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Erfolgreiche Sprengung auf dem Gelände des Knepper-Kraftwerks
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Sprengung von Kühlturm und Schornstein
Einleitungstext

Am Sonntagmittag, 17. Februar, wurden der Kühlturm, der Schornstein und das Kesselhaus des ehemaligen Knepper-Kraftwerks im Zuge der Rückbauarbeiten gesprengt. Alles verlief nach Plan.

Fortsetzungstext

Die Evakuierung der Anwohner an der Oestricher Straße und die Straßensperrungen begannen gegen 8.00 Uhr morgens. Um 11.15 Uhr erfolgte dann die erste Sprengung. Das Kesselhaus machte den Anfang, es folgten Schornstein und Kühlturm mit der zweiten Sprengung.

Auf der Facebookseite der Hagedorn Unternehmensgruppe konnte man die Sprengung live mitverfolgen.

Auszüge aus der Pressemitteilung der Unternehmensgruppe Hagedorn:

2017 kaufte die Hagedorn Unternehmensgruppe das bereits 2014 stillgelegte Kraftwerk von Uniper und dem EON Konzern. Das Areal zwischen Castrop-Rauxel und Dortmund mit seinen 580.000 m² Fläche wird einer neuen Nutzung zugeführt. Hierbei kommt die gesamte Prozesskette von Hagedorn zum Tragen. Vom Abriss über das Recycling, den Tiefbau und die Revitalisierung: Es bleibt alles in einer Hand.

Auch die Sprengungen werden konzernintern durchgeführt. Die Deutsche Sprengunion, eine Hagedorn Tochtergesellschaft, übernimmt diese Aufgabe und hat in Vorbereitung bereits über 1.500 Bohrungen durchgeführt. Der 210 Meter hohe Schornstein, der 128 Meter hohe Kühlturm und das knapp 70 Meter hohe Kesselhaus werden bald Geschichte sein. Gut 28.400 t Stahlschrott und Bauschutt werden von den drei Gebäuden übrigbleiben.