Tod | Stadt Castrop-Rauxel

Beurkundung eines Sterbefalls

An den Tod eines Menschen, eines nahen Angehörigen, denkt natürlich niemand gerne. Ein plötzlicher Todesfall löst bei den Hinterbliebenen oftmals neben dem Schmerz über den Verlust des Menschen auch eine meist unbekannte und schwierige Situation aus.

Nun bedarf es vieler Überlegungen und wer ist in diesem Moment nicht für jede Hilfe und Rat dankbar. Dabei ist es unabhängig, ob dieser Mensch in einem Krankenhaus oder in privater Umgebung verstorben ist. Wenden Sie sich zunächst an ein Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens (siehe örtliches Telefonbuch; "Gelbe Seiten"; örtliche Tagespresse etc.).

Das Bestattungsunternehmen steht den Hinterbliebenen hilfreich bei der Abwicklung sämtlicher Formalitäten und der Durchführung der Bestattung zur Seite. Der Tod eines Menschen muss von Ihnen oder dem beauftragten Bestattungsunternehmen spätestens am 3. auf den Tod folgenden Werktag beim Standesamt angezeigt werden.

Zur Beurkundung des Sterbefalles eines Verheirateten ist das Stammbuch der Familie bzw. die Eheurkunde vorzulegen, bei Ledigen die Geburtsurkunde, bei Geschiedenen das rechtskräftige Scheidungsurteil oder eine aktuelle beglaubigte Abschrift des Eheregisters und bei Verwitweten zusätzlich zur Eheurkunde die Sterbeurkunde des anderen Ehepartners. Sämtliche Urkunden sind im Original vorzulegen. Ausländische Urkunden zusätzlich mit Übersetzung.

Es wäre sicherlich zu umfangreich, Ihnen hier sämtliche Informationen zu einem Todesfall abschließend aufzuführen. Sollten Sie daher noch weitere spezielle Fragen haben, so bitten wir Sie, sich mit uns telefonisch oder auch persönlich in Verbindung zu setzen. Wir beraten und informieren Sie gern!