Ein Kind hat heftige Schmerzen, einen Unfall oder eine andere Ausnahmesituation macht es erforderlich, dass der Rettungsdienst der Feuerwehr gerufen werden muss. Wenige Minuten nach dem Notruf treten fremde Frauen und Männer in greller Einsatzkleidung mit einem lauten Fahrzeug und unheimlich anmutenden Geräten in Erscheinung, die zudem nicht immer die gewohnte körperliche Distanz wahren können. Ziemlich viel auf einmal für die Eltern und natürlich vor allem für die kleinen Patienten. 

Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein Kuscheltier in solchen Situationen das Eis brechen kann. Der Clou der kuscheligen Freunde vom Lions-Club: Das Löwenkind ist selbst verletzt. Eine kleine Schürfwunde am Bein muss behandelt werden. Zukünftig zaubert die Rettungssanitäterin oder der Notfallsanitäter also ein Kuscheltier hervor und kann zum Beispiel am flauschigen Bein des Stofftieres zeigen, wie genau ein Verband angelegt wird. Dies nimmt den kleinen Patienten die Angst vor dem nächsten Behandlungsschritt. 

„Ich kann aus persönlicher Erfahrung mit meinem Enkelkind sagen, dass solch ein Kuscheltier ein Türöffner sein kann“, sagt Wolfgang Bläss, Lions-Mitglied und Ideengeber der Aktion. Gemäß dem Lions Clubmotto „We serve“ war der Verein von dem Vorschlag direkt angetan. Der Rettungsdienst in Castrop-Rauxel fährt nun mit den niedlichen Stofftieren, die den Löwenmut von jungen Patienten bestärken. Mehr zum Lions-Clubs Castrop-Rauxel ist auf Instagram und Facebook zu finden. 

Gruppenbild von Menschen mit Löwenkuscheltieren vor Rettungswagen