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Coronavirus: Aktuelle Regelungen und Maßnahmen
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Einleitungstext

Mit dem Ziel, die weiterhin zu hohen Corona-Infektionszahlen in ganz Deutschland wieder zu reduzieren, wurden bundesweit die im November und Dezember getroffenen Schutzmaßnahmen zur Kontaktreduzierung vorerst bis zum 14. Februar verlängert, teilweise verschärft und erweitert. Die Bundekanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder haben dies am 19. Januar beschlossen: Alle Details dazu veröffentlichte die Bundesregierung. Hier finden Sie den Beschluss im Wortlaut. Die Detailregelungen für NRW wurden vom Land in der zum 25. Januar aktualisierten Fassung der Coronaschutzverordnung festgelegt. 

Fortsetzungstext

Die wichtigsten Inhalte der Coronaschutzverordnung (Fassung 25. Februar)

  • Maskenpflicht: OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 müssen u.a. in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften, bei Gottesdiensten o.ä. und Arztpraxen getragen werden. Wenn Kinder unter 14 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, kann ersatzweise eine Alltagsmaske verwendet werden. 
  • Homeoffice: Überall dort, wo es möglich ist und die Tätigkeiten es zulassen, muss Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice angeboten werden. Dies ist bis zum 15. März angedacht. Details: https://www.bmas.de/.../Fragen-und.../faq-corona-asvo.html
  • Kontakte: Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind weiterhin nur im eigenen Haushalt und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Generell sind Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken.
  • Lokale und regionale Maßnahmen: Kreise und kreisfreie Städte können auch unter einem 7-Tages-Inzidenz von 200 weitere Schutzmaßnahmen prüfen, wenn sonst das Absinken der Inzidenz unter 50 bis zum 14. Februar nicht zu erwarten ist. 

15-Kilometer-Regel gilt seit dem Nachmittag des 18. Januar nicht mehr

Die 15-Kilometer-Grenze, die das Land NRW am 12. Januar in einer Coronaregionalverordnung für den Kreis Recklinghausen festgelegt hatte, ist aufgehoben. Ab sofort können sich die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Recklinghausen wieder über die Kreisgrenzen und einen 15-Kiolmeter-Radius vom Wohnort hinaus bewegen. Als Begründung für die Aufhebung der Regelung führt das Land die Entwicklung der Zahlen an, die sich "deutlich unterhalb eines Wertes von 200 bewegen".

 

Die Maßnahmen werden bis zum 14. Februar verlängert und verschärft:

  • Die bestehenden Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bleiben weiterhin gültig. Wie auf der Konferenz am 5. Januar vereinbart,werden die bisher geltenden Maßnahmen bis zum 14. Februar verlängert und verschärft. Ab dem 11. Januar gilt die neue Coronaschutzverordung des Landes NRW .aktualisiert in der Fassung vom 25. Januar. 
  • Private Zusammenkünfte: Es ergeht der dringende Appell, sich auch im privaten Bereich nur noch mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und max. einer weiteren Person, die von zu betreuenden Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden kann, zu treffen.
  • Partys und vergleichbare Feiern sind generell untersagt. 
  • Der Einzelhandel mit Ausnahme des Einzelhandels für Lebensmittel, der Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarktern von Lebensmitteln, der Abhol- und Lieferdienste, der Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, der Apotheken, der Sanitätshäuser, der Drogerien, der Optiker, der Hörgeräteakustiker, der Tankstellen, der Kfz-Werkstätten, der Fahrradwerkstätten, der Banken und Sparkassen, der Poststellen, der Reinigungen, der Waschsalons, des Zeitungsverkaufs, der Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, des Weihnachtsbaumverkaufs und des Großhandels bleibt bis zum 14. Februar geschlossen. Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten sowie Baustoffhandelsgeschäften ist nur zur Versorgung von Gewerbetreibenden mit Gewerbeschein, Handwerkern mit Handwerkerausweis sowie Land- und Forstwirten mit den jeweils betriebsnotwendigen Waren zulässig, anderen Personen darf der Zutritt nicht gestattet werden. Der Verkauf von non-food Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, kann ebenfalls eingeschränkt werden und darf keinesfalls ausgeweitet werden.
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich.
  • Alle Jahrgangsstufen aller Schulen und Schulformen sollen bis zum 14. Februar im Distanzunterricht lernen. Für Schüler*innen der Jahrgänge 1 bis 6 wird eine Notbetreuung durch die Schulen angeboten. Hier findet ausdrücklich kein Unterricht, sondern lediglich eine Betreuung bei den zu erledigenden Aufgaben statt.
  • In allen Schulen werden im Januar 2021 keine Prüfungen, Klausuren oder
    Klassenarbeiten geschrieben. Ausnahmen gelten für in diesem Halbjahr noch zwingend zu schreibende Klausuren und Prüfungen in den Jahrgangsstufen Q1, Q2 und Abschlussklassen der Berufskollegs. Sie können im Einzelfall unter Einhaltung der Corona-Betreuungsverordnung stattfinden.
  • Schüler der Berufskollegs in Abschlussklassen können bei besonderem pädagogischem Bedarf ausnahmsweise unter Berücksichtigung der Corona-Betreuungsverordnung im erforderlichen Umfang im Präsenzunterricht beschult werden. Die Entscheidung hierüber trifft die Schulleitung.
  • Kindertagesstätten gehen in einen eingeschränkten Pandemie-Betrieb (Gruppentrennung, Reduzierung der Betreuungszeit um 10 Stunden, nur Notbetreuung). Die Bescheinigung der städtischen Einrichtungen für das Kinderkrankengeld finden Sie am Ende der Seite. 
  • Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe sowie der Betrieb von Kantinen bleiben weiter möglich. Der Verzehr vor Ort wird untersagt. 
  • Gottesdienste Die Kirchen und Religionsgemeinschaften orientieren sich bei den von ihnen aufzustellenden Regelungen für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung an den entsprechenden Regelungen der aktuellen Coronaschutzverordnung. Sie entscheiden unter Berücksichtigung des
    lokalen Infektionsgeschehens, inwieweit Versammlungen in Präsenz durchgeführt werden können, und informieren die vor Ort zuständigen Behörden. Sie sichern die Einhaltung des Mindestabstands, begrenzen die Teilnehmerzahl, führen ein Anmeldeerfordernis für solche Zusammenkünfte ein, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen könnten, verpflichten die Teilnehmer zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz, erfassen die Kontaktdaten der Teilnehmer und verzichten auf Gemeindegesang. 
  • Für Alten- und Pflegeheime sowie mobile Pflegedienste sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Der Bund unterstützt diese mit medizinischen Schutzmasken und durch die Übernahme der Kosten für Antigen-Schnelltests. Neben dem Tragen einer FFP2-Maske ist in der aktuellen Phase hoher Inzidenz fast im ganzen Bundesgebiet das Testen des Pflegepersonals wichtig. Die Länder werden zudem eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal in den Alten- und Pflegeeinrichtungen anordnen. Solche regelmäßigen Tests sind ebenso für das Personal in mobilen Pflegediensten angezeigt. In Regionen mit erhöhter Inzidenz soll der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests für die Besucherinnen und Besucher verbindlich werden.

