Übergabe eines Satellitentelefons an den Bürgermeister

Bereits in den letzten Jahren wurden im Kreis unterschiedliche Maßnahmen ergriffen, um sich auf Szenarien eines Blackouts oder eines regionalen Stromausfalls vorzubereiten. Die Kommunikation ist dabei ein essentieller Aspekt.

Notfallinfopunkte und Sirenen für den Blackout

Unter anderem wurden im Kreis Recklinghausen und damit auch im Stadtgebiet Castrop-Rauxel Notfall-Informationspunkte (NIP) installiert. Bürgerinnen und Bürger können hierüber im Falle eines längeren Stromausfalls Kontakt zur 112 aufnehmen. 

Für die interne Kommunikation der Rettungskräfte werden darüber hinaus alte Kupferleitungen sowie analoge Funkgeräte wieder ertüchtigt. Auch die alten Sirenenanlagen wurden zur Warnung der Bevölkerung in den letzten Jahren wieder aktiviert. Während eines Stromausfalls können diese mithilfe von Akkus auch weitere 48 Stunden ausgelöst werden. 

Zwei Satellitentelefone garantieren Kommunikation im Krisenfall

Einen weiteren Baustein bilden nun die Satellitentelefone, mit denen Kreis und die Stadtverwaltungen ab sofort auf einen krisensicheren Kanal zurückgreifen können. Zwei Telefone hat die Stadt Castrop-Rauxel erhalten, die nun die Kommunikation der Krisenstäbe des Kreises im Ernstfall garantieren.

In der Vorbereitung auf einen Stromausfall weist der Kreis aber auch Bürgerinnen und Bürger auf die eigene Vorsorge hin. So sollten wichtige Lebensmittel sowie Trinkwasser immer in einem Haushalt für mehrere Tage vorrätig sein. Über die Website des Kreises Recklinghausen können Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen hinsichtlich eines Stromausfalles abrufen. 

Auch die Standorte der Notfall-Infopunkte sind auf dieser Seite verlinkt, können aber auch über das Geoportal eingesehen werden.