Wohnen Wirtschaft | Stadt Castrop-Rauxel

Castrop-Rauxel.de aktuell

Überschrift
Aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus
Bild
Hände waschen
Einleitungstext

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu minimieren und dessen Ausbreitung zu verlangsamen, setzt die Stadtverwaltung alle präventiven Schutzmaßnahmen nach Landesvorgaben um. Die entsprechenden Informationen werden in diesem Artikel laufend aktualisiert. Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen ist und bleibt auch im Rahmen der akuellen Lockerungen das AbstandKontaktverbot. Trotz der Einschränkungen gewährleisten Stadt und EUV die meisten Dienstleistungen und die Grundversorgung. Landesweit gilt eine Pflicht zum Mund-Nasenschutz in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen.

Fortsetzungstext

 

 

 

 

Inhalt dieses Artikels

 

Bundes- und Landesbeschlüsse

Hier finden Sie die Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die ab dem 15. Juli gilt, und die entsprechende Anlage zu Hygiene- und Infektionsstandards.

Im folgenden Link finden Sie die Beschlüsse der Ministerpräsidenten der Länder und der Bundeskanzlerin vom 30. April 2020.

Das Land NRW hatte einen Plan für stufenweise Öffnungen ab dem 7. Mai vorgelegt. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des Landes NRW vom 6. Mai.

 

Kontaktverbot und Abstandsgebot

Ab dem 30. Mai dürfen sich im öffentlichen Raum 10 Personen zusammentreffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Wichtig: Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen – für den Fall einer Infektion mit dem Coronavirus – für vier Wochen nach dem Zusammentreffen sichergestellt werden kann.

Öffentliche Zusammenkünfte und Ansammlungen von mehreren Personen sind also erlaubt, wenn es sich um:

  • eine Gruppe von höchstens 10 Personen handelt
  • Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
  • Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften,
  • oder die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus betreuungsrelevanten Gründen handelt. 

Zu anderen Personen außerhalb ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Den Öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen, bleibt weiterhin möglich. Es wurde ein Sonderfahrplan für NRW eingerichet.

Strafen bei Verstößen gegen das Kontaktverbot

Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt.

 

Maskenpflicht

Seit dem 27. April 2020 besteht in Nordrhein-Westfalen die Pflicht, an folgenden Orten Mund und Nase zu bedecken. Die Maskenpflicht wurde mehrmals verlängert, sie gilt aktuell bis zum 11. August.:

  • in geschlossenen Räumlichkeiten bei Konzerten und Aufführungen (außer am Sitzplatz),
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks,
  • in Innenbereichen von Ausflugsschiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen,
  • beim praktischen Fahrunterricht sowie der Fahrprüfung,
  • in sämtlichen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften; auch auf Wochenmärkten,
  • in Einkaufszentren sowie Wettvermittlungsstellen,
  • auf Messen und Kongressen (außer am Sitzplatz),
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern, sowie wenn bei Handwerks- und Dienstleistungen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von gastronomischen Einrichtungen außer am Sitzplatz,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • im Personenverkehr und seinen Einrichtungen – also in Bussen und Bahnen, auch des Fernverkehrs, auch in Schulbussen, an Haltestellen und Bahnhöfen und in Taxis,
  • in Warteschlangen vor den genannten Einrichtungen.

Die Maskenpflicht gilt für Kunden, Nutzer, Inhaber und Beschäftigte gleichermaßen – es sei denn, Beschäftigte werden durch andere Schutzmaßnahmen wie Abtrennungen durch Plexiglas etc. geschützt. Ebenfalls dürfen Beschäftigte hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt – ein das Gesicht vollständig bedeckendes Visier nutzen.

 

Service-Hotlines der Stadtverwaltung und der Kreisverwaltung

Für kommunale Fragen rund um das Coronavirus hat die Stadtverwaltung eine Service-Hotline eingerichtet: 02305 / 106-2955 (montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr). Auch per E-Mail an service@castrop-rauxel.de können Fragen um derartige Anfragen gestellt werden.

