Bürgerinnen und Bürger durften im Ersten Schritt selbst einen Namen vorschlagen. Daraufhin wurden die Vorschläge gesammelt und ausgewertet. Anschließend wurden aus den rund 200 unterschiedlichen Namensvorschlägen die fünf besten Ideen zur finalen Abstimmung gebracht. Obwohl nicht ursprünglich so vorgesehen, schlugen viele Teilnehmende vor, dass Gunther eine Frau an seiner Seite brauche. Dieser Vorschlag fand Anklang in der Stadtverwaltung. So durften die Bürgerinnen und Bürger zwischen den fünf weiblichen Vornamen Dörte, Gerda, Gisela, Gundula und Ursula wählen. 2605 Rückmeldungen gingen bis um Mitternacht der Nacht von Mittwoch, 19. November, auf Donnerstag, 20. November, ein.
Der Namensvorschlag Gerda belegte mit 190 Stimmen den fünften Platz. Auf den Namen Ursula fielen 308 Stimmen. Auf Platz drei kam mit 609 Stimmen der Name Dörte. Den zweiten Platz belegte der Name Gisela mit 661 Stimmen. Mit 836 Stimmen der eindeutige Gewinner der Umfrage und der damit neue Name des zweiten Panzerblitzers lautet Gundula.
Gundula ist wie Gunther ein autonom arbeitendes, gepanzertes Messsystem, das insbesondere an unfallträchtigen Stellen eingesetzt wird. Mit modernster Lasertechnologie erfasst sie Geschwindigkeitsverstöße zuverlässig und trägt so dazu bei, die Unfallzahlen zu senken. Die Blitzeranhänger können rund um die Uhr im Einsatz sein und haben gleichzeitig zwei Fahrspuren und beide Fahrtrichtungen im Blick.
Das Dreamteam Gundula und Gunther sind schon im Einsatz und sorgen bereits für mehr Sicherheit auf Castrop-Rauxeler Straßen. Ihren ersten Arbeitstag hatte Gudula am Dienstag, 18. November, auf der Vinckestraße auf der Höhe der Friedrichstraße. Das Ordnungsamt bittet dennoch alle Verkehrsteilnehmenden, aufmerksam und regelkonform zu fahren – denn es geht nicht darum, mit Gundula und Gunther Einnahmen zu erzielen, sondern Unfälle zu vermeiden.