Auf der Seite www.bundesregierung.de/coronavirus finden Sie stets aktuelle Informationen zu den bundesweit beschlossenen Regelungen.

Kreis Recklinghausen ist Risikogebiet

Seit dem 10. Oktober gilt der Kreis Recklinghausen mit einer Wochen-Inzidenz von über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner als Risikogebiet. Um nicht mehr als Risikogebiet zu gelten, muss der Kreis Recklinghausen auf der Seite des Landeszentrums Gesundheit sieben Tage lang einen Inzidenzwert von unter 50 aufweisen. Damit gelten im Kreisgebiet laut der landesweiten Coronaschutzverordnung besondere Maßnahmen. Der Kreis Recklinghausen hat überdies in einer Allgemeinverfügung weitere ergänzende Schutzmaßnahmen angeordnet.

 

Die wichtigsten Regelungen für den Kreis Recklinghausen im Überblick (Stand 11. Januar): Hier finden Sie die FAQs der Stadt Castrop-Rauxel.

Allgemeine Informationen

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu minimieren und dessen Ausbreitung zu verlangsamen, setzt die Stadtverwaltung alle präventiven Schutzmaßnahmen nach Landesvorgaben um. Die entsprechenden Informationen werden in diesem Artikel laufend aktualisiert. Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen ist und bleibt auch im Rahmen der akuellen Lockerungen das Abstandhalten. Trotz der Einschränkungen gewährleisten Stadt und EUV die meisten Dienstleistungen und die Grundversorgung. 

 

Weiterer Inhalt dieses Artikels

 

Bundes-, Landes- und Kreisbeschlüsse

Hier finden Sie die die aktuellen Regelungen des Landes NRW inkl. der aktuellen Coronaschutzverordnung seit dem 25. Januar. Ebenfalls finden Sie hier die entsprechende Anlage zu Hygiene- und Infektionsstandards und die seit dem 18. Januar gültige Quarantäneverordung

Hier finden Sie die seit dem 8. Januar gültige Allgemeinverfügung des Kreises Recklinghausen.

Die vom Bundesminister für Arbeit und Soziales umgesetzte Corona-Arbeitsschutzverordnung tritt am 27. Januar 2021 in Kraft: 

Alle Informationen finden Sie auf www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-aktuelle-informationen, www.land.nrw/coronawww.kreis-re.de/corona

 

Die Zahlen für Castrop-Rauxel (Stand 25.01.)

Bestätigte Corona-Fälle: 2.046
Genesene: 1.733 (Die Genesenen sind in der Gesamtzahl inbegriffen.)
Todesfälle: 29

7-Tage-Inzidenz: 238,6

 

Zahlen für den Kreis Recklinghausen (Stand 25.01.)