Die Hotline soll jedoch nicht als allgemeine Telefonzentrale genutzt werden, die Anliegen an die entsprechenden Bereiche weiterleitet. Hier finden Sie eine Auflistung der Ansprechpartner und die zentralen Mail-Adressen aller Bereiche. Auch Terminvereinbarungen für notwendige Erledigungen im Rathaus erfolgen nach wie vor über die Fachbereiche und nicht über die neue Hotline.

Anfragen, die die eigene Gesundheit betreffen, und ähnliche Fragen beantwortet verwaltungsseitig ausschließlich der Kreis Recklinghausen bzw. das Kreisgesundheitsamt:

Der Kreis Recklinghausen hat auf seiner Internetseite aktuelle Informationen, Antworten auf häufig gestellte Fragen, Verhaltenstipps und weitere Links zum Thema Coronavirus eingestellt: www.kreis-re/corona . Auch ein kreisweites Info-Telefon gibt es. Es ist montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Rufnummer 02361 / 532626 erreichbar.

 

Die Zahlen für Castrop-Rauxel (Stand 06.08.)

Bestätigte Corona-Fälle: 154
Gesundete: 142 (Die Gesundeten sind in der Gesamtzahl inbegriffen.)
Todesfälle: 3

 

Reisehinweise

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich – bis auf wenige definierte Ausnahmen – sofort nach der Einreise auf direktem Weg nach Hause begeben und dort 14 Tage in Isolation bleiben. So sieht es die aktuelle Corona-Einreiseverordnung vor. Die Einreisenden sind darüber hinaus verpflichtet, unverzüglich das Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf ihren Aufenthalt in einem Risikogebiet hinzuweisen.

Um die steigende Zahl der Einreise-Meldungen bewältigen zu können, weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass auch eine Meldung per Mail an die Mailadresse einreise@kreis-re.de möglich ist.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundeministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Wer sich per Mail meldet, muss für jede eingereiste Person folgende Daten angeben: Vorname und Name, Geburtsdatum, Straße und Hausnummer, Postleitzahl und Wohnort, Datum der Einreise, Einreiseland, Angabe zum Gesundheitszustand (Fieber, Husten…), Telefonnummer für die ggf. notwendige Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt, ggf. vorhandene Testergebnisse. Wer keine Möglichkeit hat, sich per Mail zu melden, kann seine Rückkehr aus dem Risikogebiet auch telefonisch beim Corona-Infotelefon der Kreisverwaltung anmelden. Die Mitarbeiter sind montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr, freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr unter 02361 / 532626 zu erreichen. Die Verpflichtung, sich direkt in häusliche Isolation begeben, gilt unabhängig von der Meldepflicht.

 

 

 

Gastronomie und Freizeiteinrichtungen

Seit dem 11. Mai dürfen Restaurants etc. wieder öffnen, wenn sie die hygienischen Standards erfüllen. Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Maßgaben für Hygiene- und Infektionsschutzstandards ihren Betrieb wieder aufnehmen.Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können ihren Betrieb unter Auflagen der Hygiene- und Infektionsschutzstandards wieder aufnehmen. Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen. Auch Prostitutionstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.

.

 

Aktuelle Informationen zum Sport- und Trainingsbetrieb

Die städtischen Sportanlagen sind unter Beachtung der aktuellen Belegungspläne wieder offen. Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist seit 15. Juni auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu 30 Personen, Verwandte in gerader Linie oder Angehörige von zwei Haushalten wieder möglich. Duschen und Umkleiden sind wieder geöffnet. Im Freien kann Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden. In beiden Fällen muss eine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer durch Datenerfassung sichergestellt werden. Die Zuschauerzahl wurde von der Landesregierung zum 15. Juli von 100 auf 300 festgelegt. Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts auch in geschlossenen Räumen und Hallen wieder zulässig. 

