Flüchtlinge

Weltweit sind rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Vom  Beginn des Jahres 2015 bis August kamen circa 400.000 Flüchtlinge nach Deutschland. Ein Großteil davon aus Syrien, Albanien, Afghanistan und dem Kosovo. Nach der Prognose (Stand August/2015) des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wird sich die Anzahl der Flüchtlinge bis zum Jahresende auf ca. 800.000 erhöhen. Voraussichtlich wird diese Prognose noch übertroffen.Die Flüchtlinge bzw. Asylsuchenden werden mit Hilfe eines bundesweiten Verteilungssystems vom Bund auf die einzelnen Bundesländer verteilt.

Willkommen in Castrop-Rauxel

 

WillkommenCastrop-Rauxel heißt Flüchtlinge willkommen. Die Stadtverwaltung betreut die regulär zugeteilten Flüchtlinge in Häusern in den Stadtteilen Merklinde, Obercastrop und Rauxel. Auch einige Wohnungen in Deininghausen wurden vor Kurzem angemietet. 550 Flüchtlinge (Stand September 2015) sind derzeit nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Castrop-Rauxel registriert. Da die Suche nach geeignetem Wohnraum bei steigenden Flüchtlingszahlen schwieriger wird, mussten Flüchtlinge z.T. Turnhallen abwarten, bis für sie Wohnungen gefunden werden . Auch ein ehemaliges Jugendzentrum wurde hierfür umgebaut.

Zudem gab es eine Notunterkunft des Landes mit rund 160 Flüchtlingen in einer ehemaligen Schule. Das Land NRW hat Anfang 2016 für voraussichtlich ein Jahr in Castrop-Rauxel eine Großnotunterkunft für bis zu 1.000 Flüchtlinge errichtet. Diese Flüchtlingszahlen werden der Stadt zu 100 Prozent auf die Zahl der regulär aufzunehmenden Flüchtlinge angerechnet. Die Groß-Notunterkunft wird nach Angaben der Bezirksregierung in Münster Ende 2016 planmäßig geschlossen. Neue Zuweisungen von Flüchtlingen an die Stadt Castrop-Rauxel wird es nach dem aktuellen Stand wohl im Frühjahr 2016 geben.  

Häufig gestellte Fragen beantwortet auch der FAQ-Katalog der Stadtverwaltung.

Castrop-Rauxel möchte den Flüchtlingen nicht nur eine sichere und menschenwürdige Unterkunft auf Zeit bieten, sondern auch die ersten Schritte zur Integration in die neue Heimat begleiten.

Sprachkurse, Freizeitangebote und praktische Altagshilfen werden für die Flüchtlingen organisiert. Die Stadtverwaltung ist dankbar für das große ehrenamtliche Engagement und die Spenden, die für die Menschen auf der Flucht eingehen. Ein eigens gegründeter Verein sowie Internet-Gruppen, Unternehmen, Nachbarn und einzelne Ehrenamtliche sind aktiv. Zur Übersicht über die Möglichkeiten zu spenden und zu helfen.  

Hilfsangebote