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Spektakulärer Brückenbau „Sprung über die Emscher“
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Rajko Kravanja und Uli Paetzel beim Startschuss des Brückenbaus Sprung über die Emscher
Einleitungstext

Eine neue Landmarke mit einzigartiger Optik soll sie werden, die Brücke „Sprung über die Emscher“, die am Wasserkreuz im Norden der Stadt entsteht. Nun nimmt die spektakuläre Brücke über den Rhein-Herne-Kanal und die Emschersie sichtbar Gestalt an. Die beiden Treppenanlagen beidseitig des Rhein-Herne-Kanals wurden aufgestellt. Auch die ersten angrenzenden Überbauten sind montiert. Weitere Brückensegmente werden nun Stück für Stück angeliefert. Zusammen mit den noch zu erstellenden Freianlagen ist die Fertigstellung des Gesamtprojektes für Mitte 2023 geplant.

Fortsetzungstext

Für den Brückenbau müssen die Wartburgstraße teilweise und der Kanalradweg im Umfeld des Wasserkreuzes komplett gesperrt werden. Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert. 

Wahrzeichen für den Strukturwandel

Die Brücke für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen mit begleitenden Freianlagen am angrenzenden „Platz der Schichten“ und „Brückenvorplatz West“ entsteht am Wasserkreuz in Castrop-Rauxel. Dort, wo die Emscher den Rhein-Herne-Kanal unterquert und wo in 16 Metern Tiefe der Abwasserkanal Emscher als neue abwassertechnische Hauptschlagader das Schmutzwasser der Region unterirdisch abführt.

Die Abwasserfreiheit als Schlüssel zur neuen ökologischen Zukunft der Region wird mit dem „Sprung über die Emscher“ als städtebauliches Ausrufezeichen symbolisiert. Die Brücke wird eine neue Landmarke der Region und ein echtes Wahrzeichen für den Strukturwandel durch den Emscher-Umbau.

Vor allem wegen des immer stärker werdenden Freizeitverkehrs am Wasserkreuz führt die neue Wegeverbindung zu einer deutliche Aufwertung der Region. Durch die Bauweise der Brücke ergeben sich beim Überqueren zudem immer wechselnde Blickwinkel auf die Landschaft des Emschertal, sodass der Mehrwert des Emscher-Umbaus besonders deutlich und erlebbar wird.

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (ehemals Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat) fördert den Brückenbau im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“. Seit 2014 werden damit jährlich investive und konzeptionelle Vorhaben mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit unterstützt.

Nachhaltige Mobilität und Quartiersentwicklung

Mit dem Bau der Brücke wird das vorhandene Radwegenetz erweitert und eine neue Verbindung zwischen den beiden Städten Castrop-Rauxel und Recklinghausen geschaffen. Zukünftig führen die regionalen Radwege Emscher-Park-Radweg und Emscher-Weg über den „Sprung über die Emscher“. Somit werden nicht nur die beiden Städte, sondern auch einzelnen Quartiere und Stadtteile besser vernetzt und urbane sowie ländliche Räume stärker miteinander verbunden. Zudem fördert das Projekt die nachhaltige Mobilität, vor allem die des Radverkehrs, in der Region.

Das Brückenbauwerk selbst stellt sowohl aus gestalterischer als auch aus bautechnischer Sicht eine große Herausforderung dar. Die stählerne Zügelgurtbrücke überspannt mit mehreren Feldern zweimal die Emscher und einmal den Rhein-Herne-Kanal. Einzelne Brückenfelder werden durch einen schräg stehenden elf Meter hohen Pylon gehalten. Das Brückenbauwerk ruht weiterhin auf vier Stahlstützen. Zwei weitere Stützen sind als imposante Treppenanlage ausgebildet, welche den Zugang auf die zukünftigen Emscher-Terrassen als auch zum „Platz der Schichten“ ermöglichen.

DKFS Architects aus London sowie SMEETS Landschaftsarchitekten und Schüßler-Plan haben die Brücke entworfen. Der Baustart erfolgte im April 2021.

Sehen Sie hier einige Planskizzen und Bilder vom "Sprung über die Emscher"

Generationenprojekt Emscher-Umbau

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft in enger Abstimmung mit den Emscher-Kommunen das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,38 Milliarden Euro investiert werden.

Erfahren Sie mehr auf der Seite #dieneueemscherkommt – Erlebe dein Zuhause



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