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Bergmann-Ampeln in der Castroper Altstadt
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Thorsten Werth-von Kampen, stellvertretender EUV Vorstand; Maximilian Gogolla, Kommunale Infrastruktur, EUV Stadtbetrieb; Bürgermeister Rajko Kravanja bei der Inbetriebnahme der Bergmann-Ampel
Einleitungstext

Kleine Grubenmännchen zeigen Fußgängern nun auch in Castrop-Rauxel an, wann gefahrlos die Straße überquert werden kann und wann am Bordstein gestoppt wird. An den Fußgängerampeln Münsterstraße/Biesenkamp, an der Lönsstraße/Im Ort und an der Lönsstraße/Widumer Straße/Mühlenstraße regeln das rote und grüne Ampellicht in Form von Bergleuten mit Geleucht den Verkehr.

Fortsetzungstext

Berbau-Tradition

 „Im Schatten des Erin-Turms haben wir jetzt eine alltägliche Erinnerung an unsere Stadtgeschichte und die Bergbautradition. Das finde ich schön“, freute sich Bürgermeister Rajko Kravanja, als er Anfang August zum ersten Mal das Bergmannslicht anknipsen dürfte. Das Ruhrgebiet – und in seiner Mitte Castrop-Rauxel – sind ohne die Bergbauvergangenheit nicht denkbar. Die Erinnerung daran liegt den Bürgerinnen und Bürgern, der Stadtverwaltung und dem EUV Stadtbetrieb am Herzen. Auch u.a. in Dortmund, Bergkamen und Gelsenkirchen gibt es bereits Bergmann-Ampeln. In Castrop-Rauxel hatte ein Bürgerantrag, der auch von der Politik positiv getragen wurde, die Umgestaltung der Ampeln angestoßen.

Energiesparend und klimafreundlich

Verbunden wurde die Umstellung auf die neuen Ampelmotive mit der Umrüstung der Lichtsignalanlagen in der Altstadt auf LED-Technik mit dem Ziel der Energieeffizienz. Allein die Grubenmännchen-Ampeln sparen 5.353 kWh Strom und 2,2 Tonnen CO² pro Jahr ein. Auch die Straßenbeleuchtung wird sukzessive  auf die energiesparende, wartungsärmere und hellere LED-Technik im ganzen Stadtgebiet umgerüstet.