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Stadtrat hält an Energieberatungsstelle der Verbraucherzentrale NRW fest
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Vertragsunterschrift Buergermeister Rajko Kravanja
Einleitungstext

Umwelt- und Klimaschutz hat sich die Stadt Castrop-Rauxel schon seit Jahrzehnen auf die Fahne geschrieben. Und auch die Verbraucherzentrale NRW trägt der Nachfrage nach Beratung rund um das Thema Energie schon seit fast 20 Jahren mit einer eigenen Stelle im Personalplan Rechnung. Finanziert werden die Personalkosten zu 50 Prozent durch die Stadt Castrop-Rauxel und zu 50 Prozent durch das Land NRW. In der vergangenen Ratssitzung wurde diese Vereinbarung bis Ende 2025 verlängert und die Verträge in der vergangenen Woche von Bürgermeister Rajko Kravanja für die Stadtverwaltung und Heike Hirschmann, Gruppenleiterin Energieberatung NRW, für die Verbraucherzentrale unterschrieben.

Fortsetzungstext

 

 

Energieberatung bleibt!

„Wenn wir unser Markenzeichen Europastadt im Grünen beibehalten wollen, dann müssen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern eine kostengünstige Energieberatung anbieten. Davon profitieren alle - der private Geldbeutel, die Umwelt und die Stadt“, betonte Bürgermeister Rajko Kravanja bei Vertragsuntereichung. Auch Stelleninhaberin Anke Hormel, die seit 2013 die Energieberatung für die Verbraucherzentrale NRW kompetent durchführt, und EUV-Vorstand Michael Werner begrüßten die Kontinuität, mit der sich Castrop-Rauxel um die unterschiedlichen Aspekte des Klimaschutzes kümmert.

 

„Die Energieberatung der Verbraucherzentrale ist ein wesentlicher Baustein beim Klima- und Ressourcenschutz. Sie ist seit vielen Jahren für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Castrop-Rauxel verlässlicher Ansprechpartner bei allen Fragen zu Energiethemen. Umso wichtiger und erfreulicher ist es, dass wir eine Fortführung bis 2025 erreichen konnten“, betont Michael Werner. 

 

Dabei habe sich die Ausrichtung der Energieberatung in 20 Jahren verändert, erläutert Heike Hirschmann. Standen früher Ereignisse wie die Ölkrise oder Verbraucherfragen zu hohen Stromrechnungen mit dem Ziel, Kosten zu sparen, im Vordergrund, fragen Bürgerinnen und Bürger heute verstärkt an, um ggf. kostenneutral CO² einzusparen.

 

„In den letzten Jahren hat die Nachfrage nach Themen rund um den spürbaren Klimawandel zugenommen“, ergänzt Energieberaterin Hormel. Besonders in den letzten heißen Sommern wäre zu den gestiegenen Nachfragen rund um Photovoltaik-Anlagen der Schutz vor Klimaereignissen wie Starkregen und sommerlicher Hitzeschutz hinzugekommen. „Immer aber sind individuelle Lösungen für das Gebäude, die Haustechnik und deren Nutzer zu finden“, betont die Energieberaterin. „Was für einen Ein-Personen-Haushalt gilt, ist nicht ohne Weiteres auf eine Familie mit kleinen Kindern zu übertragen.“


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Von einem ersten allgemeinen Gespräch bis zu einer detaillierten Vor-Ort-Beratung mit Empfehlungen für energieeffiziente Modernisierung und Vorschlägen für die Finanzierung aus eventuellen Förderprogrammen reicht der Betreuungsumfang der Verbraucherzentrale, aber auch in verschiedenen Wohnvierteln ist die Energieberatung schon mit Projekten zur Gebäudesanierung und Nutzung von erneuerbaren Energien präsent gewesen. Zum Beispiel wird durch das ergänzende Programm „Innovation City“, mit dem die Verbraucherzentrale kooperiert, rechts und links der Emscher die Energieberatung in den kommenden Jahren nochmals intensiviert. 

 

„Während des Corona-Lockdowns haben wir gute Erfahrungen mit Besuchen vor Ort per Video gesammelt“, so Hormel. So ist eine virtuelle Beratung in der Mittagspause oder ein digitales Treffen am frühen Abend unkompliziert machbar. Die Video- und Telefonberatung, jeweils etwa 30 Minuten, sind derzeit kostenfrei, für den 90-minütigen persönlichen Besuch zu Hause mit unterschiedlichen Beratungsschwerpunkten fällt ein Eigenanteil von 60 Euro an. Die Energieberatung ist telefonisch unter 02305 / 69879-05 oder unter der Hotline 0211 / 33 996 556 erreichbar.

 

Die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in der Castroper Altstadt, Mühlengasse 4, bietet Beratung zu unterschiedlichsten Themen wie Reisen, Versicherungen, Finanzen und allgemeinen Verbraucherfragen an. Eine erste Kontaktaufnahme ist unter der zentralen Rufnummer 02305 / 69879-01 möglich.


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Castrop-Rauxel sei ein Pionier in Sachen Klimabewusstsein, lobt Verbraucherschützerin Heike Hirschmann und weist auf die Auszeichnung als Faire Trade Town, die eigene Klimaschutzkoordinatorin, Mitmach-Angebote wie den KliMarkt und die gute Vernetzung innerhalb der Stadt und den Konsens der politischen Gruppen zum Thema Klima- und Umweltschutz hin.

 

Schließlich wurde auch die Entscheidung zur Verlängerung der Energieberatung im Stadtrat einstimmig getroffen.