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Aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus
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Hände waschen
Einleitungstext

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu minimieren und dessen Ausbreitung zu verlangsamen, setzt die Stadtverwaltung präventive Schutzmaßnahmen nach Landesvorgaben um. Die Informationen dazu werden laufend aktualisiert. Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen ist und bleibt auch im Rahmen der akuellen Lockerungen das erweiterte Kontaktverbot. Trotz der Einschränkungen gewährleisten Stadt und EUV die meisten Dienstleistungen und die Grundversorgung. Landesweit gilt eine Pflicht zum Mund-Nasenschutz in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen.

Fortsetzungstext

 

 

 

 

Inhalt dieses Artikels

 

Bundes- und Landesbeschlüsse

Hier finden Sie die aktuelle Rechtsverordnung des Landes NRW ab dem 21. Mai zum Schutz Neuinfizierungen.

Hier finden Sie die ab dem 30. Mai gültige Rechtsverordnung des Landes NRW zum Schutz vor Neuinfizierungen.

Hier finden Sie die Anlage Hygiene- und Infektionsschutzstandards zur CoronaSchVO vom 30. Mai 2020

Im folgenden Link finden Sie die Beschlüsse der Ministerpräsidenten der Länder und der Bundeskanzlerin vom 30. April 2020.

Das Land NRW hat einen Plan für stufenweise Öffnungen ab dem 7. Mai vorgelegt. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des Landes NRW vom 6. Mai.

 

Kontaktverbot und Abstandsgebot

Ab dem 30. Mai dürfen sich im öffentlichen Raum 10 Personen zusammentreffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Wichtig: Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen – für den Fall einer Infektion mit dem Coronavirus – für vier Wochen nach dem Zusammentreffen sichergestellt werden kann.

Öffentliche Zusammenkünfte und Ansammlungen von mehreren Personen sind also erlaubt, wenn es sich um:

  • eine Gruppe von höchstens 10 Personen handelt
  • Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
  • Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften,
  • oder die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus betreuungsrelevanten Gründen handelt. 

Zu anderen Personen außerhalb ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Den Öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen, bleibt weiterhin möglich. Es wurde ein Sonderfahrplan für NRW eingerichet.

Strafen bei Verstößen gegen das Kontaktverbot

Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt.

 

Maskenpflicht

Seit dem 27. April 2020 besteht in Nordrhein-Westfalen die Pflicht, an folgenden Orten Mund und Nase zu bedecken (vorerst bis zum 15. Juni 2020):

  • in geschlossenen Räumlichkeiten bei Konzerten und Aufführungen (außer am Sitzplatz),
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks,
  • in Innenbereichen von Ausflugsschiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen,
  • beim praktischen Fahrunterricht sowie der Fahrprüfung,
  • in sämtlichen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften; auch auf Wochenmärkten,
  • in Einkaufszentren sowie Wettvermittlungsstellen,
  • auf Messen und Kongressen (außer am Sitzplatz),
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern, sowie wenn bei Handwerks- und Dienstleistungen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von gastronomischen Einrichtungen außer am Sitzplatz,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • im Personenverkehr und seinen Einrichtungen – also in Bussen und Bahnen, auch des Fernverkehrs, auch in Schulbussen, an Haltestellen und Bahnhöfen und in Taxis,
  • in Warteschlangen vor den genannten Einrichtungen.

Die Maskenpflicht gilt für Kunden, Nutzer, Inhaber und Beschäftigte gleichermaßen – es sei denn, Beschäftigte werden durch andere Schutzmaßnahmen wie Abtrennungen durch Plexiglas etc. geschützt. Ebenfalls dürfen Beschäftigte hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt – ein das Gesicht vollständig bedeckendes Visier nutzen.

 

Service-Hotlines der Stadtverwaltung und der Kreisverwaltung

Für kommunale Fragen rund um das Coronavirus hat die Stadtverwaltung eine Service-Hotline eingerichtet: 02305 / 106-2955 (montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr). Auch per E-Mail an service@castrop-rauxel.de können um derartige Anfragen gestellt werden.

