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Mehr Außendienstmitarbeiter für das Ordnungsamt
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Männer mit Ordnungsamtjacken
Einleitungstext

Einen verbesserten Service will die Stadtverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern bieten. Trotz schwieriger Finanzsituation und den damit verbundenen Sparzwängen haben Bürgermeister Rajko Kravanja und die Verwaltungsspitze sich für eine Stärkung des Außendienstes des Ordnungsamtes auf den Straßen und Plätzen ausgesprochen. Ab Herbst soll es zwei neue Stellen im Außendienst des Bereichs Ordnung und Bürgerservice geben.

Fortsetzungstext

Es geht darum, dass die Stadt Castrop-Rauxel, in der seit mehreren Jahren ein kommunaler Ordnungs- und Sicherheitsdienst nicht mehr so vorgehalten werden kann, wie es nötig und wünschenswert wäre, diesen wieder einrichtet.

Mit den zwei neuen Stellen wird die Stadt wieder in der Lage sein, Fälle von Lärmbelästigung, Vandalismus, Umweltverschmutzung u.ä. am Abend oder am Wochenende zu kontrollieren und auch auf entsprechende Bürgerbeschwerden direkt zu reagieren – sei es in Parkanlagen, in Deininghausen oder am Kulturplatz Leo in der Altstadt.

Um dem Wunsch und der Forderung der Bürger nach dieser Außenpräsenz des kommunalen Ordnungs- und Sicherheitsdienstes Rechnung zu tragen, hat der Rat der Stadt mit der Verabschiedung des aktuellen Stellenplanes im November beschlossen, dass, wenn sich eine Möglichkeit ergibt, wieder ein kommunaler Ordnungsdienst eingerichtet wird. Und genau das kann die Stadtverwaltung jetzt umsetzen.

Aufgaben der neuen Außendienstmitarbeiter

Durch die neuen Stellen im Außendienst wird die Präsenz in Grünanlagen und auf Plätzen gestärkt, die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Polizei soll gefördert werden, stillgelegte Fahrzeuge im öffentlichen Straßenraum konsequent geahndet werden, die Adressermittlung beschleunigt und die Ordnungskräfte bei Veranstaltungen stärker eingesetzt werden. Auch an Wochenenden und in den Abendstunden werden die Mitarbeiter im Einsatz sein.

Die Mitarbeiterzahl im Außendienst des Bereichs Ordnung und Bürgerservice war von zehn Stellen vor rund zehn Jahren auf zwei geschrumpft. Zukünftig wird es wieder vier Stellen geben.

„Durch den Einsatz der neuen Ordnungskräfte soll gegenüber dem Bürger wieder verstärkt die Dienstleistungsfunktion des Ordnungsamtes betont werden“, fasst der zuständige Erste Beigeordnete Michael Eckhardt zusammen.

Gegenfinanzierung durch Mehreinnahmen bei den Parkgebühren 

Mit Blick auf den Stärkungsparkt ist es kaum möglich, im laufenden Haushaltsjahr einer Verwaltung neue Stellen zu schaffen oder unvorhergesehene Ausgaben zu genehmigen, da es hierfür stets eine Gegenfinanzierung geben muss. Diese Gegenfinanzierung ist nun für die dringend benötigten Stellen gefunden und von der Kommunalaufsicht genehmigt worden.

Durch den Beschluss, den Wochenmarkt der Castroper Altstadt vom Marktplatz in die Fußgängerzone zu verlegen, ergibt sich die Möglichkeit, die bewirtschaftete Parkplatzfläche auf dem Marktplatz an drei zusätzlichen Tagen voll zu nutzen. Die berechneten Mehreinnahmen der Parkgebühren kommen den neuen Stellen zugute, die für den Bürger für mehr Sicherheit und Ordnung eingesetzt werden.

Entscheidung, ob der Wochenmarkt in der Fußgängerzone bleibt, fällt in einem Jahr

Wenn die Gegenfinanzierung wegfallen und keine neue Gegenfinanzierung beschlossen werden würde, müsste diese Maßnahme wieder gestrichen werden. Nach einem Jahr soll die jetzige Situation des Wochenmarktstandortes überprüft werden. Mit allen Beteiligten wurde ein regelmäßiger Austausch im Abstand von zwei Monaten vereinbart.



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