Bestätigte Corona-Fälle: 19.764 
Genesene: 17.508 (Die Genesenen sind in der Gesamtzahl inbegriffen.)
Todesfälle: 489 

7-Tage-Inzidenz: 129,4

 

Ausschlaggebend für die Umsetzung von Maßnahmen ist der Inzidenzwert, den das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) meldet. Es besteht eine Differenz zwischen den Werten des Kreises und des Landeszentrums, da die Daten des LZG aus einer anderen Datenbank gespeist werden, was zu einem zeitlichen Verzug bei der Veröffentlichung der Daten führen kann. Da diese Datenbank keine Aufschlüsselung nach kreisangehörigen Städten ermöglicht, muss der Kreis für die Veröffentlichung auf seine eigene Datenbank zurückgreifen.

Auf der Internetseite www.kreis-re.de/corona finden sich neben den tagesaktuellen Zahlen außerdem Handlungsempfehlungen, aktuelle Verordnungen und Verfügungen, weiterführende Links, Diagramme zum Verlauf der Pandemie sowie ein FAQ mit Fragen rund um das Corona-Virus.

 

Aktuelles zu Impfungen in Castrop-Rauxel: Terminvergabe unter 0800 / 11611702; 02305 / 891029 ist neue Beratungshotline der Stadtverwaltung

Am 25. Januar startet die Terminvergabe für 80-Jährige und Ältere. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die 0800 11611702 und http://www.116117.de. Wichtige Informationen dazu finden Sie hier bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.

Zur Unterstützung von Alleinstehenden bei der Organisation der Impfungen hat die Stadtverwaltung eine telefonische Beratungshotline eingreichtet: Unter der Telefonnummer 02305 / 891029 stehen Mitarbeitende aus der Stadtverwaltung ab sofort montags bis donnerstags zwischen 9.00 Uhr und 15.00 Uhr sowie freitags zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr für Fragen der Seniorinnen und Senioren rund um die Organisation und den Ablauf des Impfvorganges zur Verfügung. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.castrop-rauxel.de/corona-impfung

Weitere Informationen zu Corona-Impfungen finden Sie hier: 

Vom Land NRW: www.land.nrw/de/corona/impfung + www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf 
Vom Bundesministerium für Gesundheit
Zum Corona-Impfzentrum des Kreises Recklinghausen (ab dem 1. Februar geöffnet)
Von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe: www.corona-kvwl.de 

Am 31. Dezember starteten in Castrop-Rauxel die Corona-Impfungen. Im Kreis Recklinghausen sind die Impfungen wie in der gesamten Bundesrepublik zunächst für die besonders vulnerablen Gesellschaftsgruppen vorgesehen. So erhielten am Silvestertag über 100 Personen in einem Castrop-Rauxeler Seniorenheim die ersten Impfungen.

 

Kontaktverbot und Abstandsgebot

Ein Zusammentreffen ist derzeit nur für Personen des eigenen und einer weiteren Person erlaubt. Dabei darf die eine Person durch zu betreuende Kinder begleitet werden. Ausnahmen zur Kontaktbeschränkung bestehen in folgenden Fällen:

  • Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen
  • Kindertageseinrichtungen
  • Schulklassen, Kurse und feste Gruppen der Ganztagsbetreuung
  • Kinder auf Spielplätzen im Freien
  • Personenverkehr. Hier finden Sie spezielle Informationen zum ÖPNV.
  • zwingende Zusammenkünfte zur Berufsausübung
  • nahe Angehörige bei Beerdigungen und standesamtlichen Trauungen

Strafen bei Verstößen gegen das Kontaktverbot

Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Hier finden Sie die Liste der Ordnungswidrigkeiten, Stand 1. Oktober.

 

Quarantäne

Laut Allgemeinverfügung des Kreises Recklinghausen zur Quarantäne (30. November) beginnt u.a. die Quarantäne automatisch ohne jegliche weitere Anordnung ab der Testung bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses bzw. verlängert sich automatisch bei positivem Testergebnis.

Meldungen ans Gesundheitsamt sind online jederzeit möglich. Positiv Getestete und ihre Haushaltsangehörigen, die per Quarantäneverordnung des Landes NRW verpflichtet sind, sich aktiv beim Gesundheitsamt zu melden, können dieser Verfplichtung jederzeit online auf www.kreis-re.de/corona nachkommen.

Hier finden Sie die aktuelle Quarantäneverordnung des Landes NRW.

 

Gibt es weitere Verbote?

Von 22.00 Uhr abends bis 6.00 Uhr morgens darf im öffentlichen Raum kein Alkohol konsumiert werden.

 

Maskenpflicht

Wo muss ich eine Mund-Nase-Bedeckung tragen?