 

Caritas koordiniert Hilfsangebote 

Die Caritas Castrop-Rauxel hat für Menschen, die zur Zeit Unterstützung beim Einkaufen oder Ähnlichem brauchen, und für diejenigen Castrop-Rauxeler, die diesen Menschen helfen möchten, eine Koordinierungsstelle eingerichetet: Tel. 02305 / 9235524 (montags bis freitags von 9.30 bis 12.00 Uhr), E-Mail helfen@caritas-castrop-rauxel.de 

 

Wiederöffnung öffentlicher Einrichtungen, Kitas und Schulen

Die Stadtverwaltung hatte das Hallenbad, die Stadtbibliothek (bis 23.04.), die VHS-Geschäftsstelle (VHS-Kurse können u.U. ab dem 11.05. wieder stattfinden, die VHS informiert die Kursteilnehmer individuell), das Bürgerhaus (die Galerie ist wieder geöffnet), die städtischen Jugendzentren (öffnen seit Ende Mai z.T. für einzelne Angebote), Sporthallen und Sportplätze (bis 13.05.), Spielplätze (bis 6.5.), Bolzplätze (bis 10.5.) etc. gesperrt. Das Freibad 'Parkbad Nord' ist ab dem 30. Mai geöffnet. Tickets können online über www.castrop-rauxel.de/ticketshop und im Ticketshop der Forum GmbH, Lönsstraße 12, gekauft werden. Die genauen Regelungen für das Freibad finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Kitas, Schulen und verwandten Themen finden Sie hier.

 

Öffentliche Veranstaltungen

Abgesagt wurden zunächst alle öffentlichen sowie Veranstaltungen im privaten Raum, sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel. Seit dem 11. Mai sind kleine Konzerte und andere öffentliche Aufführungen bis max. 100 Personen unter freiem Himmel wieder erlaubt. Unter Beachtung strenger Vorgaben zu Mindestabständen, Hygieneregeln und mit einem von der örtlichen Behörde abgestimmten Konzept sind diese Veranstaltungen auch in Gebäuden zulässig. Die Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer muss gewährleistet sein.

Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Zuschauern gelten erweitere Anforderungen. Diese sind nur in Abstimmung mit der entsprechenden Gesundheitsbehörde zulässig. Zudem bedürfen sie eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes.
Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen kann bei Erstellung von Sitzplänen und Sicherstellung der Rückverfolgung der Teilnehmer die Abstandsregelung von 1,5 Meter entfallen. Das gilt auch für außerschulische Bildungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen, wenn feste Sitzplätze gegeben sind. Die Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit sehen die Erfassung der Daten der Teilnehmer sowie die Erstellung eines Sitzplans vor, der erfasst, wo welche anwesende Person gegessen hat.

Großveranstaltung wie Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützen- und Weinfeste oder ähnliche Festveranstaltungen bleiben weiterhin bis mindestens zum 31. Oktober 2020 untersagt. Das gilt auch für Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportfeste.

Floh- und Trödelmärkte können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts stattfinden. Auch vorübergehende Freizeitparks aus einer Mehrzahl von Schaustellerbetrieben können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden seit 15. Juni wieder zugelassen werden.

Nur Veranstaltungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge waren jederzeit ausgenommen. Auch die Blutspende ist weiterhin möglich.

Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern können unter Auflagen wieder stattfinden. Festveranstaltungen dieser Art sind seit dem 15. Juli mit höchstens 150 Teilnehmern möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind. Unter diesen Voraussetzungen kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Diese Feiern können in abgetrennten Räumlichkeiten, auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels, wieder stattfinden.

 

Seit dem 4. Mai bietet das Rathaus termingebundenen Service-Betrieb

Das Rathaus hat den Service mit vereinbarten Terminen in den meisten Bereichen wieder aufgenommen. Der Zugang erfolgt durch den Eingang B auf Forumsebene mit Zugangskontrolle. Die detaillierten Regelungen seit dem 4. Mai finden Sie hier.

Die Stadtverwaltung ist zu jeder Zeit ungeachtet der zeitweisen öffentlichen Schließung des Rathauses mit Einschränkungen und unter Einhaltung der allgemeinen Regelungen weiter im Dienst, um den Verwaltungsbetrieb aufrecht zu erhalten. Die einzelnen Bereiche der Stadtverwaltung sind telefonisch oder per E-Mail zu erreichen. 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Anliegen telefonisch, per Mail oder online zu erledigen. Die Stadtverwaltung baut gleichzeitig die Zahl der Heimarbeitsplätze und weitere IT-Lösungen aus. Nicht zu verhindern sind jedoch Einschränkungen im allgemeinen Service.

