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Sturm "Sabine"
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Archivbild Sturmschaeden an Baeumen
Einleitungstext

Aktuelle Presseinformation der Bezirksregierung Münster, 10.02.2020

Bezirksregierung Münster hebt Empfehlung für Schülerinnen und Schüler wieder auf

Nach dem Durchzug des Sturmtiefs „Sabine“ hat der Deutsche Wetterdienst seine amtliche Unwetterwarnung für Nordrhein-Westfalen heute (10. Februar) aufgehoben. Daher hebt die Bezirksregierung ihre Empfehlung an die Eltern im Regierungsbezirk Münster zum Schulbesuch während des Sturms „Sabine“ ebenfalls wieder auf. Die Bezirksregierung hatte am Wochenende die Empfehlung ausgesprochen, Kinder aufgrund der drohenden starken Sturm- und Orkanböen am heutigen Montag nicht zur Schule zu schicken. Zugleich weist die Bezirksregierung wegen der weiter herausfordernden Wetterlage darauf hin, dass in Nordrhein-Westfalen die Eltern selbst entscheiden dürfen, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist.

"Wald und Holz NRW" warnt weiter vor dem Betreten des Waldes : Bei Sturm und auch danach sei mit einer erhöhten Gefährdung zu rechnen.

Informationen zur aktuellen Wetterlage erhalten Sie beispielsweise über die Benachrichtigungsfunktion der Cas-APP, die mit dem Wetterdienst verbunden ist, oder direkt beim Deutschen Wetterdienst .

Fortsetzungstext

Hintergrund

Der Deutschen Wetterdienstes warnte für ganz Nordrhein-Westfalen in der Nacht von Sonntag (09. 02.) auf Montag (10.02.) vor schweren Sturm- und Orkanböen.

Die Bezirksregierung Münster hatte daraufhin Empfehlungen und Erläuterungen gegeben, der die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel folgte. In Absprache mit den Schulleitungen wurde der Unterricht für Montag, 10. Februar ausgesetzt. Auch die städtischen Kitas rieten davon ab, Kinder bei Sturm in die Einrichtungen zu bringen.

Chronologische Entwicklung

Ihren Hinweis für Eltern und Schüler sowie Mitarbeiter hat die Bezirksregierung am 09.02. aktualisiert:
Die komplette Pressemeldung finden Sie im weiteren Text. Hier ein Auszug:
Aufgrund der aktuell starken Sturm-und Orkanböen kann der Schulweg am Montag für viele Schülerinnen und Schüler schwierig werden. Daher empfiehlt die Bezirksregierung Münster als Schulaufsichtsbehörde den Eltern, ihre Kinder morgen (10. Februar) nicht zur Schule zu schicken.

Dementsprechend hat die Stadtverwaltung sich mit allen Grundschulen abgestimmt und gemeinsam beschlossen, dass am Montag, 10. Februar, kein Unterricht stattfinden wird. Auch die meisten weiterführenden Schulen haben die Rückmeldung gegeben, dieser Empfehlung zu folgen bzw. hatten schon im Vorfeld so entschieden oder aus anderen Gründen (z.B. pädagogischer Tag) am Montag geschlossen. Die Martin-Luther-King Förderschule, die ein Einzugsgebiet weit über die Stadtgrenzen hinaus hat, schließt sich diesem Vorgehen ebenfalls an.

Bitte beachten Sie aber in jeden Fall die Informationen, die Sie auf den üblichen Kommunikationswegen der Schulen (Homepage der Schule, App-Nachrichten, etc.) erreichen.

Die Stadtverwaltung und die Leitungen der städtischen Kindergärten der Stadt Castrop-Rauxel schließen sich der Empfehlung an, die Kinder am Montag (10.02.) zu Hause zu behalten. Eltern werden per Mail, über App-Gruppen oder die sonst üblichen Kommunikationswege der Kitas informiert.

Auch wenn das Kind eine Einrichtung eines anderen Trägers besucht, liegt es immer im Ermessen der Eltern, ob das Kind am Montag in die Kita gebracht wird. Anders als bei der gesetzlichen Schulpflicht gibt es dies bei Kindertageseinrichtungen nicht.

Die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel hat für Sonntag, 9. Februar alle Sportplätze und Hallen gesperrt.

Presseinformation der Bezirksregierung Münster vom 09.02.2020

Sturmwarnung für Montag: Bezirksregierung empfiehlt Schülerinnen und Schüler zuhause zu bleiben

Aufgrund der aktuell starken Sturm-und Orkanböen kann der Schulweg am Montag für viele Schülerinnen und Schüler schwierig werden. Daher empfiehlt die Bezirksregierung Münster als Schulaufsichtsbehörde den Eltern, ihre Kinder morgen (10. Februar) nicht zur Schule zu schicken.

Ein solcher zu erwartender Sturm ist ein plötzlich eintretendes Wetterextrem und kann Grund für ein Fehlen in der Schule sein. Dennoch gilt in Nordrhein-Westfalen (NRW) wie in den anderen Bundesländern für alle Kinder im schulfähigen Alter (in NRW ab sechs Jahren) grundsätzlich erst einmal die Schulpflicht.