  • in der Fußgängerzone in der Innenstadt in Castrop-Rauxel,
  • auf Spielplätzen,
  • an weiteren durch den Kreis benannten öffentlichen Plätzen und Straßen. Eine Liste aller Orte ist Teil der Allgemeinverfügung und gibt es auf der Internetseite des Kreises,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten im öffentlichen Raum, soweit diese – mit oder ohne Eingangskontrolle – auch Kundinnen und Kunden beziehungsweise Besucherinnen und Besuchern zugänglich sind muss eine medizinische Maske (FFP2, OP-Maske, o.ä.) getragen werden
  • auf Märkten und ähnlichen Verkaufsstellen im Außenbereich (hier reicht eine Alltagsmaske),
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen (Tragen einer medizinischen Maske),
  • in den Innenbereichen sonstiger Beförderungsmittel, mit Ausnahme der privaten Fahrzeugnutzung und von Einsatzfahrzeugen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten
    und Katastrophenschutz,
  • bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen und bei körpernahen Ausbildungstätigkeiten im Sinne des § 2 Absatz 3 Satz 2, (medizinische Maske)
  • bei Bildungsveranstaltungen nach § 6 und § 7, die in Gebäuden und geschlossenen Räumen stattfinden,
  • auf dem Arbeitsplatz, außer am konkreten Arbeitsplatz, wenn dort der Mindesabstand von 1,5 Metern sichergestellt werden kann
  • bei den nach dieser Verordnung ausnahmsweise zulässigen Zusammenkünften, Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und bei einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 Personen unter freiem Himmel

Grundsätzlich gilt: Wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen außerhalb der eigenen Gruppe nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Die Maskenpflicht gilt für Kunden, Nutzer, Inhaber und Beschäftigte gleichermaßen – es sei denn, Beschäftigte werden durch andere Schutzmaßnahmen wie Abtrennungen durch Plexiglas etc. geschützt. Ebenfalls dürfen Beschäftigte hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt – ein das Gesicht vollständig bedeckendes Visier nutzen.

 

Empfehlungen des Krisenstabs des Kreises

  • Große Arbeitgeber sollten zum Schutz ihrer Mitarbeiter*innen eine Maskenpflicht in den Betrieben einführen.
  • AHA + L-Regeln einhalten: Abstand halten – Hygieneregeln beachten – Alltagsmaske tragen - Regelmäßig Lüften

 

Corona-Infektionen im eigenen Haushalt

Wenn in der häuslichen Gemeinschaft ein Corona-Infektion auftritt, sollten dringend folgende Maßnahmen eingehalten werden, um eine Weiterverbreitung innerhalb der Gemeinschaft zu vermeiden:

Es sollte immer ein Abstand von mehr als 1,50 m zur positiv getesteten Person eingehalten werden und eine MN-Bedeckung getragen werden. Die betroffene Person sollte, wenn möglich, in einem Einzelzimmer untergebracht werden, das in regelmäßigen Abständen, wie auch die gesamte Wohnung effektiv gelüftet wird (Stoßlüftung).
Es sollten keine gemeinsamen Mahlzeiten eingenommen werden und Gemeinschaftsräume sollten nur benutzt werden, wenn es unbedingt nötig ist. Wenn die Wohnsituation es ermöglicht, sollte die betroffene Person ein eigenes Badezimmer benutzen, ist die Möglichkeit nicht gegeben, sollten Oberflächen im Badezimmer nach Benutzung gereinigt werden. Jede Person im Haushalt sollte ausschließlich eigene Handtücher benutzen und die Wäsche der betroffenen Person sollte nach Möglichkeit bei 60°C gewaschen werden.
Selbstverständlich ist, dass kleine Kinder sich nicht im o.g. Maße isolieren können, diese Hinweise sind im handhabbaren Rahmen umzusetzen.

 

Aktuelles zu Schulen und Kitas / Betreuungsverordnung

Regelungen für Schulen vom 11. Januar bis 14. Februar:

  • Der Präsenzunterricht wird für alle Jahrgangsstufen in allen Schulen und Schulformen bis zum 14. Februar ausgesetzt und ab dem 11. Januar als Distanzunterricht erteilt.
  • Schulen erhalten die Möglichkeit für die Umstellung auf Distanzunterricht bis zu zwei Organisationstage zu nehmen, sodass der Distanzunterricht spätestens ab dem 13. Januar stattfindet
  • Die Regelung des Distanzunterrichts gilt auch für alle Abschlussklassen
    Schüler*innen der Berufskollges in den Abschlussklassen bei besonderem Bedarf können unter strikter Berücksichtigung der Hygienevorschriften im Präsenzunterricht beschult werden. Die Entscheidung hierüber trifft die Schulleitung und zeigt sie unter Angabe der Begründung der oberen Schulaufsicht an.
  • Alle Schulen bieten ab Montag ein Betreuungsangebot für Schüler*innen der Klassen 1 bis 6 an, die nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt.
  • Während der Betreuungsangebote findet kein regelhafter Unterricht statt. Für die Aufsicht kommt vor allem das sonstige schulische Personal in Betracht.
  • Grundsätzlich werden bis zum 14. Februar keine Klassenarbeiten geschrieben. Ausnahmen gelten für in diesem Halbjahr noch zwingend zu schreibende Klausuren und durchzuführende Prüfungen in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 und den Abschlussklassen der Berufskollegs. Sie können im Einzelfall unter Einhaltung der Hygienevorgaben der Corona-Betreuungsverordnung geschrieben werden.

