Bebauungsplan 256 Emscherland Wasserkreuz | Stadt Castrop-Rauxel

Bebauungsplan Nr. 256, Planbereich: "Emscherland / Wasserkreuz"

Öffentliche Auslegung vom 18.03.bis 24.04.2020

Der Ausschuss für Bauen, Verkehr und Sport der Stadt Castrop-Rauxel hat in seiner Sitzung am 28.03.2019 die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 256, Planbereich „Emscherland / Wasserkreuz“ beschlossen. In seiner Sitzung am 20.02.2020 hat der Ausschuss für Bauen, Verkehr und Sport der Stadt Castrop-Rauxel den Entwurf des Bebauungsplans gebilligt und nachfolgenden Beschluss über die öffentliche Auslegung der Planunterlagen nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) gefasst:


„Der Betriebsausschuss 3 nimmt den Entwurf des Bebauungsplans Nr. 256, Planbereich „Emscherland / Wasserkreuz“ einschließlich Begründung und Umweltbericht zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung den Entwurf des Bebauungsplans mit Begründung einschließlich Umweltbericht, den Fachgutachten und den vorliegenden umweltbezogenen Informationen in abschließend ausgearbeiteter Fassung zur Einsicht für die Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB für die Dauer mindestens eines Monats öffentlich auszulegen und im Internet bereitzustellen.
Im Vergleich zum Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans wird der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans um eine Fläche nördlich der Bundesautobahn 2, Flächen zwischen Wartburginsel und Gewerbegebiet Henrichenburg sowie Flächen südöstlich des Wasserkreuzes bis zum Gewerbegebiet Habinghorst vergrößert. Im südlichen Bereich wird der räumliche Geltungsbereich geringfügig verkleinert.
Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans ist in der zum Beschluss gehörenden Anlage 1 dargestellt.“


Übersicht 240x240pxlDer räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans erstreckt sich über die Ortsteile Habinghorst und Henrichenburg und umfasst eine Flächengöße von rund 33,5 ha. Er befindet sich im Bereich des Durchlasses der Emscher unter dem Rhein-Herne-Kanal an der Stadtgrenze zu Recklinghausen und setzt sich aus drei Teilflächen zusammen. Aufgrund der Lage an der Stadtgrenze zu Recklinghausen und der Zäsur durch die Bundesautobahn 2 handelt es sich auf dem Gebiet der Stadt Castrop-Rauxel nicht um eine zusammenhängende Fläche.


Die genauen Grenzen des Geltungsbereichs ergeben sich aus der beigefügten Übersichtsskizze, die der zum Beschluss angefügten Anlage zur Darstellung des räumlichen Geltungsbereichs entspricht.

  256 Geltungsbereich
Das Plangebiet wurde im Vergleich zum Aufstellungsbeschluss um eine Fläche nördlich der Bundesautobahn 2, Flächen zwischen Wartburginsel und Gewerbegebiet Henrichenburg sowie Flächen südöstlich des Wasserkreuzes bis zum Gewerbegebiet Habinghorst vergrößert. Die Ausdehnung des Geltungsbereichs berücksichtigt die engen Bezüge, die die Flächen zueinander aufweisen, und ermöglicht, den Bereich um das Wasserkreuz ganzheitlich zu denken und im Rahmen der Bauleitplanung zu regeln. Der Einbezug der nördlich der Bundesautobahn 2 gelegenen Fläche ist zur Unterbringung von Stellplätzen für die zukünftige Parkanlage erforderlich. Im Süden werden Ackerflächen aus dem Geltungsbereich genommen, da diese nicht Bestandteil der Planungen der Emscher-Terrassen sind und kein Reglungsbedarf besteht.
  

 

 

 


Änderung des Geltungsbereichs im Vergleich: Auszug zur Anlage 1 zum Aufstellungsbeschluss (links) und und zum Offenlagebeschluss (rechts)

 256_Aufstellungsbeschluss_links256_Offenlagebeschluss_rechts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Zuge der Renaturierung der Emscher ist ein ökologischer Schwerpunkt im Bereich Emscher / Suderwicher Bach an der Stadtgrenze von Castrop-Rauxel und Recklinghausen geplant. Zur Realisierung des Natur- und Wasser-Erlebnisparks, der Emscher-Terrassen und des Platzes der Schichten sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die im Außenbereich gelegenen Flächen durch die Aufstellung eines Bebauungsplans zu schaffen. Die Wartburginsel wird in den Geltungsbereich des Bebauungsplans einbezogen. Die bestehenden Anlagen für sportliche Zwecke sowie die gastronomischen Einrichtungen befinden sich planungsrechtlich ebenfalls im Außenbereich. Mit der Überplanung ist die langfristige Sicherung und Entwicklung des Standorts für Sport- und Freizeitanlagen möglich.


Neben dem Entwurf des Bebauungsplanes mit Begründung sind umweltbezogene Informationen in Form des Umweltberichtes, Fachgutachten und Stellungnahmen verfügbar. Darin liegen umweltbezogene Informationen zu folgenden Themen vor und werden öffentlich ausgelegt:

- Schutzgüter: Mensch, Tiere, Pflanzen, biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft, Kultur und sonstige Sachgüter,
- Entwässerung,
- Boden, Altlasten,
- Natur- und Landschaftsschutz,
- Artenschutz,
- Verkehr, Erschließung,
- Emissionen und Immissionen von Schall und Licht,
- Kampfmittelbeeinflussung und -beseitigung,
- Veränderung eines Gewässers.

Der Bebauungsplanentwurf und seine Begründung einschließlich Umweltbericht, jeweils in der Fassung zur öffentlichen Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB sowie die Fachgutachten und die verfügbaren umweltbezogenen Informationen liegen vom 18.03.2020 bis einschließlich 24.04.2020 im Bereich Stadtplanung und Bauordnung im Rathaus der Stadt Castrop-Rauxel, Europaplatz 1, Eingang B, 3. Etage, zu den allgemeinen Öffnungszeiten und zwar


montags, dienstags und donnerstags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr   und   13.00 Uhr bis 16.00 Uhr,
mittwochs  von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr   und   13.00 Uhr bis 15.00 Uhr   und
freitags  von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr


zur Einsicht für die Öffentlichkeit öffentlich aus.


Die zur Offenlage bereitgestellten Unterlagen sind ebenfalls hier einsehbar.
Im Rathaus ist es möglich während der o.g. Zeiten, Auskunft über den Inhalt der Planung zu erhalten, Anregungen und Bedenken vorzubringen und diese mit den im Planaushang benannten Ansprechpartnern zu erörtern. Während der o.g. Auslegungsfrist kann die Öffentlichkeit Äußerungen und Stellungnahmen in das Verfahren einbringen. Dazu gibt es keine Formvorschrift - Äußerungen und Stellungnahmen können schriftlich, mündlich, elektronisch oder auf andere Weise an die Stadt Castrop-Rauxel, Bereich Stadtplanung und Bauordnung (61) weitergegeben werden.


Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können nach § 3 Abs. 2 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) ist unzulässig, soweit mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der öffentlichen Auslegung der Planunterlagen gem. § 3 Abs. 2 BauGB nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.


Personenbezogene Daten werden zum Zwecke des Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Die Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage des § 3 BauGB i.V.m. Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Weitergehende Informationen zum Datenschutz und Umgang mit personenbezogenen Daten sind  hier einsehbar.
Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs mit seiner Begründung einschließlich Umweltbericht und den erstellten Fachgutachten wird hiermit öffentlich bekannt gemacht.

 

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