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Leistung Unterhaltsvorschuss

Wenn Sie Ihr Kind alleine erziehen, geschieht dies meist unter erschwerten Bedingungen. Die Situation verschärft sich noch, wenn Ihr Kind nicht wenigstens den üblichen Regelunterhalt von dem anderen Elternteil erhält oder dieser nicht rechtzeitigt gezahlt wird. In diesen Fällen müssen Sie nicht nur den Unterhaltsanspruch Ihres Kindes verfolgen, sondern auch im Rahmen Ihrer eigenen Leistungsfähigkeit für den ausfallenden Unterhalt aufkommen.

Diese besondere Lebenssituation können Sie entschärfen, wenn Sie für Ihr Kind Unterhaltsleistungen beantragen. Ist der andere Elternteil ganz oder teilweise leistungsfähig, aber nicht leistungswillig, wird er vom Staat in Höhe des gezahlten Unterhaltsvorschusses in Anspruch genommen.

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Erforderliche Unterlagen

Der Unterhaltsvorschuss muss schrifltich beantragt werden. Wir erstellen gemeinsam mit Ihnen den Antrag und sind Ihnen auch bei weiteren Fragen gerne behilflich. Um den Antrag schnellstmöglich bearbeiten zu können, bitten wir Sie, folgende Unterlagen mitzubringen: Personalausweis, Ausweis bzw. Aufenthaltsgenehmigung (bei Ausländerinnen), Geburtsurkunde des Kindes, evtl. Unterhaltstitel (festgelegte Unterhaltsverpflichtung), evtl. Scheidungsurteil, evtl. Brief vom Rechtsanwalt über das Getrenntleben, evtl. Vaterschaftanerkenntnis oder -feststellung, Einkunftsnachweise wie z. B. Kindergeld, Halbwaisenrente, Unterhaltszahlungen.

Voraussetzungen

Anspruch auf Unterhaltsvorschuss hat ein Kind, wenn es in Deutschland seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bei einem alleinerziehenden Elternteil lebt, der ledig, verwitwet oder von seinem Ehegatten dauernd getrennt lebt, von dem anderen Elternteil nicht mindestens Unterhalt in Höhe des maßgeblichen Regelbedarfs erhält, das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.