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Für den Schulstart: Bürgermeister Rajko Kravanja übergibt Trinkwasserflaschen an Erstklässler
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Bürgermeister Rajko Kravanja übergibt Trinkwasserflasche
Einleitungstext

Umweltschutz kann schon im Kleinen anfangen. So zum Beispiel mit wiederbefüllbaren Trinkflaschen. Den Erstklässlern in der Wilhelmschule überreichte Bürgermeister Rajko Kravanja daher gestern (15.09.) Trinkwasserflaschen – natürlich mit dem Castrop-Rauxel Wappen! Bereitgestellt hatte diese die Gelsenwasser AG. Mit einem Brief des Bürgermeisters erhielten aber auch alle anderen Erstklässler an Castrop-Rauxeler Schulen zum Schulstart eine Trinkflasche.

Fortsetzungstext

 

 

Das Lebensmittel Nummer eins wird meist in Flaschen gekauft. Jährlich sind es etwa 21 Milliarden Einwegflaschen, die verbraucht werden. Nicht nur der hohe Plastikverbrauch auch die Transportwege der Flaschen schaden dem Klima. Dabei ist die Qualität des Leitungswassers in Deutschland sehr gut und wird regelmäßig kontrolliert. Durch das Trinken von Leitungswasser könnten alleine 1,25 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel will daher das Trinken von Leitungswasser fördern. An der Wilhelmschule und dem Ernst-Barlach-Gymnasium wurde der Anfang gemacht: Im Frühjahr installierte hier die Stadt Trinkwasserspender für Schülerinnen und Schüler. Alle anderen städtischen Schulen sollen noch folgen. 

Mit ihnen haben Schülerinnen und Schüler künftig die Möglichkeit, jederzeit ihre Trinkflaschen mit kontrolliertem Wasser in der Schule aufzufüllen.

 

„Durch Gelsenwasser hatten wir jetzt die Möglichkeit bereits zum Beginn der Schullaufbahn Schülerinnen und Schüler auf das Thema aufmerksam zu machen, aber zugleich den Kindern mit echten Castrop-Rauxeler Trinkflaschen eine Freude zu bereiten“, betont Bürgermeister Rajko Kravanja bei der offiziellen Übergabe der ersten Flaschen an der Wilhelmschule. „Wir von Gelsenwasser wollen den Einstieg zum Nutzen von wiederbefüllbaren Flaschen unterstützen und damit auch das Bewusstsein für die hohe Qualität des Wassers aus der Leitung schärfen“ erklärt Rafael Rüdel, Leiter der Betriebsdirektion in Gelsenkirchen bei Gelsenwasser. So arbeitet Gelsenwasser mit an unterschiedlichen Projekten, die das Trinken von Leitungswasser befördern. Unter anderem kooperieren sie dabei mit dem Berliner Verein a tip:tap, der das Projekt „Wasserwende“ ins Leben gerufen hat und sich dafür einsetzt, mehr Wasser aus der Leitung zu konsumieren.

Bürgermeister Kravanja: „Es ist wichtig, dass dies auch schon ein Thema in der Schule wird, aber wir wollen es auch in die Stadtgesellschaft hineintragen. Daher soll, nach allen Schulen, auch im öffentlichen Raum ein Trinkwasserspender entstehen.“

„Die wiederverwendbaren Flaschen und das Thema Leitungswasser kommen genau richtig“, erklärt Schulleiterin Angela Goldbach. „Derzeit haben wir die Reihe ‚Fit for Future‘ im Unterricht, die sich unter anderem mit gesunder Ernährung auseinandersetzt. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler auch, dass sie statt süßer Getränke vor allem Wasser und gerade auch Leitungswasser trinken sollten.“ „Darüber hinaus werden die Schüler eben auch darauf aufmerksam gemacht, dass man auf PET-Flaschen eher verzichten sollte“ ergänzt Sozialdezernentin Regina Kleff.

Ganz in Weiß gehalten, können die Erstklässler zudem ihre neue Trinkflasche nun ganz individuell gestalten. Ob mit bunten Aufklebern oder anderen Verzierungen wird die Flasche so zum täglichen Begleiter.

Die Gelsenwasser AG ist für die Wasserversorgung im gesamten Castrop-Rauxeler Stadtgebiet zuständig. Bürgerinnen und Bürger, die sich über ihre eigene Trinkwasserqualität informieren möchten, können dies jederzeit über die Internetseite von Gelsenwasser: www.gelsenwasser.de. Detailliert wird dort über das Trinkwasser der jeweiligen Stadtteile berichtet.

Die Errichtung und der Ausbau von Trinkwasserstationen ist ein weiterer Beitrag der Stadt Castrop-Rauxel zum Klimaschutz und einer nachhaltigen Stadtentwicklung.