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Stadt erstattet Essensbeiträge für OGS und städtische Kitas für Februar, März und April
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Symbolfoto Kita-Küche
Einleitungstext

Viele Eltern sind dem Appell der NRW-Landesregierung gefolgt und haben ihre Kinder vor dem Hintergrund der sehr hohen Infektionszahlen mit dem Coronavirus in den vergangenen Monaten zu Hause betreut, anstatt sie in die Betreuungseinrichtungen zu bringen. Ein Nebeneffekt dieser Kraftanstrengung sind nicht wahrgenommene Leistungen auch im Bereich der Verpflegung der OGS und der städtischen Kitas. Die Stadt Castrop-Rauxel möchte das Engagement der Familien finanziell mit der Erstattung der Essensentgelte für die Monate Februar, März und April würdigen.

Fortsetzungstext

Bürgermeister Rajko Kravanja

„Die Argumentation der Eltern, die aus Infektionsschutzgründen und damit zum Wohle aller auf Leistungen verzichtet, diese aber bezahlt haben, sind absolut gerechtfertigt“, sagt Bürgermeister Rajko Kravanja. „Deswegen wird die Stadtverwaltung dem Stadtrat vorschlagen, mit den Essensentgelten auf den Teil der Leistungsberechnung zu verzichten, der in unserer städtischen Hand liegt.“

Wen betrifft die Erstattung?

Die Erstattung betrifft sämtliche Eltern von Kindern in Einrichtungen, in denen die Stadt selbst Essensgelder erhoben hat – also die städtischen Kindertageseinrichtungen und die Offene Ganztagsschule, in der städtisches Personal das Essen selbst frisch zubereitet. 

Beigeordnete für Soziales, Regina Kleff

Regina Kleff, Beigeordnete für Soziales sagt: „Wir möchten der Situation Rechnung tragen und anerkennen, dass ein Großteil der Eltern die Kinder aus Umsicht und Solidarität nicht in die Einrichtungen gebracht hat, jedoch trotzdem die Beiträge für die Verpflegung erhoben wurden.“

Details und weitere Informationen

Die exakten Modalitäten der Erstattung oder Verrechnung mit anderen Monaten sind aktuell in Klärung, Eltern werden darüber – den entsprechenden Ratsbeschluss vorausgesetzt – in Kürze informiert.

Das Land hatte nach wiederholten Appellen seitens des Kreises und seiner Kommunen eingewilligt, sich für die Monate Mai und Juni hälftig an der Aussetzung der Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung, die OGS und die Verpflegung zu beteiligen. Mit dem Argument von aus Infektionsschutzgründen für die Allgemeinheit nicht in Anspruch genommenen Betreuungsleistungen arbeitet die Stadtverwaltung weiter darauf hin, dass das finanzielle Entgegenkommen seitens des Landes NRW damit nicht als abgeschlossen betrachtet werden darf.