Weitere Informationen zu den Regelungen im Schul- und Unterrichtsbetrieb gibt das Schulministerium NRW.

  • Bis zum 14. Februar wird es weiterhin in den Kindertageseinrichtungen einen eingeschränkten Pandemiebetrieb geben.
  • Gruppen sollen getrennt voneinander betreut werden.
  • Der Betreuungsumfang für jedes Kind soll im Januar auf 10 Stunden pro Woche reduziert werden.
  • Weiterhin Appell an die Eltern, ihre Kinder weiterhin zu Hause zu betreuen, um die Kitas zu entlasten.

Hier finden Sie die aktuelle Betreuungsverordnung.

 

Hilfen für Eltern

Informationen der Bundesregierung zum Kinderkrankengeld
Der Anspruch auf Kinderkrankengeld wurde verdoppelt: Details. Die Bescheinigung für die Nicht-Inanspruchnahme der Betreuung in städtischen Einrichtungen für die Zahlung des Kinderkrankengeldes finden Sie am Ende dieser Seite. 

Verdienstausfall
Hier finden Sie Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu den Hilfen für erwerbstätige Personen, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können und dadurch einen Verdienstausfall erleiden.

Kinderbonus und Kinderzuschlag
Familien sollen mit 300 Euro Kinderbonus unterstützt werden, da sie während der Corona-Krise besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Das hat die Bundesregierung beschlossen. Den Kinderbonus soll es für jedes Kind geben, für das im Jahr 2020 Anspruch auf Kindergeld besteht. Ein Antrag ist nicht nötig. Hier informiert die Bundesagentur für Arbeit über diesen Kinderbonus als Unterstützung für Familien. Über den Zuschlag zum Kindergeld informiert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Anpassung Elterngeld
Fragen und Antworten zu den Anpassungen beim Elterngeld anlässlich der Corona-Pandemie hat ebenfalls das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammengestellt.

Mutterschaftsleistungen trotz Kurzarbeit
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert zu vollen Mutterschaftsleistungen auch während Kurzarbeit im Betrieb.

Entlastungsbetrag für Alleinerziehende
Auch über den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende finden Sie auf der Seite des Bundesfamilienminsteriums Informationen.

Wichtige Infmormationen auf einen Blick bietet Ihnen das Familienportal des Bundesfamilienministeriums.

Darüber hinaus steht Ihnen die Stadtverwaltung unter der Servicehotline 02305 / 106-2955 sowie über den Bereich Jugend und Familie jederzeit für Fragen sowie Hilfsangebote zur Verfügung. Nummern und Verlinkungen zu den entsprechenden Kontaktseiten finden Sie direkt im anschließenden Artikel "Service-Hotlines der Stadtverwaltung und der Kreisverwaltung".

 

Service-Hotlines der Stadtverwaltung und der Kreisverwaltung

Für kommunale Fragen rund um das Coronavirus hat die Stadtverwaltung eine Service-Hotline eingerichtet: 02305 / 106-2955 (montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr). Auch per E-Mail an service@castrop-rauxel.de können Fragen um derartige Anfragen gestellt werden.

Die Hotline soll jedoch nicht als allgemeine Telefonzentrale genutzt werden, die Anliegen an die entsprechenden Bereiche weiterleitet. Hier finden Sie eine Auflistung der Ansprechpartner und die zentralen Mail-Adressen aller Bereiche. Auch Terminvereinbarungen für notwendige Erledigungen im Rathaus erfolgen nach wie vor über die Fachbereiche und nicht über die neue Hotline.

Anfragen, die die eigene Gesundheit betreffen, und ähnliche Fragen beantwortet verwaltungsseitig ausschließlich der Kreis Recklinghausen bzw. das Kreisgesundheitsamt:

Der Kreis Recklinghausen hat auf seiner Internetseite aktuelle Informationen, Antworten auf häufig gestellte Fragen, Verhaltenstipps und weitere Links zum Thema Coronavirus eingestellt: www.kreis-re/corona. Auch ein kreisweites Info-Telefon gibt es. Es ist montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr unter der Rufnummer 02361 / 532626 erreichbar.

 

Telefonhilfsangebote

Sie benötigen Hilfe? Diese Nummern stehen Ihnen zu jeder Zeit zur Verfügung:

Telefonseelsorge
Bundesweite kostenfreie Sondernummern: 0800 111 0 222 und 0800 111 0 111

Hilfetelefon sexueller Missbrauch
Bundesweit und kostenfrei: 0800 22 555 30

Opfer-Telefon und online-Beratung
116 006 und unter www.weisser-ring.de

Muslimische Seelsorge
030 4435 09821 und unter www.mutes.de

Müttertelefon
0800 333 2 111

Kinder und Jugendliche
Pausentaste: www.pausentaste.de

Kinder- und Jugendtelefon von "Nummer gegen Kummer" (Angebot für Kinder und Jugendliche, die sich um ihre Familienmitglieder kümmern)
0800 111 0 333

Gewalt gegen Frauen – Hilfetelefon
0800 0 116 016

Elterntelefon von "Nummer gegen Kummer"
0800 111 0 550

 

Reisehinweise / Urlauber

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken innerhalb von Deutschland sind untersagt, soweit sie nicht aus Gründen der medizinischen oder pflegerischen Versorgung oder aus sozial-ethischen Gründen dringend geboten sind.