Einschränkungen gelten auch für die Bezirksstellen des Jobcenter Kreis Recklinghausen, das in Castrop-Rauxel unter der Telefonnummer 02305 / 580-0  erreichbar ist. Bitte erkundigen Sie sich dort nach Einschränkungen bzw. Lockerungen der Maßnahmen.  

 

Krankenhäuser und Alten-/Pflegeeinrichtungen

Besuche in Senioren- und Pflegeheimen sind, sofern ein strenges Hygienekonzept erstellt ist, wieder erlaubt. Dies gilt für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen ab dem 20. Mai. Eine Besuchserlaubnis und die Besuchsregeln können je nach Infektionsgeschehen zurückgenommen oder verändert werden. Bitte fragen Sie in Ihrer Einrichtung nach.

 

Universitäten und Hochschulen

Das Sommersemester soll vor allem digital durchgeführt werden. Studenten und Auszubildende werden gebeten, sich bei ihrer jeweiligen Ausbildungsstätte zu erkundigen.

 

Trauungen und Beerdigungen

Das Standesamt weist darauf hin, dass die Teilnahme an Trauungen weiter eingeschränkt bleibt. Im Trauzimmer dürfen nun wieder alle 15 Sitzplätze für Gäste und Brautleute genutzt werden. Jedoch können keine weiteren Stehplätze zur Verfügung gestellt werden. 

Auch einige Orte für die Ambiente-Trauungen sind wieder geöffnet. Die Stadtverwaltung bittet um individuelle Rücksprache. Je nach Größe des Trauortes können unter Beachtung der Hygienevorgaben wieder eine beschränkte Anzahl an Gästen teilnehmen. 

Beerdigungen finden statt. Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete. Die strikte Begrenzung auf den engsten Familienkreis entfällt (seit 20.04.). Weiterhin erforderlich ist die Einhaltung der Mindestabstands- und Hygieneregeln.

Ausnahmen von der Regelung bezüglich Veransaltungen gelten für Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern, die unter Auflagen wieder stattfinden können. Diese Festveranstaltungen sind mit höchstens 50 Teilnehmern möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind. Unter diesen Voraussetzungen kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Diese Feiern können in abgetrennten Räumlichkeiten auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels seit dem 15. Juni wieder stattfinden.

 

EUV Stadtbetrieb

Der EUV Stadtbetrieb stellt die Müllentsorgung, Verkehrssicherheit, Straßenreinigung und Abwasserbeseitigung sicher. Seit dem 11. Mai vergibt der EUV wieder Termine für Kunden im Verwaltungsgebäude am Westring 215. Kunden werden gebeten, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Telefonisch und per E-Mail ist der EUV erreichbar. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des EUV.

Der Bringhof am Deininghauser Weg ist seit Dienstag, 14. April, wieder geöffnet. Um den Betrieb auf dem Gelände des Bringhofes kontrolliert zu entzerren und um für einen möglichst kontaktarmen Ablauf zu sorgen, werden jedoch vorübergehend die Öffnungszeiten geändert. So bleibt der Bringhof samstags zunächst geschlossen, da es sich hier um den Tag mit der stärksten Frequenz handelt. Montags öffnet der Bringhof bis auf Weiteres bereits um 9 Uhr und nicht wie bisher um 13 Uhr, sodass hier ein zeitlicher Ausgleich zu den vorübergehend wegfallenden Samstagen geschaffen wird.

Der EUV Stadtbetrieb bittet trotz allem Bürgerinnen und Bürger, den Bringhof wirklich nur in dringenden Fällen anzufahren und grundsätzlich darauf zu verzichten, geringere Abfallmengen am Bringhof zu entsorgen.

Um einen unmittelbaren Kontakt zu vermeiden, werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, das eigene Fahrzeug nur beim Ausladen des Abfalls zu verlassen und hier immer den erforderlichen Abstand zu anderen einzuhalten.

Auch die blauen Abfallbehält werden seit dem 20. April wieder geleert. Seit dem 24. April 2020 werden wieder Sperrmülltermine vergeben.

