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Aktuelles zur Flüchtlingssituation in Castrop-Rauxel
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Pavillon der JKG
Einleitungstext

Da der Stadtverwaltung im vergangenen Jahr die Plätze in der Großnotunterkunft des Landes an der Habinghorster Straße auf die städtische Zuweisungsquote angerechnet wurden, kamen deutlich weniger Flüchtlinge nach Castrop-Rauxel als 2015. Nach der Schließung der Großnotunterkunft Ende 2016 gibt es seit Kurzem auch wieder neue Zuweisungen einsetzen.

Fortsetzungstext

Aktuell leben in Castrop-Rauxel 490 Asylbewerber und 176 geduldete Personen.

Aufgrund ihrer aktuellen Erfüllungsquote und weil die Stadt Castrop-Rauxel im Hinblick auf die Platzkapazitäten in ihren Unterkünften sehr gut aufgestellt ist, werden voraussichtlich im Februar bereits wieder Flüchtlinge in Castrop-Rauxel aufgenommen, zunächst in den bereits bestehenden Unterkünften.

Die zentrale E-Mail-Adresse für alle Castrop-Rauxeler, die Geflüchteten helfen möchten oder Fragen und Anregungen zu dem Thema haben, ist fluechtlingshilfe@castrop-rauxel.de.

Bürgermeister informierte Anwohner der Ickerner Aapwiesen

Um auf die weitere Entwicklung vorbereitet zu sein, hat die Stadtverwaltung bekanntermaßen den Pavillon auf dem Gelände der Janusz-Korzcak-Gesamtschule umgebaut. Und auch der Umbau der ehemaligen Grundschule an der Marienburger Straße hat bereits begonnen.

Bürgermeister Rajko Kravanja lud deshalb Interessierte am 10. Februar ein, sich die beiden neuen Unterkünfte in Ickern anzuschauen. Er wandte sich am 30. Janaur mit diesem Brief an die Anwohner der Ickerner Aapwiesen:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger,

im vergangenen Jahr hat sich die Flüchtlingssituation hier in unserer Stadt deutlich entspannt. 2017 werden allerdings wieder Menschen, die aus dem eigenen Land vor Gewalt, Krieg, Not und Elend fliehen mussten, zu uns kommen.

Deshalb haben wir uns als Stadtverwaltung in den vergangenen Wochen und Monaten entsprechend vorbereitet und auch in Ickern weitere Plätze zur Unterbringung der Menschen geschaffen. So haben wir den Pavillon an der Janusz-Korczak-Gesamtschule zu einer Unterkunft für Geflüchtete umgebaut. Darüber hinaus wird derzeit auch das Gebäude der ehemaligen Grundschule an der Marienburger Straße umgebaut. Zunächst sind hier vorbereitende Maßnahmen erfolgt. Bald beginnen allerdings Arbeiten, die sicher auch außerhalb des Gebäudes wahrnehmbar sind. Voraussichtlich im Juli dieses Jahres soll dann der Umbau des ehemaligen Grundschulgebäudes abgeschlossen sein.

Wann die beiden neuen Unterkünfte konkret in Betrieb genommen werden, kann ich Ihnen zum aktuellen Zeitpunkt leider noch nicht mitteilen, da dies von der weiteren Entwicklung abhängt. Wir gehen aber davon aus, dass dort in den nächsten Monaten Menschen einziehen werden.

Bevor die beiden Gebäude allerdings in Betrieb genommen werden, möchte ich Sie dazu einladen, sich vor Ort selbst ein Bild von den Unterkünften zu machen und mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam wollen wir Sie – wie schon bei der ersten Bürgerversammlung – umfassend informieren.

Deshalb lade ich Sie hiermit herzlich zu einer Begehung der künftigen Flüchtlingsunterkünfte ein. Diese findet statt am Freitag, 10. Februar, von 14.00 bis 17.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Pavillons sowie der ehemaligen Grundschule Marienburger Straße (Zugang über den Eingang des Schulhofes Memeler Straße).

Falls sich bei Ihnen zwischenzeitlich Rückfragen ergeben, so können Sie sich an die städtische Flüchtlingskoordinatorin, Sabine Latterner, wenden. Sie erreichen Sie telefonisch unter 02305 / 106-2103 oder per E-Mail sabine.latterner@castrop-rauxel.de.

Ich bedanke mich sehr herzlich für Ihr Verständnis.

Mit freundlichem Gruß
Rajko Kravanja