Ministerin Josefine Paul und Bürgermeister Rajko Kravanja in einer VHS-Küche

Während eines 90-minütigen Aufenthalts führten Bürgermeister Rajko Kravanja, Beigeordneter Michael Eckhardt und BBZ-Leiter Stefan Teschlade die Ministerin durch die Werkstätten und Klassenräume. Dabei besuchten sie mehrere Unterrichtseinheiten und kamen immer wieder mit den Teilnehmenden ins Gespräch. 

Gesprächsrunde mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen des BBZ

Zum Abschluss lud das BBZ zu einer offenen Gesprächsrunde ein. Ministerin Paul beantwortete Fragen und diskutierte mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen über zentrale Themen wie Diversität, Toleranz, die Angst vor Krieg und ihre Wünsche für die Zukunft.

„Das Projekt des Berufsbildungszentrums hier in Castrop-Rauxel zeigt, wie wichtig und auch wirkungsvoll niedrigschwellige Angebote für junge geflüchtete Menschen sind. Wir benötigen diese Art von Praxisarbeit vor Ort, um die Zielgruppe, die keine einfachen Startbedingungen hat, an passende Angebote zu vermitteln“, betonte Ministerin Josefine Paul während ihres Besuchs.

Gefördertes Projekt für junge geflüchtete Menschen

Das BBZ in Castrop-Rauxel ist einer von zwölf Standorten in Nordrhein-Westfalen, an denen durch das Ministerium geförderte kommunale Projekte der Jugendsozialarbeit für junge, geflüchtete Menschen umgesetzt werden. 

Ziel des Projekts ist es, den Teilnehmenden im Alter von 16 bis 27 Jahren praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen, ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen und sie beim Umgang mit Behörden sowie auf ihrem weiteren Ausbildungsweg intensiv zu unterstützen.

Das Projekt baut auf dem bewährten Ansatz der Jugendwerkstatt auf: Die jungen Menschen können hier handwerkliche Erfahrungen in den Bereichen Holz- und Metallarbeit sammeln und sich in hauswirtschaftlichen Tätigkeiten sowie der Gartenpflege erproben. Dabei stellt das BBZ nicht nur die passenden Räumlichkeiten bereit, sondern begleitet sie individuell nach ihren persönlichen Voraussetzungen und Zielen.

Ministerin Josefine Paul und Bürgermeister Rajko Kravanja in der BBZ-Werkstatt

Das BBZ leistet für unsere Stadt und auch die Umgebung einen ungemein wichtigen Beitrag zur Ausbildung junger Menschen und gibt ihnen die Chance, ihre Zukunft ganz neu anzugehen.

Bürgermeister Rajko Kravanja

„Im Berufsbildungszentrum ist es unser Anliegen, junge Menschen auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten – besonders jene, die keine einfachen Startbedingungen mitbringen. Das betrifft natürlich auch viele junge Geflüchtete. Unser Anspruch ist es, allen mit Wertschätzung zu begegnen, sie dort abzuholen, wo sie stehen, und ihnen Perspektiven zu eröffnen. Die Fördermittel des Ministeriums ermöglichen es uns, junge Geflüchtete durch gezielte Unterstützung noch besser zu begleiten und ihnen eine starke Basis für ihre persönliche und berufliche Zukunft zu bieten“, erklärte BBZ-Leiter Stefan Teschlade.

Auch Bürgermeister Rajko Kravanja würdigte die Arbeit des BBZ: „Das BBZ leistet für unsere Stadt und auch die Umgebung einen ungemein wichtigen Beitrag zur Ausbildung junger Menschen und gibt ihnen die Chance, ihre Zukunft ganz neu anzugehen. Daher sind wir froh und stolz, dass Frau Ministerin Paul sich hier in Castrop-Rauxel davon überzeugen konnte, welch herausragende Arbeit das Team des BBZ leistet und was durch das große Engagement aller Beteiligten möglich ist.“