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Bürgerservice online: Castrop-Rauxel startet mit Serviceportal Emscher-Lippe
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Serviceportal Emscher-Lippe
Einleitungstext

Den online Service für Bürgerinnen und Bürger vereinfachen und möglichst einheitlich gestalten: Das ist das Ziel des neuen Service-Portals Emscher-Lippe, über das der Kreis Recklinghausen, seine kreisangehörigen Städte sowie die kreisfreien Städte Bottrop und Gelsenkirchen künftig online Dienste für ihre Bürger anbieten werden. Castrop-Rauxel ist eine von vier Städten, die als Pilotkommune bereits jetzt damit startet: Mit einem Klick zum Service-Portal.

Fortsetzungstext

 

 

 

 

Ein Service für die ganze Region Emscher-Lippe

Mit online Formularen im Bereich Gewerbeangelegenheiten geht das Service-Portal nun erst einmal testweise in Castrop-Rauxel in Betrieb. Aus den Erfahrungen der Pilotphase der Städte Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Waltrop sollen dann Erkenntnisse zur weiteren technischen Umsetzung und zur Nutzerfreundlichkeit gesammelt werden, um das Portal dahingehend zu verbessern und weiterzuentwickeln. Schließlich sollen alle anderen Städte der Emscher-Lippe Region und die Kreisverwaltung Recklinghausen den Pilotstädten kurzfristig folgen.

Ziel des Projektes ist es, gemeinsam entwickelte Onlinedienstleistungen anzubieten z.B. Hundeanmeldungen oder die Sondernutzung öffentlicher Flächen. Auch vorhandene Prozesse werden in einem regionalen Portalverbund Emscher-Lippe gebündelt und dabei technisch auf den neusten Stand gebracht. So sollen die bestehenden E-Government-Angebote der Emscher-Lippe-Region in Stadtportalen und auch in einem neuen Dachportal für die Region abgebildet werden. Die kommunalen Webseiten bleiben als zentrale Informationsquelle für die Bürgerinnen und Bürger auch künftig erhalten.

Die einzelnen Dienste werden dabei in Kategorien wie z.B. „Arbeit und Ruhestand“, „Gesundheit und Soziales“ oder „Gewerbe und Wirtschaft“ strukturiert – ganz im Sinne des Onlinezugangsgesetzes des Bundes. In diesen Kategorien werden auch Dienste von Bund und Land verlinkt, so dass diese gebündelt über eine Seite gefunden werden können.

Das Angebot an Onlinedienstleistungen für die Menschen der Region soll in nächster Zeit deutlich ausgebaut werden, bis nahezu alle Verwaltungsdienstleistungen digital zur Verfügung stehen. Das ist auch das erklärte und ambitionierte Ziel des Onlinezugangsgesetzes, dass nur arbeitsteilig zwischen Bund, Ländern und Kommunen erreicht werden kann.

In dem seit 2018 laufenden Projekt gibt es 17 Projektbeteiligte: Die kreisfreien Städte Bottrop und Gelsenkirchen, den Kreis Recklinghausen und seine zehn kreisangehörigen Städte, die drei kommunalen IT-Dienstleister der Region und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WiN Emscher-Lippe GmbH (WiN). Die WiN übernimmt als regionale Wirtschaftsförderung die Koordination aller Kooperationspartner im Projekt.

Spätestens Ende 2020 sollen alle Städte und der Kreis mit derselben Portaltechnik online sein. Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Land Nordrhein-Westfalen.

Bürgerinnen und Bürger müssen sich einmal ein Service-Konto NRW anlegen und können dann die einzelnen Services – inklusive Einsehbarkeit des Bearbeitungsstatus usw. – in vollem Umfang nutzen.