Bebauungsplan Nr. 256 Emscherland Wasserkreuz | Stadt Castrop-Rauxel

Bebauungsplan Nr. 256

Planbereich: "Emscherland / Wasserkreuz"

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung vom 30.07.2019 bis 30.08.2019Übersichtsskizze
Der Planbereich des Bebauungsplans Nr. 256 liegt im Bereich des Durchlasses der Emscher unter dem Rhein-Herne-Kanal. Somit erstreckt sich der Planbereich über die Ortsteile Habinghorst und Henrichenburg im Bereich der Grenze zur Nachbarstadt Recklinghausen. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst eine Fläche zwischen dem Gewerbegebiet Henrichenburg, der A 2 und der Stadtgrenze zu Recklinghausen sowie ein Areal, in dem die Wartburginsel gelegen ist. Ausgehend von der Wartburginsel wird der östlich des Kanals gelegene Bereich von der Wartburgstraße und der Emscher um-schlossen. Westlich des Kanals erstreckt sich der Geltungsbereich bis zur Stadtgrenze zu Recklinghausen. Im Süden endet er vor den Flächen eines landwirtschaftlichen Betriebs.


Der Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 256 hat eine Größe von rund 25,5 ha und setzt sich aus zwei Teilflächen zusammen. Die geplante Parkfläche erstreckt sich zudem auch auf Recklinghäuser Stadtgebiet. Insgesamt soll hier auf beiden Stadtgebieten eine Fläche von rund 30 ha zu einer Parklandschaft entwickelt werden. Aufgrund der Lage an der Grenze zu Recklinghausen, handelt es sich auf dem Gebiet der Stadt Castrop-Rauxel nicht um eine zusammenhängende Fläche.

Im Zuge der Renaturierung der Emscher ist ein ökologischer Schwerpunkt im Be-reich Emscher / Suderwicher Bach an der Grenze von Castrop-Rauxel und Recklinghausen geplant. Zur Realisierung des geplanten Natur- und Wasser-Erlebnisparks, der Emscher-Terrassen und des Platzes der Schichten im Zuge des ökologischen Emscherumbaus sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen durch die Aufstellung eines Bebauungsplans zu schaffen. In den einzelnen Freianlagenprojekten sind bauliche Anlagen wie WC-Anlagen, Zäune oder Pavillonbauten vorgesehen. Ebenso sind umfassende Erdbewegungen zur Geländemodellierung beabsichtigt. Planungsrechtlich sind die Flächen im Außenbereich gelegen. Für die Entwicklung des Standortes ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich, da die Vorhaben im Außenbereich nach § 35 BauGB nicht genehmigungsfähig wären. Des Weiteren sind die Auswirkungen, die mit der Planung einhergehen, im Rahmen des Bauleitplanverfahrens näher zu untersuchen.

Die Wartburginsel wird in den Geltungsbereich des Bebauungsplans einbezogen. Die bestehenden Anlagen für sportliche Zwecke sowie die gastronomische Einrichtung befinden sich ebenfalls im Außenbereich. Mit der Überplanung werden die Sport- und Freizeitanlagen planungsrechtlich gesichert.


Der wirksame Flächennutzungsplan 2025 wird im Zuge eines Parallelverfahrens (7. Änderung des Flächennutzungsplans, Planbereich „Emscherland / Wasserkreuz“) geändert.


Der Bebauungsplanentwurf und seine Begründung liegen vom 30.07.2019 bis 30.08.2019 im Bereich Stadtplanung und Bauordnung im Rathaus der Stadt Castrop-Rauxel, Europaplatz 1, Eingang B, 3. Etage, zu folgenden Zeiten zu jedermanns Ein-sicht öffentlich aus:


  • montags, dienstags und donnerstags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr,
  • mittwochs von 8.00 Uhr bis 12.00 und 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr und
  • freitags von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr


Während dieser Zeiten erhalten Sie dort auf Wunsch auch Erläuterungen über den Inhalt der Planung.


Die veröffentlichten Texte und Pläne sind nicht rechtsverbindlich, sie dienen lediglich der Information.

In dem oben genannten Zeitraum kann jedermann Anregungen und Bedenken in das Verfahren einbringen. Dazu gibt es keine Formvorschrift - Einschätzungen können mündlich, schriftlich, elektronisch oder auf andere Weise an die Stadt Castrop-Rauxel, Bereich Stadtplanung und Bauordnung (61) weitergegeben werden.

 

Download
Vorlage zum Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 256, Planbereich „Emscherland / Wasserkreuz“
Begründung mit Umweltbericht für den Bebauungsplan Nr. 256, Planbe-reich „Emscherland / Wasserkreuz“ i. d. F. zur frühzeitigen Beteiligung gemäß § 4 Abs. 1 BauGB
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