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Ein März ohne Frauenkulturtage – aber mit kleinem Online-Angebot
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Frauenkulturtage Programmheft 2020
Einleitungstext

Mit dem Stück „Ich bin eine Schauspielerin, mehr nicht. Romy Schneider – Das Leben einer Ikone“ hätte das Westfälische Landestheater eigentlich am 5. März die 32. Castrop-Rauxeler Frauenkulturtage eröffnet. Aufgrund der aktuellen Lage müssen diese nun jedoch abgesagt werden. Eine kleine Auswahl an Veranstaltungen kann aber trotzdem online stattfinden. Das weitere Programm soll zu einem großen Teil im nächsten Jahr durchgeführt werden.

Fortsetzungstext

 

 

Frauenkulturtage müssen in diesem Jahr ausfallen

Bereits seit 1989 finden in jedem Jahr die Frauenkulturtage in Castrop-Rauxel statt. Mit unterschiedlichen Aktionen und örtlichen Kooperationspartnern laden sie zu Lesungen, Vorträgen, Konzerten oder auch Märkten ein.

Obwohl nach derzeitigem Stand der Lockdown am 7. März zu Ende sein soll, ist nun die Entscheidung gefallen, dass in diesem Jahr die Veranstaltungen der Frauenkulturtage zu einem großen Teil nicht stattfinden werden. „Bei vielen Veranstaltungen ist eine coronakonforme Umplanung leider nicht möglich. Nach langen Überlegungen, wie die Frauenkulturtage in diesem Jahr stattfinden können, haben wir uns daher dazu entschlossen, diese in diesem Jahr zu einem Großteil abzusagen“, erklärt Gleichstellungsbeauftragte Nina Jordan.

 

Online Veranstaltungen aus dem Programm der Frauenkulturtage

Aber nicht alle Programmpunkte müssen ausfallen. Bürgerinnen und Bürger dürfen sich auf ein paar Veranstaltungen freuen, die online durchgeführt werden können.

So können Interessierte am Montag, 15. März, ab 18.00 Uhr dem Vortrag „Rechtsextremismus und Frauenhass“ folgen. Referentin Lea Leidig geht dabei auf das Frauenbild im rechten Spektrum ein und diskutiert unter anderem die Fragen, welche Ideale rechtsextreme Akteure verfolgen, welche Mittel sie einsetzen, um diese umzusetzen und welche Rolle Akteurinnen in rechtsextremen Strömungen spielen. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Einwahldaten zur Videokonferenz erhalten Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Anmeldung unter gleichstellung@castrop-rauxel.de.

Ein wenig zur Ruhe kommen Teilnehmende bei der Online-Andacht „Tankstopp“. Am Sonntag, 7. März, lädt die evangelische Kirchengemeinde Castrop-Rauxel-Nord um 18.00 Uhr ein, gemeinsam vor dem Wochenstart durchzuatmen und darüber nachzudenken, wo man in der Coronazeit einen eigenen „Tankstopp“ hatte, an dem man Energie tanken konnte. Die Andacht kann per Zoom, Facebook und YouTube mitverfolgt werden. Links finden Bürgerinnen und Bürger auf www.evangelisch-cas-nord.de.

Auch die Informationsveranstaltung rund um Wissenswertes zum Thema Pflege, die eigentlich als Präsenztermin innerhalb der Frauenkulturtage hätte stattfinden sollen, kann im März online abgerufen werden. Frank Trzeziak vom städtischen Beratungs- und Infocenter Pflege (BIP) informiert am Donnerstag, 11. März, von 10.00 bis 12.00 Uhr über die Leistungen der Pflegekasse und erörtert, unter welchen Voraussetzungen Leistungen in Anspruch genommen werden können. Ein Pflegefall tritt meistens unerwartet ein. Die Folgen einer Erkrankung oder eines Unfalls können zu einer Herausforderung für den Betroffenen und die Angehörigen werden. Von jetzt auf gleich ist vieles zu erledigen und die Thematik der Pflege ist oftmals nicht geläufig. Pflege im häuslichen Umfeld, Angebote zu Unterstützung im Alltag, Tagespflege oder Pflegehilfsmittel sind nur einige der Schlagwörter, welche im Bereich der Pflege von Bedeutung sind. Dazu und zu weiteren Fragen können sich Interessierte in der online Videokonferenz über Zoom informieren. Anmeldungen werden unter bip@castrop-rauxel.de entgegengenommen.

 

Vorfreude auf 2022

Mit Blick auf das nächste Jahr freut sich Gleichstellungsbeauftragte Nina Jordan aber schon jetzt darauf, „mit allen Beteiligten, die an der Planung der Frauenkulturtage aktiv mitgearbeitet haben, 2022 erneut ein vielfältiges Programm für alle Bürger*innen der Stadt Castrop-Rauxel mit viel Kreativität und Begeisterung auf die Beine zu stellen“. Bürgerinnen und Bürger dürfen gespannt sein!