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Eingeschränkte Regelbetreuung in Kitas angelaufen - OGS bietet Ferienbetreuung an
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Kita leerer Gruppenraum
Einleitungstext

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat zum 8. Juni den eingeschränkten Regelbetrieb für Kitas und zum 15. Juni den Regelbetrieb in Grundschulen beschlossen. Die Kindertageseinrichtungen werden die gebuchten Betreuungszeiten jeweils um zehn Stunden reduzieren. Besondere Hygienemaßnahmen gelten weiter.

Fortsetzungstext

Für den eingeschränkten Regelbetrieb in Kitas hat das Land folgende Standards festgelegt: 

  • es gibt nur feste Gruppen, keine offenen Konzepte
  • in jeder Gruppe wird mindestens eine Fachkraft eingesetzt
  • die Gruppen sind weiterhin räumlich voneinander getrennt
  • alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein, die Hygienekonzepte eingehalten werden

Auch für die Kindertagespflege fällt das Betretungsverbot zum 8. Juni. Grundsätzlich können alle Kinder wieder zu ihren Tagespflegepersonen. Unter Berücksichtigung von Risikogruppen öffnen in Castrop-Rauxel 53 von 55 Betreuungsstellen wieder.

OGS-Ferienbetreuung nur nach vorheriger Anmeldung

Während der Sommerferien findet die Ferienbetreuung an den Offenen Ganztagsschulen (OGS) wie gewohnt statt. Eine Teilnahme ist in diesem Jahr allerdings nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Denn aufgrund der Gruppeneinteilung ist es organisatorisch nicht möglich, Kinder morgens spontan aufzunehmen.

Sollte sich in Familien kurzfristig ein Betreuungsbedarf ergeben, kann darauf natürlich reagiert werden. Betroffene Eltern werden gebeten, sich dann vorab telefonisch bei ihrer jeweiligen OGS-Koordinatorin zu melden, sodass umgeplant werden kann.

Die bisherigen Einzelheiten zum Schulbetrieb sind in der SchulMail Nr. 23 sowie in der Coronaschutzverordnung im Bereich der Betreuungsinfrastruktur ab dem 8. Juni nachzulesen.

Grundvoraussetzung ist natürlich, dass die Kinder vor dem Schul- bzw. Kitabesuch keine der bekannten Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen. In den städtischen Kitas wird dies mit einer Eigenerklärung zum Gesundheitszustand am ersten Tag der Regelbetreuung abgefragt und täglich Fieber gemessen. Weiterhin betreten Eltern das Kita-Gebäude nicht und beim Bringen und Abholen ist ein Mundschutz zu tragen. Auch die Schulen sollen weiter nicht von Eltern betreten werden.

Schließung einer Grundschule

An einer Castrop-Rauxeler Grundschule hat sich ein Kind infiziert. Daraufhin hat die Stadtverwaltung nach Rücksprache mit den Fachbereichen und der Schule die Einrichtung vorsorglich am Tag nach dem Bekanntwerden, ab dem 23. Juni, geschlossen. Bereits am Montag wurden alle Klassenkameraden und zwei Lehrer*innen getestet und unter Quarantäne gestellt. Auch allen anderen Schülerinen und Schülern haben die Möglichkeit sich testen zu lassen. „Da die Stadt als Schulträger in diesem Bereich auch die Verantwortung für die Sicherheit der Schüler*innen und Lehrer*innen trägt, ist es unser oberstes Gebot, Vorsicht walten zu lassen“, begründet Bürgermeister Rajko Kravanja den Schritt, mit dem die Sommerferien für 175 Schüler*innen nun vier Tage früher beginnen. „Wir möchten damit auch der Sorge vieler Eltern Rechnung tragen.“

Weiterführende Schulen/Berufsschulen

Im Gegensatz zu den Primarschulen, so heißt es in den Vorgaben des Ministeriums, ist an den weiterführenden Schulen eine Durchmischung der Lerngruppen deutlich schwieriger zu vermeiden. So erschweren die Größe der Schulen und die Organisation des Schulalltages, etwa durch Kurs- und Differenzierungssysteme sowie das Fachlehrerprinzip, ein Vorgehen wie in den Primarschulen. Daher gelten im Bereich der allgemeinbildenden weiterführenden Schulen die bisherigen Regelungen ab 11. bzw. 26. Mai, die in der SchulMail Nr. 20 aufgeführt sind. 

 

Weitere Inhalte dieses Artikels

Kita- und OGS-Beiträge werden für April, Mai und Juni ausgesetzt, für Juli halbiert

Da die Kinderbetreuung alle Familien während der Schließung und auch während des eingeschränkten Regelbetriebs von Kitas und Schulen vor große Herausforderungen getellt hat und weiterhin stellt, kommt die Stadt Castrop-Rauxel ihnen auch finanziell entgegen. Für die Monate April, Mai und Juni hat die Stadtverwaltung keine Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und die Offene Ganztagsbetreuung abgebucht, für Juli wird nur jeweils die Hälfte des normalen Beitrags fällig.