Der Kreis Recklinghausen gilt als Risikogebiet. Dadurch gelten an einigen Urlaubsorten besondere Regelungen. Zum Teil wird ein negatives Corona-Testergebnis gefordert, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der Kreis Recklinghausen weist darauf hin, dass die Kreisverwaltung und das Deutsche Rote Kreuz keine Möglichkeit haben, private Tests für diese Zwecke anzubieten. 

Corona-Tests für Reisende sind seit dem 16. Oktober bei niedergelassenen Ärzten möglich: Der Kreis Recklinghausen ist dem Rahmenvertrag beigetreten, der im Sommer zwischen dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, dem Städtetag NRW und dem Landkreistag NRW e. V. geschlossen wurde. Dadurch ist es möglich, dass niedergelassene Ärzte zur Durchführung, Abrechnung und Vergütung der Tests von asymptomatischen Personen beauftragt werden können. Die kassenärztliche Vereinigung hat eine Datenbank, welche Ärzte auf Corona testen: www.coronatestpraxis.de

Wichtig: Da nicht alle Ärzte diese Tests durchführen und nur begrenzte Testkapazitäten zur Verfügung stehen, ist es zwingend erforderlich, sich vorher telefonisch mit der Arztpraxis in Verbindung zu setzen. Üblicherweise ist für den Test zu Reisezwecken auch die Vorlage eines Buchungsbelegs erforderlich.

Wer verreisen möchte, muss sich vor Ort über die dort geltenden Regeln informieren. Sinnvoll ist auch die Kontaktaufnahme zum Vermieter. Die Feuerwehr-Leitstelle kann keine Hinweise geben auf Testmöglichkeiten und Vorgaben für Reisen. Die Telefonleitungen sind unbedingt für Notrufe freizuhalten.

Hier finden Sie die NRW-Corona-Einreiseverordnung ab dem 16. Januar.

Keine generelle Quarantäne mehr bei Einreise nach Deutschland

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich nach einem Gerichtsurteil seit dem 20. November nicht mehr generell in Quarantäne begeben, wie es die Corona-Einreiseverordnung vorsah, da eine Quarantäne nicht gerechtfertigt ist, wenn in den Gebieten des jeweiligen Aufenthalts kein höheres Ansteckungsrisiko als in Deutschland besteht. Für alle Personen, die wegen der Einreise aus einem Risikogebiet in Quarantäne sind, ist diese sofort aufgehoben. Ein gesondertes Schreiben dazu bekommen sie nicht. Die Einreisenden sind allerdings verpflichtet, unverzüglich das Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf ihren Aufenthalt in einem Risikogebiet hinzuweisen. 

Lesen Sie auch die Hinweise der Bundesregierung zum Thema Tests bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten.

Um die steigende Zahl der Einreise-Meldungen bewältigen zu können, weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass auch eine Meldung per Mail an die Mailadresse einreise@kreis-re.de möglich ist.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundeministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Wer sich per Mail meldet, muss für jede eingereiste Person folgende Daten angeben: Vorname und Name, Geburtsdatum, Straße und Hausnummer, Postleitzahl und Wohnort, Datum der Einreise, Einreiseland, Angabe zum Gesundheitszustand (Fieber, Husten…), Telefonnummer für die ggf. notwendige Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt, ggf. vorhandene Testergebnisse. Wer keine Möglichkeit hat, sich per Mail zu melden, kann seine Rückkehr aus dem Risikogebiet auch telefonisch beim Corona-Infotelefon der Kreisverwaltung anmelden. Die Mitarbeiter sind montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr, freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr unter 02361 / 532626 zu erreichen. 

 

Gastronomie und Freizeiteinrichtungen

Restaurants und Freizeiteinrichtungen bleiben mindestens bis zum 14 Februar geschlossen.

 

Aktuelle Informationen zum Sport- und Trainingsbetrieb

Die städtischen Sportanlagen sind seit dem 2. November geschlossen.

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist derzeit unzulässig. Ausgenommen ist der Individualsport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes außerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen von Sportanlagen durch mehrere Personen gleichzeitig ist unzulässig.

Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 14. Februar 2021 untersagt.

