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Sanierung der Deponie Brandheide
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Planungsskizee Deponie Brandheide
Einleitungstext

Erste bauliche Maßnahmen der Sanierung der Deponie Brandheide in Frohlinde sind bereits umgesetzt und gut in der Umgebung erkennbar. Nach jetzigem Planungsstand soll die Sanierung bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Danach kann die Fläche zur Naherholung genutzt werden.

Fortsetzungstext

Von der Deponie zum Naherholungsgebiet

Das 16,4 Hektar große Gebiet der ehemaligen Deponie Brandheide an der Stadtgrenze zu Dortmund wurde von 1959 bis 1972 zur Ablagerung von Hausmüll, Schutt und teerbehafteten Abfällen benutzt. Erst danach wurden entsprechende Vorschriften zum Abfallrecht beschlossen. Seit 1989 ist die Fläche in der intensiven Aufbereitung durch die Stadtverwaltung bzw. seit 1996 durch den EUV Stadtbetrieb. Im Sinne des Boden- und Gewässerschutzes wird die Sanierung nun nach dem Planungsstand des AAV bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Umfangreich sind dabei die Maßnahmen zum Gewässerschutz. Von der Trennung und Abkopplung des Sickerwassers über die Errichtung von Spundwänden, die Schaffung eines Retentionsraumes sowie eines Kaskadenbauwerkes, dem Bau von Tiefendränagen bis hin zu Arbeiten am Mühlenteich und der Optimierung des Pflanzenbestandes reichen die Aufgaben.

Partner der Sanierung, die nach umfangreichen Vorplanungen mit den vorbereitenden Arbeiten im Januar 2018 begann, sind das Land Nordrhein-Westfalen, der Kreis Recklinghausen, die Stadt Castrop-Rauxel mit dem EUV Stadtbetrieb und insbesondere der AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung.