*innen Fragen stellen und ihre Sorgen loswerden. 

Die Informationen aus der Bürgerinformationsveranstaltung können Sie auch in der Präsentation nachlesen. 

Viele Menschen, die sich eine Präsentation anschauen

Dank Fördermitteln angeschafft

Die finanziellen Mittel für die Anschaffung von 30 Modulen stammen aus Fördertöpfen: aus Landesmitteln gemäß der Umsetzung von Maßnahmen, die aus dem Sondervermögen „Bewältigung der Krisensituation in Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine“ finanziert werden, sowie aus Bundesmitteln gemäß der Vereinbarung des Bundeskanzlers mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 10.05.2023 zur Beteiligung des Bundes an den Kosten der Kommunen im Zusammenhang mit der Aufnahme, Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen und zur Digitalisierung der Ausländerbehörden.

Die Module stehen derzeit dank der logistischen Hilfe des EUV Stadtbetriebs und des Unternehmens Rain Carbon auf dem Unternehmensgelände.

Luftbild Rütgerssiedlung