Fünf Menschen stehen nach Unterzeichnung einer Vereinbarung nebeneinander

Das übergeordnete Ziel der Siko Ruhr ist, die Sicherheitslage im gesamten Ruhrgebiet und somit die Lebensqualität der Menschen vor Ort sowie die Attraktivität des Standortes nachhaltig positiv zu beeinflussen. 

Die Bekämpfung der Clankriminalität in der Metropolregion Ruhr soll durch Synergieeffekte und Zusammenarbeit zukünftig noch effizienter und wirksamer gestaltet werden. 

Denn das kriminelle und teils öffentlichkeitswirksame Agieren von Mitgliedern der Familienclans, insbesondere türkisch-arabischstämmiger Großfamilien, stellt neben der Polizei auch weitere Strafverfolgungsbehörden, Kommunalverwaltungen und sonstige Akteure der öffentlichen Hand vor zunehmende Herausforderungen.

Zusammenarbeit der Behörden optimieren

Zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung kamen am 5. Februar im Rathaus Friederike Zurhausen, Polizeipräsidentin des Polizeipräsidiums Recklinghausen, Joachim Eschemann, Leiter der Siko Ruhr, Bürgermeister Rajko Kravanja, Beigeordneter Michael Eckhardt und Ordnungsamtsleiter Thomas Thiel zusammen.

In den Städten des Kreises Recklinghausen, auch in Castrop-Rauxel, gab es in den vergangenen Jahren immer wieder konzertierte Aktionen der Polizei zusammen mit dem Zoll, den Finanzbehörden sowie den jeweiligen Ordnungsämtern und anderen Fachämtern. 

Durch die Siko Ruhr sollen Abläufe und die Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden optimiert werden. Die professionellen Strukturen und das Know-how der Siko Ruhr werden eine wertvolle Hilfe für die Durchführung von Kontrollaktionen wie zum Beispiel Razzien in Castrop-Rauxel sein.

Viele Akteure in der Siko Ruhr vereint

Die Siko Ruhr ist ein Projekt der Landesregierung Nordrhein-Westfalens. Ihr gehören Vertreter des Innenministeriums und des Finanzministeriums des Landes NRW an (beratend) sowie der Bundespolizei, der Generalzolldirektion und der Kommunen. Alle Städte des Kreises Recklinghausen sowie der Kreis selbst sind dieser Kooperation beigetreten.