 

Caritas koordiniert Hilfsangebote 

Die Caritas Castrop-Rauxel hat für Menschen, die zur Zeit Unterstützung beim Einkaufen oder Ähnlichem brauchen, und für diejenigen Castrop-Rauxeler, die diesen Menschen helfen möchten, eine Koordinierungsstelle eingerichetet: Tel. 02305 / 9235524 (montags bis freitags von 9.30 bis 12.00 Uhr), E-Mail helfen@caritas-castrop-rauxel.de 

 

Öffentliche Einrichtungen

Das Hallenbad ist im derzeitigen Lockdown geschlossen. Danach können Tickets online über www.castrop-rauxel.de/ticketshop und im Ticketshop der Forum GmbH, Lönsstraße 12, gekauft werden. Die genauen Regelungen für das Hallenbad nach der Aufhebung des Teil-Lockdowns von November bis Mitte Februar finden Sie hier. Die Stadtbibliothek ist ebenfalls für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiter*innen sind jedoch weiterhin telefonisch oder per Mail zu erreichen. Weitere Informationen zur Stadtbibliothek finden Sie hier. Die VHS ist ebenfalls weiterhin telefonisch und per Mail zu erreichen und bietet unterschiedliche Veranstaltungen derzeit online an. weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Öffentliche und private Veranstaltungen

Private Feiern im öffentlichen Raum sind untersagt. Auch im privaten Raum sollte man sich an die Regeln des Infektionsschutzes halten, um sich und andere nicht vermeidbaren Infektionsgefahren auszusetzen. Dazu gehört ebenfalls ein verantwortungsbewusstes Verhalten im privaten Umfeld.

Großveranstaltungen bleiben weiterhin verboten. Ebenfalls Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sind verboten.

Jede Veranstaltung und Versammlung ist untersagt. Davon ausgenommen sind:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge zu dienen bestimmt sind
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereine (Hier gelten gestaffelt nach der Teilnehmerzahl verschiedene Regelungen. Dies wird in der CoronaSchVo unter §13 geregelt)
  • Blut- und Knochenmarkspendetermine
  • Beerdigungen
  • Standesamtliche Trauungen

Die Wochenmärkte finden weiterhin in der Altstadt, in Ickern und in Habinghorst statt.

Private Feiern im öffentlichen Raum sind untersagt. Auch im privaten Raum sollte man sich an die Regeln des Infektionsschutzes halten, um sich und andere nicht vermeidbaren Infektionsgefahren auszusetzen. Dazu gehört ebenfalls ein verantwortungsbewusstes Verhalten im privaten Umfeld.

 

Das Rathaus bietet termingebundenen Service-Betrieb

Das Rathaus hat den Service mit vereinbarten Terminen in den meisten Bereichen wieder aufgenommen. Der Zugang erfolgt durch den Eingang B auf Forumsebene mit Zugangskontrolle. Die detaillierten Regelungen seit dem 4. Mai finden Sie hier.

Die Stadtverwaltung ist zu jeder Zeit ungeachtet der zeitweisen öffentlichen Schließung des Rathauses mit Einschränkungen und unter Einhaltung der allgemeinen Regelungen weiter im Dienst, um den Verwaltungsbetrieb aufrecht zu erhalten. Die einzelnen Bereiche der Stadtverwaltung sind telefonisch oder per E-Mail zu erreichen. 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Anliegen telefonisch, per Mail oder online zu erledigen. Die Stadtverwaltung baut gleichzeitig die Zahl der Heimarbeitsplätze und weitere IT-Lösungen aus. Nicht zu verhindern sind jedoch Einschränkungen im allgemeinen Service.

Einschränkungen gelten auch für die Bezirksstellen des Jobcenter Kreis Recklinghausen, das in Castrop-Rauxel unter der Telefonnummer 02305 / 580-0 erreichbar ist. Bitte erkundigen Sie sich dort nach Einschränkungen bzw. Lockerungen der Maßnahmen.  

 

Krankenhäuser und Alten-/Pflegeeinrichtungen

Besuche in Senioren- und Pflegeheimen sind, sofern ein strenges Hygienekonzept erstellt ist, wieder erlaubt. Dies gilt für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen ab dem 20. Mai. Eine Besuchserlaubnis und die Besuchsregeln können je nach Infektionsgeschehen zurückgenommen oder verändert werden. Bitte fragen Sie in Ihrer Einrichtung nach.

 

Universitäten und Hochschulen

Das Wintersemester soll als Hybridsemester durchgeführt werden. Studenten und Auszubildende werden gebeten, sich bei ihrer jeweiligen Ausbildungsstätte zu erkundigen. Diesbezügliche Landesregelungen finden Sie hier.

 

Trauungen und Beerdigungen

Das Standesamt weist darauf hin, dass die Teilnahme an Trauungen weiter eingeschränkt bleibt. Im Trauzimmer dürfen sich insgesamt 4 Personen aufhalten, also das Brautpaar mit 2 Trauzeugen zzgl. dem/der Standesbeamt*in. Für die Gäste und das Brautpaar gilt während der gesamten Aufenthaltszeit bei der Trauung die Maskenpflicht.

Auch die Orte für die Ambiente-Trauungen sind geöffnet. Die Stadtverwaltung bittet um individuelle Rücksprache. Je nach Größe des Trauortes können unter Beachtung der Hygienevorgaben eine unterschiedlich beschränkte Anzahl an Gästen teilnehmen. 

Beerdigungen finden statt. Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete. Die strikte Begrenzung auf den engsten Familienkreis entfällt. Weiterhin erforderlich ist die Einhaltung der Hygieneregeln und auch die Maskenpflicht.

