Gleichstellungsstelle der Stadt Castrop-Rauxel

Seit 1984 ist die Gleichberechtigung von Frau und Mann eine gesetzlich festgeschriebene Aufgabe der Gemeinden. Im November 1985 beschloss der Rat der Stadt, eine Gleichstellungsstelle einzurichten. Angelika Himmert ist seit November 2012 Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Castrop-Rauxel.  

Was macht die Gleichstellungsstelle?

Die Gleichstellungsbeauftragte setzt sich sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, als auch für die Interessen aller Frauen und Mädchen in Castrop-Rauxel ein. Einige ihrer Ziele sind, für Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erreichen und jegliche Art der Gewalt gegen Frauen und Kinder zu bekämpfen. In Kooperation mit vielen Beteiligten veranstaltet die Gleichstellungsstelle u.a. die jährlichen Frauenkulturtage, den Girls- und Boys-Day, Ausstellungen, Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Theaterprojekte, Gründerinnen- und Jungunternehmerinnentage sowie Unternehmerinnenstammtische.

Gleichstellung_FrauenkulturtageGleichstellung_FahnenakionGleichstellung_Weltfrauentag

Die Gleichstellungsstelle begleitet ein gut funktionierendes lokales und überregionales Netzwerk mit Vereinen, Verbänden, Institutionen, politischen Gremien, Schulen und Familienzentren. Außerdem initiierte bzw. begleitet sie Projekte wie den Arbeitskreis "Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder“, den Unternehmerinnenstammtisch und die Literaturwerkstatt. Seit 2001 schreibt sie die Frauenförderpläne der Stadt fort und leistet Integrationsarbeit. Sie setzt sich dafür ein, dass der Frauenanteil zum Beispiel in Führungspositionen der Stadtverwaltung (17,2 Prozent) sowie im Rat (19,9 Prozent) erhöht wird. Männer, die die Elternzeit in Anspruch nehmen, unterstützt sie ebenfalls.

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt!"
 Artikel 3 Abs. 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland

Mit der Gemeindeordnung § 5 Abs. 1 und 3 wird diese Aufgabe auch den einzelnen Kommunen aufgegeben. "Die Verwirklichung des Verfassungsgebotes der Gleichberechtigung von Mann und Frau ist auch eine Aufgabe der Gemeinde. Zur Wahrnehmung dieser Aufgabe können die Gemeinden Gleichstellungsbeauftragte bestellen. 1985 beschloss der Rat der Stadt Castrop-Rauxel, eine Gleichstellungsstelle einzurichten. Diese arbeitet sowohl intern als auch extern, das heißt, sie vertritt in der Verwaltung die Belange der Beschäftigten in Zusammenarbeit mit dem Personalrat und der Personalabteilung.

Themenschwerpunkte sind hier:

Andererseits vertritt die Gleichstellungsstelle überwiegend die Belange von Frauen und Mädchen in Castrop-Rauxel, um gemeinsam mit ihnen und in Verbindung mit spezifischen Beratungsstellen, den Fachbereichen der Stadtverwaltung und beteiligter Dritter (Arbeitgeber, Arbeitsamt, Vermieter, Polizei) eine Problemlösung zu finden.

Beispielhaft sind hier:

 Aufgabenschwerpunkt der Gleichstellungsstelle ist es,

Um dies schrittweise zu erreichen, findet eine ständige Kooperation mit Frauengruppen, Organisationen, Verbänden, Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten, Arbeitsverwaltungen und politischen Gremien statt. Um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, werden von der Gleichstellungsstelle Informationsblätter und Broschüren zu unterschiedlichen Themen erstellt.

Gleichstellungspolitik bedarf einer breiten Unterstützung und eines breiten Konsenses, denn ihr Erfolg liegt im Interesse Aller!