„Als Vater und auch als Sohn kann ich die vielen Fragen der Bürgerinnen und Bürger gut nachvollziehen. Deshalb finde ich wichtig, dass wir vor Ort erklären, wie wir die Kinderbetreuung organisieren, dass wir für die Menschen im Rathaus weiterhin da sind - auch wenn dies manchmal etwas länger dauert und verstärkt per Telefon oder E-Mail passiert - und was die vielen unterschiedlichen Vorgaben des Landes für den Einzelnen in Castrop-Rauxel bedeuten“, unterstreicht Bürgermeister Rajko Kravanja die Notwendigkeit, diesen zusätzlichen Service aufzubauen.

Die Hotline soll jedoch nicht als allgemeine Telefonzentrale genutzt werden, die Anliegen an die entsprechenden Bereiche weiterleitet. Hier finden Sie eine Auflistung der Ansprechpartner und die zentralen Mailadressen aller Bereiche. Auch Terminvereinbarungen für notwendige Erledigungen im Rathaus erfolgen nach wie vor über die Fachbereiche und nicht über die neue Hotline.

Anfragen, die die eigene Gesundheit betreffen, und ähnliche Fragen beantwortet verwaltungsseitig ausschließlich der Kreis Recklinghausen bzw. das Kreisgesundheitsamt:

Der Kreis Recklinghausen hat auf seiner Internetseite aktuelle Informationen, Antworten auf häufig gestellte Fragen, Verhaltenstipps und weitere Links zum Thema Coronavirus eingestellt. Auch ein kreisweites Info-Telefon gibt es. Es ist montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Rufnummer 02361 / 532626 erreichbar.

 

Die Zahlen für Castrop-Rauxel (Stand 28.05.)

Bestätigte Corona-Fälle: 129
Gesundete: 125 (Die Gesundeten sind in der Gesamtzahl inbegriffen.)
Todesfälle: 1 

 

In den letzten sieben Tagen hat es im Kreis Recklinghausen 13 Neuinfektionen gegeben. Die kritische Marke von 50 Neuinfizierten pro Woche auf 100.000 Einwohner liegt umgerechnet auf die Einwohnerzahl im Kreis Recklinghausen bei 308 Neuinfektionen, wird also aktuell nicht erreicht.

 

Besondere Situation in Merklinde und Habinghorst

In einem Wohnkomplex im Stadtteil Merklinde wurden mehrere Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Aufgrund der engen Wohnsituation in dem Gebäudekomplex hat das Kreisgesundheitsamt die Testung aller dort lebenden Bewohner und die häusliche Quarantäne angeordnet. Da schon vor Bekanntwerden von weiteren Fällen Bewohner bei Familienmitgliedern in Habinghorst untergekommen sind, wurden am 30. April auch in deren Wohnumfeld präventiv Testungen vorgenommen. Eine Quarantäne ist hier ausdrücklich nicht angeordnet. Aufgrund von Sprachbarrieren ist die Stadtverwaltung mit Sprachmittlern und Flyern in verschiedenen Sprachen vor Ort.

Nach weiteren Testungen teilte das Kreisgesundheitsamt mit, dass ab dem 14. Mai die Quarantäne für zwei der drei Häuser in Merklinde aufgehoben wird. Das dritte Haus bleibt weiterhin unter Quarantäne, da hier noch mehrere Bewohner positiv getestet wurden.

 

Regelungen für den Einzelhandel

Seit dem 11. Mai dürfen Geschäfte unabhängig von ihrer Größe mit Auflagen zur Hygiene und zum Infektionsschutz (1 Person pro 10 m² Verkaufsfläche) wieder öffnen .

 

Gastronomie 

Seit dem 11. Mai dürfen Restaurants etc. wieder öffnen, wenn sie die hygienischen Standards erfüllen. Thekenbetrieb ist nicht erlaubt. Dies gilt nicht für Bars und Clubs.

 

Dienstleister und Handwerker

Dienstleister und Handwerker dürfen ihrer Tätigkeit unter Beachtung der besonderen Hygienemaßnahmen weiterhin nachgehen.

Unter strengen Hygienemaßnahmen dürfen Friseurbetriebe und Fußpflegeeinrichtungen seit dem 4. Mai wieder öffnen. Auch Fahrschulen können unter Auflagen wieder ihre Tätigkeit aufnehmen. 

Seit dem 11. Mai dürfen auch andere Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege, wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Podologische Praxen/Fußpflege unter Beachtung besonderer Vorkehrungen wieder öffnen. Dies gilt seit dem 21. Mai auch für Tätowier- und Piercing-Studios.