Aktuelle Informationen sind immer auf der Internetseite des EUV Stadtbetriebs sowie auf der Facebook-Seite unter www.facebook.com/euvstadtbetrieb zu finden. 

 

Religiöse Gemeinschaften

Die Selbstverpfichtung der religiösen Gemeinschaften und Kirchen zum Verzicht auf  Versammlungen, sprich Gottesdienste, Moscheebesuche etc. läuft zum 1. Mai aus. Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsausübung können unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen wieder stattfinden. Bitte halten Sie die Abstandsregeln überall ein. 

 

Straßenverkehrsamt

Online-Terminvereinbarung beim Straßenverkehrsamts in Marl ist eingeschränkt  wieder möglich. Bürger können in der Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamts wieder persönlich ihre Anliegen vorbringen - weiterhin aber nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Vorerst stehen an jedem Vormittag rund 100 Termine zur Verfügung, die ab sofort auch online  und weiterhin über die Hotline 02361 / 53-7777 vereinbart werden können.

Das Straßenverkehrsamt geht davon aus, dass diese schnell vergeben sein werden und es zu Wartezeiten kommen kann. Weiterhin bedient werden zudem Großkunden und Zulassungsdienste.

Die Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamts bleibt geöffnet. Bürger können ihr Anliegen dort, wie in allen Verwaltungsgebäuden, nur nach vorheriger Terminvereinbarung erledigen. Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 02361/53-7014 möglich. Auch online sind Anträge möglich.

 

Corona-Tests im Kreis Recklinghausen

Unter der Regie der Hilfsorganisationen im Kreis Recklinghausen gab es ab Ende März ein Corona-Testzentrum am Berufskolleg Castrop-Rauxel. Das Durchfahrtszentrum wurde auf "Stand by" umgestellt. Für alle Tests bei Personen, die Symptome auf Corona zeigen, oder die in stationäre Einrichtungen aufgenommen werden sollen, sind ab dem 20. Mai die niedergelassenen Ärzte zuständig. 

Wer Symptome hat, die auf eine Erkrankung mit dem Corona-Virus schließen lassen, sollte sich telefonisch bei seinem Hausarzt oder am Wochenende unter 116117 beim ärztlichen Bereitschaftsdienst melden.

Weitere Informationen gibt der Kreis Recklinghausen auf www.kreis-re.de.

 

Zukünftige Entwicklung

Die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel hatte bereits in den letzten Wochen vor Ausbruch der Corona-Pandemie gemeinsam mit dem EUV Stadtbetrieb und mit Beratung der Feuerwehr, die schon bei der Schweinepest und der Vogelgrippe Erfahrungen gesammelt hat, vorsorglich einen mehrstufigen Plan erarbeitet, wie das Ansteckungspotenzial vermindert werden kann, der jetzt in die Umsetzung geht. „Wir müssen die Situation täglich neu bewerten und rational Entscheidungen treffen", betont Bürgermeister Rajko Kravanja.

 

Zusammenfassung der Maßnahmen in weiteren Sprachen

Informationen in mehreren Sprachen zum Coronavirus sowie weiter Links.

 

Weiterhin gültig: Drei einfache Tipps helfen, Infektionen zu vermeiden - egal ob Erkältungsinfekt, Grippe- oder Coronavirus.

  • Die Husten- und Nies-Etikette: Beim Husten und Niesen Abstand halten und sich wegdrehen. In die Armbeuge oder in ein Papiertaschentusch niesen, das danach entsorgt wird.
  • Hände regelmäßig und gründlich für 20 - 30 Sekunden mit Wasser und Seife waschen.
  • Abstand zu anderen Personen wahren, auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.

 

Videos zu den Maßnahmen rund um das Corona-Virus auf YouTube

Pressekonferenzen der Verwaltung zum Thema "Präventive Maßnahmen der Stadtverwaltung Castrop-Rauxel - Coronavirus", einige Facebooksprechstunden und Appelle des Bürgermeisters können Sie auf dem städtischen YouTube Kanal anschauen. Auch die Sitzung des Stadtrates am 29. April ist hier zu sehen.