Eltern, die einen Dauerauftrag eingerichtet haben oder per normaler Überweisung bezahlen, mögen ihren Dauerauftrag vorerst bitte nicht überweisen bzw. für Juli halbieren. Dies gilt auch für Eltern, deren Kinder in einer Notgruppe betreut wurden. 

Auch die Verpflegungsentgelte der städtischen Kitas und der Offenen Ganztagsschulen werden für April bis Juni nicht abgebucht bzw. brauchen nicht überwiesen zu werden. Für Juli fallen auch hier 50 Prozent des Entgeltes an. Wichtiger Hinweis: Wie nicht städtische Träger bezüglich der Verpflegungsbeiträge entscheiden, müssen Eltern bei ihrer jeweiligen Kindertageseinrichtung erfragen.

Rückfragen beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Elternbeiträge des Bereichs Leistungen für Kinder, Jugend und Familie der Stadtverwaltung per E-Mail unter tageseinrichtung@castrop-rauxel.de.

 

Infektionsketten bei der Kinderbetreuung verhindern

Vorrangig bleibt der Hinweis, seine Kinder im Sinne eines verantwortlichen Handels so zu betreuen, das neue Infektionsketten vermieden werden. Dabei weisst das zuständige Landesministerium in Bezug auf die reduzierten Betreuungszeiten in Kitas darauf hin, das bei privat organisierten Betreuungsgemeinschaften keine neuen Kontaktnetze geschaffen werden und Kontakte nachvollziehbar sein sollten. Vorrangig wird eine Betreuung im Freien empfohlen. Denn nach wie vor gilt es, Infektionsketten zu unterbrechen und mit möglichst wenigen Menschen Kontakt zu haben, um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu minimieren und dessen Ausbreitung zu verlangsamen.

 

Aktuelle Betreuungsregelung und Gruppen der kritischen Infrastruktur

Die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel hatte Notgruppen für Kinder in Grundschulen und Kindertageseinrichtungen eingerichtet, deren Eltern in Berufen der sogenannten kritischen Infrastruktur arbeiten. Die Notgruppenbetreuung endete mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen und dem Beginn des eingeschränkten Regelbetriebs am 8. Juni für Kitas bzw. am 15. Juni für Grundschulen. 

Die Betreuungsregeln in Kitas und Schulen wurden im Laufe der Corona-Pandemie vom Land NRW bereits mehrfach angepasst, so dass zunehmend mehr Erziehungsberechtigte den Notdienst in Anspruch nehmen können. Das Betreuungsangebot an Wochenenden bzw. Feiertagen ist dagegen zum Ende der Osterferien ausgelaufen. 

Alle weiteren Informationen zu den Maßnahmen der Stadt Castrop-Rauxel, mit denen die Verbreitung des Coronavirus gebremst werden soll, finden Bürgerinnen und Bürger ebenfalls auf der städtischen Internetseite - täglich aktualisiert.

 

Keine weiteren Schulausflüge in diesem Schuljahr - das Land NRW übernimmt Stornierungskosten

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW hat sämtliche schulischen Exkursionen und Austausche für das gesamte Schuljahr untersagt. Gleichzeitig übernimmt das Land anfallende Stornierungskosten für abgesagte Ausflüge.

Diese Regelung gilt auch in Castrop-Rauxel – unabhängig von der Dauer des derzeit ruhenden Schulbetriebs – für sämtliche Exkursionen im Sinne der Richtlinien für Schulfahrten, die seit Beginn der Schließungen am 16. März bis zum Beginn der Sommerferien geplant waren. Damit können der Bezirksregierung Münster die Stornokosten zum Beispiel für Reiseveranstalter, Transportunternehmen und Unterkünfte in Rechnung gestellt werden.

Den Antrag auf Erstattung von Stornokosten können ausschließlich die Schulen selbst bis zum 15. Mai 2020 an die dafür eingerichtete E-Mail-Adresse stornokosten@bezreg-muenster.nrw.de senden. Diesem Antrag sind die Rechnung der Vertragspartner inklusive aller berücksichtigten Rückzahlungen sowie der Vertrag oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, aus denen die Höhe der Stornierungskosten hervorgeht, beizufügen.

Die Auszahlungen der Erstattungen werden laut Schulministerium voraussichtlich am 15. Juni 2020 an die Schulen beginnen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Schulministeriums

 

Informationen für Eltern, deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden, sowie Träger, Leitungen von Personal von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen: