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„Gesagt, getan!“ - Bürgermeister besucht aktuelle Projekte der Stadt
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Bürgermeister Rajko Kravanja besucht Grünflächen an den Aapwiesen
Einleitungstext

Den Sommer nutzt Bürgermeister Rajko Kravanja, um sich laufende Projekte der Stadt direkt vor Ort anzusehen. „Vieles sieht man dann doch nur auf dem Papier. Man arbeitet an den Projekten, bespricht sie mit den verschiedenen Akteuren innerhalb und außerhalb der Verwaltung, doch Zeit, um sich diese dann auch einmal vor Ort anzusehen, bleibt meist nicht“, erklärt Rajko Kravanja. Daher wird er in den nächsten Wochen genau das tun und verschiedene Projekte im Stadtgebiet aufsuchen. Ganz nach dem Motto „Gesagt, getan!“ werden so Projekte in Castrop-Rauxel vorgestellt, die der Rat der Stadt beschlossen hat („gesagt“), und die die Stadtverwaltung jetzt umsetzt („getan“).

Fortsetzungstext

 

 

 

Verwaltung schaut im Grünen nach dem Rechten

Im Rahmen der Sommertour „Gesagt, getan!“ informiert sich Bürgermeister Rajko Kravanja vor Ort über den Stand von Projekten und alltäglichen Abläufen im Stadtgebiet.

So besuchte er nun den Spielplatz an den Aapwiesen an der Kreuzung Waldenburger Straße / Breslauer Straße. Regelmäßig fährt der Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen die insgesamt 37 Spielplätze der Stadt an. Die Mitarbeiter mähen die Wiesen, befreien die Bäume von Ästen in Greifhöhe und führen eine Sichtkontrolle der Spielgeräte auf Mängel und potentiell gefährliche Stellen durch. Sukzessive werden so alle Spielplätze im Stadtgebiet kontrolliert und in Stand gehalten. 

„Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen, die bei jedem Wetter das Stadtgebiet sauber halten“, betont Bürgermeister Rajko Kravanja. Gleichzeitig sprach der Bürgermeister den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des EUV Stadtbetriebs seinen Dank aus, die auch an dieser Stelle für die Leerung und Säuberung der Mülleimer auf dem Spielplatz und an den davorliegenden beiden Bushaltestellen Sorge tragen.

Neben den Spielplätzen ist der Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen für die Betreuung sämtlicher städtischer Grünflächen zuständig. Dass dabei Wiesen an Randstreifen und nicht verkehrsgefährdenden Stellen hochstehen gelassen werden, hat Kalkül: Hier sollen Blumen und Gräser wachsen, um Insekten Nahrung zu bieten. 

 

Besuch im Parkbad-Nord

In der Reihe „gesagt, getan!“ ist Bürgermeister Rajko Kravanja dieses Mal im Freibad an der Recklinghauser Straße unterwegs. Als eines der ersten Freibäder im Ruhrgebiet öffnete das Bad trotz Corona Ende Mai seine Türen für Bürgerinnen und Bürger. Mit einem ausgearbeiteten Hygienekonzept sowie einem online Ticketsystem wurden schnell Möglichkeiten geschaffen, den Besuch im Freibad auch in diesem Jahr zu ermöglichen.

„Wir sind froh, dass wir die Besucherzahl sogar noch von 200 auf 300 pro Schicht erhöhen konnten. Ich bin stolz, dass wir das als eine der ersten Kommunen gemacht haben und sich andere an uns orientiert haben,“ erklärt Bürgermeister Rajko Kravanja während seines Besuchs im Freibad. „Künftig soll auch über dem Babybecken ein Sonnensegel angebracht werden, dafür wurden bereits Mittel eingestellt“, so Kravanja weiter. Um eine langfristige und gute Lösung für die Anschaffung eines Sonnensegels zu finden, sollen weitere Mittel im nächsten Jahr bereitgestellt werden.

Ebenfalls im Freibad, wie auch im gesamten Stadtgebiet, werden derzeit die Jungbäume durch Wassersäcke mit Wasser versorgt. 

2019 hatte der Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen diese erstmals eingesetzt, um besonders empfindliche Bäume zu wässern. Ein sackartiges Gebinde aus Folie wird dabei am Baumstamm mit Wasser gefüllt. Durch enge Poren im Bodenbereich tritt langsam das Wasser aus, sodass der Boden in der Baumscheibe durch die „Tröpfchenbewässerung“ nach und nach gewässert wird. So geht dem Baum kaum Wasser verloren, wie es sonst bei einer schnelleren Bewässerungsmethode beispielsweise mit einem Schlauch der Fall sein kann. Bürgermeister Rajko Kravanja: „Auch hier wurde eine gute und gleichzeitig einfache Methode gefunden, um der extremen Trockenheit der letzten Jahre ein wenig entgegenzuhalten und junge sowie angeschlagene Bäume schützen zu können. Es ist schön zu sehen, wenn genau solche Maßnahmen umgesetzt werden und funktionieren.“

Bürgermeister Rajko Kravanja nutzt den Sommer, um sich laufende Projekte der Stadt direkt vor Ort anzusehen. Ganz nach dem Motto „Gesagt, getan!“ werden mit dieser Reihe Projekte in Castrop-Rauxel vorgestellt, die der Rat der Stadt beschlossen hat („gesagt“), und die die Stadtverwaltung jetzt umsetzt („getan“).

 

Umbaumaßnahmen an Schulen

Ein großes Thema in jedem Sommer sind die Umbaumaßnahmen an den Schulen. Gerade in den sechs Wochen Sommerferien können viele Arbeiten ohne Unterbrechung und ohne den Schulbetrieb zu stören, durchgeführt werden. So werden derzeit ein Physikraum der Willy-Brandt-Gesamtschule (WBG) erneuert und die Türanlagen im Schultrakt und in der Mensa saniert. Im Ernst-Barlach-Gymnasium (EBG) erfolgt die Anbringung des restlichen Sonnenschutzes an den Fenstern. Der erste Teil wurde bereits im letzten Jahr montiert.

Ebenso erhält das EBG flächendeckendes WLAN. Und auch die Schulen Willy-Brandt-Gesamtschule (WBG), Adalbert-Stifter-Gymnasium (ASG), Fridtjof-Nansen-Realschule (FNR), die Sekundaschule Süd an beiden Standorten und die Martin-Luther-King-Schule an beiden Standorten werden mit WLAN ausgestattet. Im nächsten Jahr sollen dann die Grundschule folgen.

Darüber hinaus wurden an der Wilhelmschule und am EBG Trinkwasserspender für Schülerinnen und Schüler installiert. An der Elisabethschule und am EBG werden zudem derzeit die Toiletten erneuert. Und dies ist nur eine Auswahl der Maßnahmen in den Sommerferien.

„Es wird viel gemacht, und es muss auch noch einiges mehr an den Schulen getan werden“, weiß Bürgermeister Rajko Kravanja. „Aber es ist schön, zu sehen, dass so viel während der Sommerferien passiert: Eine neue Toilettenanlage für die Elisabethschule oder aber auch die Trinkwasserspender an der Wilhelmschule und am EBG, mit denen wir schon im ganz Kleinen wieder ein wenig Klimaschutz vorantreiben. Denn Schülerinnen und Schüler können nun ihre mitgebrachte Glas- oder Metallflasche den ganzen Tag über mit frischem Wasser befüllen und müssen nicht immer wieder neue Plastikflaschen nutzen“, so Kravanja.

Das Wasser der Trinkwasserspender wird nun regelmäßig durch das Immobilienmanagement der Stadt kontrolliert. In Absprache mit dem Gesundheitsamt erfolgen die Beprobungen zunächst vierteljährlich und sollen auf einen halbjährlichen Turnus verlängert werden, wenn die Proben unauffällig sind.

Insgesamt werden in diesem Jahr gut 2,6 Millionen Euro in Sanierungsarbeiten an den Schulen investiert. Finanziert werden diese Maßnahmen sowohl aus dem städtischen Haushalt als auch aus verschiedenen Fördertöpfen wie dem Landesprogramm Gute Schule 2020 oder mit Bundesmitteln aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz (KInvFÖG II).