Eltern entscheiden für ihre Kinder

In Nordrhein-Westfalen ist, anders als beispielsweise im benachbarten Niedersachsen, geregelt, dass im Falle des plötzlichen Eintritts extremer Witterungsverhältnisse oder eines nicht vorhersehbaren Ausfalls des öffentlichen Nahverkehrs die Eltern entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Volljährige Schülerinnen und Schüler entscheiden dies selbst. Auch wenn das Schulversäumnis in derartigen Fällen entschuldigt ist, ist in jedem Fall die Schule zu informieren.

Schülerinnen und Schüler in einem Berufsausbildungsverhältnis, die wegen extremer Witterungsverhältnisse das Berufskolleg nicht erreichen können, arbeiten an diesen Tagen im Ausbildungsbetrieb, soweit dieser zumutbar erreicht werden kann.

Schulleiter entscheiden, ob Unterricht stattfinden kann

Ob die Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse geschlossen wird, entscheidet die Schulleitung in Absprache mit dem Schulträger. Der Schulträger ist für die Sicherheit der Schulgebäude und Schulanlagen verantwortlich und für die Schülerbeförderung zuständig. Bei der Entscheidung hat die Schulleitung gemeinsam mit dem Schulträger die konkrete örtliche Situation zu berücksichtigen und eine Abwägung der Gesamtumstände vorzunehmen. Dabei sind neben Sicherheitsfragen das Schulgebäude und das Schulgelände betreffend auch Fragen der Schülerbeförderung, der Vermeidung von Unterrichtsausfall und des bestehenden Betreuungsbedarfes insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler berufstätiger Eltern mit in den Blick zu nehmen. Empfehlenswert ist es, für alle Schulen einer Kommune eine einheitliche Entscheidung anzustreben.

Lehrkräfte und alle anderen Beschäftigten der Schulen erhalten keine Befreiung. Die Betreuung von Schülerinnen und Schülern, die in die Schule kommen, muss auch im Falle einer Schulschließung gewährleistet sein. Schülerinnen und Schüler dürfen nicht im aufkommenden Sturm nach Hause geschickt werden.

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Presseinformation der Bezirksregierung Münster vom 07.02.2020

Sturmwarnung für Montag: Wer entscheidet über Schulbesuch und Schulschließung?

Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes ist in ganz Nordrhein-Westfalen in der Nacht von Sonntag (9. Februar) auf Montag (10. Februar) mit schweren Sturm- und Orkanböen zu rechnen, die den ganzen Montag noch anhalten sollen. Für viele Schülerinnen und Schüler kann der Schulweg daher schwierig werden. Ein solcher zu erwartender Sturm ist ein plötzlich eintretendes Wetterextrem und kann Grund für ein Fehlen in der Schule sein. Dennoch gilt in Nordrhein-Westfalen (NRW) wie in den anderen Bundesländern für alle Kinder im schulfähigen Alter (in NRW ab sechs Jahren) grundsätzlich erst einmal die Schulpflicht.

Eltern entscheiden für ihre Kinder

In Nordrhein-Westfalen ist, anders als beispielsweise im benachbarten Niedersachsen, geregelt, dass im Falle des plötzlichen Eintritts extremer Witterungsverhältnisse oder eines nicht vorhersehbaren Ausfalls des öffentlichen Nahverkehrs die Eltern entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Volljährige Schülerinnen und Schüler entscheiden dies selbst. Auch wenn das Schulversäumnis in derartigen Fällen entschuldigt ist, ist in jedem Fall die Schule zu informieren.

Schülerinnen und Schüler in einem Berufsausbildungsverhältnis, die wegen extremer Witterungsverhältnisse das Berufskolleg nicht erreichen können, arbeiten an diesen Tagen im Ausbildungsbetrieb, soweit dieser zumutbar erreicht werden kann.

Schulleiter entscheiden, ob Unterricht stattfinden kann

Ob die Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse geschlossen wird, entscheidet die Schulleitung in Absprache mit dem Schulträger. Der Schulträger ist für die Sicherheit der Schulgebäude und Schulanlagen verantwortlich und für die Schülerbeförderung zuständig. Bei der Entscheidung hat die Schulleitung gemeinsam mit dem Schulträger die konkrete örtliche Situation zu berücksichtigen und eine Abwägung der Gesamtumstände vorzunehmen. Dabei sind neben Sicherheitsfragen das Schulgebäude und das Schulgelände betreffend auch Fragen der Schülerbeförderung, der Vermeidung von Unterrichtsausfall und des bestehenden Betreuungsbedarfes insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler berufstätiger Eltern mit in den Blick zu nehmen. Empfehlenswert ist es, für alle Schulen einer Kommune eine einheitliche Entscheidung anzustreben.

Lehrkräfte und alle anderen Beschäftigten der Schulen erhalten keine Befreiung. Die Betreuung von Schülerinnen und Schülern, die in die Schule kommen, muss auch im Falle einer Schulschließung gewährleistet sein. Schülerinnen und Schüler dürfen nicht im aufkommenden Sturm nach Hause geschickt werden.



Warnung vor markantem Wetter (STURMBÖEN)
Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN für den Zeitraum ab 20.02.2020 18:00 Uhr -21.02.2020 00:00 Uhr


Wetterwarnung (WINDBÖEN)
Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN für den Zeitraum ab 20.02.2020 12:00 Uhr -20.02.2020 21:00 Uhr