 

Aktuelle Informationen zum Sport- und Trainingsbetrieb

Die städtischen Sportanlagen sind unter beachtung der aktuellen Belegungspläne wieder offen.

 

Caritas koordiniert Hilfsangebote 

Die Caritas Castrop-Rauxel hat für Menschen, die zur Zeit Unterstützung beim Einkaufen oder Ähnlichem brauchen, und für diejenigen Castrop-Rauxeler, die diesen Menschen helfen möchten, eine Koordinierungsstelle eingerichetet: Tel. 02305 / 9235524 (montags bis freitags von 9.30 bis 12.00 Uhr), E-Mail helfen@caritas-castrop-rauxel.de 

 

Wiederöffnung öffentlicher Einrichtungen, Kitas und Schulen

Die Stadtverwaltung hatte das Hallenbad, die Stadtbibliothek (bis 23.04.), die VHS-Geschäftsstelle (VHS-Kurse können u.U. ab dem 11.05. wieder stattfinden, die VHS informiert die Kursteilnehmer individuell), das Bürgerhaus (die Galerie ist wieder geöffnet), die städtischen Jugendzentren, Sporthallen und Sportplätze (bis 13.05.), Spielplätze (bis 6.5.), Bolzplätze (bis 10.5.) etc. gesperrt. Das Freibad 'Parkbad Nord' ist ab dem 30. Mai geöffnet. Tickets können nur online über www.castrop-rauxel.de/ticketshop gekauft werden. Die genauen Regelungen für das Freibad finden Sie hier.

Das Westfälische Landestheater beabsichtigt, zum 30. Mai wieder zu öffnen. 

Für alle Kindertageseinrichtungen und Schulen besteht ein Betretungsverbot, dass für Nutzer der Notgruppen bis Klasse 6 Ausnahmen vorsieht. Der Besuch einer Notgruppe ist abhängig von der Beschäftigung der Erziehungsberechtigten. Die Landesregierung hat die Liste der Berufsgruppen, denen seit dem 23. April eine Notbetreuung zusteht, erweitert. Auch erwerbstätige Alleinerziehende können die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Betroffene melden sich bitte bei den jeweiligen Schulen, damit eine Regelung der Betreuung getroffen werden kann. Eine Arbeitgeberbescheinigung ist vorzulegen. 

Weitere Informationen zu Kitas, Schulen und verwandten Themen finden Sie hier.

 

Öffentliche Veranstaltungen

Abgesagt wurden zunächst alle öffentlichen sowie Veranstaltungen im privaten Raum, sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel. Seit dem 11. Mai sind kleine Konzerte und andere öffentliche Aufführungen bis max. 100 Personen unter freiem Himmel wieder erlaubt. Unter Beachtung strenger Vorgaben zu Mindestabständen, Hygieneregeln und mit einem von der örtlichen Behörde abgestimmten Konzept sind diese Veranstaltungen auch in Gebäuden zulässig.

Ein Treffen mit Freunden, Familie oder eine Geburtstagsfeier in einem gewöhnlichen Rahmen sind im privaten Raum erlaubt. Trotz alledem wird darauf hingewiesen und dringend empfohlen, die Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren, um Infektionsketten zu unterbrechen. 

Öffentliche Veranstaltungen wie beispielsweise die Frauenkulturtage, die Frühjahrskirmes, die Aktion Platzverweis dem Dreck oder die Reihe Hömma Klima sind wegen der Coronapandemie 2020 ausgefallen. Großveranstaltung sind bis Ende August untersagt. 

Nur Veranstaltungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge sind ausgenommen. Auch die Blutspende ist weiterhin möglich.

 

Seit dem 4. Mai bietet das Rathaus termingebundenen Service-Betrieb

Das Rathaus hat den Service mit vereinbarten Terminen in den meisten Bereichen wieder aufgenommen. Der Zugang erfolgt durch den Eingang B auf Forumsebene mit Zugangskontrolle. Die detaillierten Regelungen seit dem 4. Mai finden Sie hier.

Die Stadtverwaltung ist zu jeder Zeit ungeachtet der zeitweisen öffentlichen Schließung des Rathauses mit Einschränkungen und unter Einhaltung der allgemeinen Regelungen weiter im Dienst, um den Verwaltungsbetrieb aufrecht zu erhalten. Die einzelnen Bereiche der Stadtverwaltung sind telefonisch oder per E-Mail zu erreichen. 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Anliegen telefonisch, per Mail oder online zu erledigen. Die Stadtverwaltung baut gleichzeitig die Zahl der Heimarbeitsplätze und weitere IT-Lösungen aus. Nicht zu verhindern sind jedoch Einschränkungen im allgemeinen Service.

Einschränkungen gelten auch für die Bezirksstellen des Jobcenter Kreis Recklinghausen, das in Castrop-Rauxel unter der Telefonnummer 02305 / 580-0  erreichbar ist. Bitte erkundigen Sie sich dort nach Einschränkungen bzw. Lockerungen der Maßnahmen.  

 

Krankenhäuser und Alten-/Pflegeeinrichtungen

Besuche in Senioren- und Pflegeheimen sind, sofern ein strenges Hygienekonzept erstellt ist, wieder erlaubt. Dies gilt für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen ab dem 20. Mai. Eine Besuchserlaubnis und die Besuchsregeln können je nach Infektionsgeschehen zurückgenommen oder verändert werden. Bitte fragen Sie in Ihrer Einrichtung nach.

 

Universitäten und Hochschulen

Das Sommersemester soll vor allem digital durchgeführt werden. Studenten und Auszubildende werden gebeten, sich bei ihrer jeweiligen Ausbildungsstätte zu erkundigen.

 

Trauungen und Beerdigungen

Das Standesamt weist darauf hin, dass die Teilnahme an Trauungen weiter eingeschränkt bleibt. Im Trauzimmer dürfen ausschließlich das Traupaar sowie der/die Standesbeamte*in anwesend sein. Auch einige Orte für die Ambiente-Trauungen sind wieder geöffnet. Die Stadtverwaltung bittet um individuelle Rücksprache. Je nach Größe des Trauortes können unter Beachtung der Hygienevorgaben auch eine beschränkte Anzahl an Gästen teilnehmen. 

Beerdigungen finden statt. Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete. Die strikte Begrenzung auf den engsten Familienkreis entfällt (seit 20.04.). Weiterhin erforderlich ist die Einhaltung der Mindestabstands- und Hygieneregeln.

 

EUV Stadtbetrieb

Der EUV Stadtbetrieb stellt die Müllentsorgung, Verkehrssicherheit, Straßenreinigung und Abwasserbeseitigung sicher. Seit dem 11. Mai vergibt der EUV wieder Termine für Kunden im Verwaltungsgebäude am Westring 215. Kunden werden gebeten, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Telefonisch und per E-Mail ist der EUV erreichbar. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des EUV.

Der Bringhof am Deininghauser Weg ist seit Dienstag, 14. April, wieder geöffnet. Um den Betrieb auf dem Gelände des Bringhofes kontrolliert zu entzerren und um für einen möglichst kontaktarmen Ablauf zu sorgen, werden jedoch vorübergehend die Öffnungszeiten geändert. So bleibt der Bringhof samstags zunächst geschlossen, da es sich hier um den Tag mit der stärksten Frequenz handelt. Montags öffnet der Bringhof bis auf Weiteres bereits um 9 Uhr und nicht wie bisher um 13 Uhr, sodass hier ein zeitlicher Ausgleich zu den vorübergehend wegfallenden Samstagen geschaffen wird.

Der EUV Stadtbetrieb bittet trotz allem Bürgerinnen und Bürger, den Bringhof wirklich nur in dringenden Fällen anzufahren und grundsätzlich darauf zu verzichten, geringere Abfallmengen am Bringhof zu entsorgen.

Um einen unmittelbaren Kontakt zu vermeiden, werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, das eigene Fahrzeug nur beim Ausladen des Abfalls zu verlassen und hier immer den erforderlichen Abstand zu anderen einzuhalten.

Auch die blauen Abfallbehält werden seit dem 20. April wieder geleert. Seit dem 24. April 2020 werden wieder Sperrmülltermine vergeben.

Aktuelle Informationen sind immer auf der Internetseite des EUV Stadtbetriebs sowie auf der Facebook-Seite unter www.facebook.com/euvstadtbetrieb zu finden. 

