Castrop-Rauxel war, ist und bleibt Teil der Kampagne
Am 10. März 1996 wurde die Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ erstmals von der Tibet Initiative Deutschland ins Leben gerufen. Damals beteiligten sich die ersten 21 Städte an dieser Aktion und markierten damit den Auftakt einer stetig wachsenden Solidarität mit dem tibetischen Volk. Tibet kämpft seit über 70 Jahren gegen die illegale Besetzung durch die Volksrepublik China und setzt dabei auf gewaltlosen Widerstand, um seine einzigartige Identität, Kultur und Religion zu bewahren.
Seit Beginn der Kampagne wurde die in Tibet von der Kommunistischen Partei Chinas verbotene tibetische Flagge in Deutschland bereits tausendfach gehisst und setzt damit ein starkes Zeichen der Solidarität. Diese kontinuierliche Unterstützung macht deutlich, dass ein Konflikt nicht allein aufgrund seiner Dauer oder der Isolation der Betroffenen in Vergessenheit geraten darf. Auch im 30. Jubiläumsjahr ist die Stadt Castrop-Rauxel wieder Teil der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“. Denn Tibet ist weiterhin dringend auf die Aufmerksamkeit und Solidarität in Deutschland und weltweit angewiesen.
Deshalb weht immer am 10. März die Flagge Tibets vor dem Castrop-Rauxeler Rathaus.
Auf dem Staatsgebiet Chinas ist diese Flagge streng verboten, der Besitz oder das Verbreiten der Flagge kann dort mit Haft bestraft werden.
Nach der Besetzung Tibets durch chinesische Truppen im Jahr 1950 erhob sich am 10. März 1959 die tibetische Bevölkerung gegen die chinesische Besatzungsmacht. Das chinesische Militär schlug den Aufstand blutig nieder. Mindestens 87.000 Tibeter kamen dabei ums Leben, der Dalai Lama musste ins Exil nach Indien fliehen.
Weitere Informationen: www.tibet-flagge.de