 

EUV Stadtbetrieb

Der EUV Stadtbetrieb stellt die Müllentsorgung, Verkehrssicherheit, Straßenreinigung und Abwasserbeseitigung sicher. Seit dem 11. Mai vergibt der EUV wieder Termine für Kunden im Verwaltungsgebäude am Westring 215. Kunden werden gebeten, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Telefonisch und per E-Mail ist der EUV erreichbar. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des EUV.

Der Bringhof am Deininghauser Weg ist geöffnet. Um den Betrieb auf dem Gelände des Bringhofes kontrolliert zu entzerren und um für einen möglichst kontaktarmen Ablauf zu sorgen, werden jedoch vorübergehend die Öffnungszeiten geändert. So bleibt der Bringhof samstags zunächst geschlossen, da es sich hier um den Tag mit der stärksten Frequenz handelt. Montags öffnet der Bringhof bis auf Weiteres bereits um 9 Uhr und nicht wie bisher um 13 Uhr, sodass hier ein zeitlicher Ausgleich zu den vorübergehend wegfallenden Samstagen geschaffen wird.

Der EUV Stadtbetrieb bittet trotz allem Bürgerinnen und Bürger, den Bringhof wirklich nur in dringenden Fällen anzufahren und grundsätzlich darauf zu verzichten, geringere Abfallmengen am Bringhof zu entsorgen.

Um einen unmittelbaren Kontakt zu vermeiden, werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, das eigene Fahrzeug nur beim Ausladen des Abfalls zu verlassen und hier immer den erforderlichen Abstand zu anderen einzuhalten.

Aktuelle Informationen sind immer auf der Internetseite des EUV Stadtbetriebs sowie auf der Facebook-Seite unter www.facebook.com/euvstadtbetrieb zu finden. 

 

Religiöse Gemeinschaften

Die Selbstverpfichtung der religiösen Gemeinschaften und Kirchen zum Verzicht auf  Versammlungen, sprich Gottesdienste, Moscheebesuche etc. lief zum 1. Mai aus. Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsausübung können unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen wieder stattfinden. Während des gesamten Besuches ist eine medizinische Maske (FFP2, OP-Maske, o.ä.) zu tragen.

 

Straßenverkehrsamt

Online-Terminvereinbarung beim Straßenverkehrsamts in Marl ist eingeschränkt  wieder möglich. Bürger können in der Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamts wieder persönlich ihre Anliegen vorbringen - weiterhin aber nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Vorerst stehen an jedem Vormittag rund 100 Termine zur Verfügung, die ab sofort auch online  und weiterhin über die Hotline 02361 / 53-7777 vereinbart werden können.

Das Straßenverkehrsamt geht davon aus, dass diese schnell vergeben sein werden und es zu Wartezeiten kommen kann. Weiterhin bedient werden zudem Großkunden und Zulassungsdienste.

Die Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamts bleibt geöffnet. Bürger können ihr Anliegen dort, wie in allen Verwaltungsgebäuden, nur nach vorheriger Terminvereinbarung erledigen. Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 02361/53-7014 möglich. Auch online sind Anträge möglich.

 

Corona-Tests im Kreis Recklinghausen

Unter der Regie der Hilfsorganisationen im Kreis Recklinghausen gab es ab Ende März ein Corona-Testzentrum am Berufskolleg Castrop-Rauxel. Das Durchfahrtszentrum wurde auf "Stand by" umgestellt. Für alle Tests bei Personen, die Symptome auf Corona zeigen, oder die in stationäre Einrichtungen aufgenommen werden sollen, sind ab dem 20. Mai die niedergelassenen Ärzte zuständig. 

Wer Symptome hat, die auf eine Erkrankung mit dem Corona-Virus schließen lassen, sollte sich telefonisch bei seinem Hausarzt oder am Wochenende unter 116117 beim ärztlichen Bereitschaftsdienst melden.

Weitere Informationen gibt der Kreis Recklinghausen auf www.kreis-re.de. Hilfreich kann auch die Webseite www.coronatestpraxis.de sein.

 

Zusammenfassung der Maßnahmen in weiteren Sprachen

Informationen in mehreren Sprachen zum Coronavirus sowie weiter Links.

 

Weiterhin gültig: Drei einfache Tipps helfen, Infektionen zu vermeiden - egal ob Erkältungsinfekt, Grippe- oder Coronavirus.

  • Die Husten- und Nies-Etikette: Beim Husten und Niesen Abstand halten und sich wegdrehen. In die Armbeuge oder in ein Papiertaschentusch niesen, das danach entsorgt wird.
  • Hände regelmäßig und gründlich für 20 - 30 Sekunden mit Wasser und Seife waschen.
  • Abstand zu anderen Personen wahren, auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.

 

Videos zu den Maßnahmen rund um das Corona-Virus auf YouTube

Pressekonferenzen der Verwaltung zum Thema "Präventive Maßnahmen der Stadtverwaltung Castrop-Rauxel - Coronavirus", einige Facebooksprechstunden und Appelle des Bürgermeisters können Sie auf dem städtischen YouTube Kanal anschauen. 

 

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