 

Religiöse Gemeinschaften

Die Selbstverpfichtung der religiösen Gemeinschaften und Kirchen zum Verzicht auf  Versammlungen, sprich Gottesdienste, Moscheebesuche etc. läuft zum 1. Mai aus. Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsausübung können unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen wieder stattfinden. Bitte halten Sie die Abstandsregeln überall ein. 

 

Straßenverkehrsamt

Online-Terminvereinbarung beim Straßenverkehrsamts in Marl ist eingeschränkt  wieder möglich. Bürger können in der Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamts wieder persönlich ihre Anliegen vorbringen - weiterhin aber nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Vorerst stehen an jedem Vormittag rund 100 Termine zur Verfügung, die ab sofort auch online  und weiterhin über die Hotline 02361 / 53-7777 vereinbart werden können.

Das Straßenverkehrsamt geht davon aus, dass diese schnell vergeben sein werden und es zu Wartezeiten kommen kann. Weiterhin bedient werden zudem Großkunden und Zulassungsdienste.

Die Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamts bleibt geöffnet. Bürger können ihr Anliegen dort, wie in allen Verwaltungsgebäuden, nur nach vorheriger Terminvereinbarung erledigen. Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 02361/53-7014 möglich. Auch online sind Anträge möglich.

 

Corona-Tests im Kreis Recklinghausen

Unter der Regie der Hilfsorganisationen im Kreis Recklinghausen gab es ab Ende März ein Corona-Testzentrum am Berufskolleg Castrop-Rauxel. Das Durchfahrtszentrum wurde auf "Stand by" umgestellt. Für alle Tests bei Personen, die Symptome auf Corona zeigen, oder die in stationäre Einrichtungen aufgenommen werden sollen, sind ab dem 20. Mai die niedergelassenen Ärzte zuständig. 

Wer Symptome hat, die auf eine Erkrankung mit dem Corona-Virus schließen lassen, sollte sich telefonisch bei seinem Hausarzt oder am Wochenende unter 116117 beim ärztlichen Bereitschaftsdienst melden.

Weitere Informationen gibt der Kreis Recklinghausen auf www.kreis-re.de.

 

Zukünftige Entwicklung

Die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel hatte bereits in den letzten Wochen vor Ausbruch der Corona-Pandemie gemeinsam mit dem EUV Stadtbetrieb und mit Beratung der Feuerwehr, die schon bei der Schweinepest und der Vogelgrippe Erfahrungen gesammelt hat, vorsorglich einen mehrstufigen Plan erarbeitet, wie das Ansteckungspotenzial vermindert werden kann, der jetzt in die Umsetzung geht. „Wir müssen die Situation täglich neu bewerten und rational Entscheidungen treffen", betont Bürgermeister Rajko Kravanja.

 

Zusammenfassung der Maßnahmen in weiteren Sprachen

Zusammenfassung der Maßnahmen in englischer Sprache (Stand: 19. März)

Zusammenfassung der Maßnahmen in türkischer Sprache (Stand: 19. März)

Zusammenfassung der Maßnahmen in arabischer Sprache (Stand: 19. März)

Informationen in mehreren Sprachen zum Coronavirus.

Informationen zur Verordnung des Landes NRW vom 22. März in vielen Sprachen.

 

Weiterhin gültig: Drei einfache Tipps helfen, Infektionen zu vermeiden - egal ob Erkältungsinfekt, Grippe- oder Coronavirus.

  • Die Husten- und Nies-Etikette: Beim Husten und Niesen Abstand halten und sich wegdrehen. In die Armbeuge oder in ein Papiertaschentusch niesen, das danach entsorgt wird.
  • Hände regelmäßig und gründlich für 20 - 30 Sekunden mit Wasser und Seife waschen.
  • Abstand zu anderen Personen wahren, auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.

 

Videos zu den Maßnahmen rund um das Corona-Virus auf YouTube

Pressekonferenzen der Verwaltung zum Thema "Präventive Maßnahmen der Stadtverwaltung Castrop-Rauxel - Coronavirus", einige Facebooksprechstunden und Appelle des Bürgermeisters können Sie auf dem städtischen YouTube Kanal anschauen. Auch die Sitzung des Stadtrates am 29. April ist hier zu sehen.