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Stadt und Telekom unterzeichnen gemeinsame Erklärung zum Breitband-Ausbau
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Einleitungstext

Die Stadt Castrop-Rauxel und die Telekom Deutschland GmbH treiben den Ausbau des Glasfasernetzes voran. Hierfür unterzeichneten beide Parteien eine gemeinsame Erklärung, die das Ziel verfolgt, nahezu alle Haushalte in Castrop-Rauxel mit Glasfaseranschlüssen auszustatten.

Fortsetzungstext

Am Mittwoch (17.08.) unterzeichneten Bürgermeister Rajko Kravanja, Frank Neiling, zuständiger Regiomanager Breitbandausbau der Telekom, und Sascha Koch, Leiter Produktion Technische Infrastruktur, im Beisein von Jens Langensiepen, Geschäftsführer der Stadtwerke Castrop-Rauxel, Markus Genster, stellvertretender Leiter Kommunale Infrastruktur EUV Stadtbetrieb, und Thomas Ratte, Leiter der Wirtschaftsförderung und Breitbandkoordinator, im Rathaus eine gemeinsame Erklärung „zu dem geplanten Ausbau der Breitband-Infrastruktur“. 

35.000 Haushalte und vier Gewerbegebiete

„Unser Antrieb ist es, in Castrop-Rauxel möglichst flächendeckend den Breitband-Ausbau zu ermöglichen. Für dieses Projekt haben wir jetzt einen sehr starken Partner gefunden“, sagte Bürgermeister Rajko Kravanja.

Demnach plant die Telekom, rund 35.000 und damit so gut wie alle Haushalte sowie vier Gewerbegebiete in Castrop-Rauxel für Eigentümerinnen und Eigentümer kostenfrei auf ein modernes FTTH-Netz (Glasfaser bis in die Wohnung/ins Gebäude) aufzurüsten. Etwa 17.000 Gebäude sollen dadurch Zugang zu schnellem Internet erhalten.

Internet-Anbieter bleibt frei wählbar - Anschluss erfolgt kostenfrei

Konkret beabsichtigt die Telekom, die vorhandene Technik in Castrop-Rauxel zu modernisieren bzw. diese zu ersetzen und dabei auch bereits vorhandene Anschlüsse aufzurüsten. Nach erfolgtem Anschluss an das FTTH-Netz der Telekom sind in diesen Haushalten nach derzeitigem Stand Geschwindigkeiten von 1000 Mbit/s im Download und bis zu 200 Mbit/s im Upload möglich. 

Gleichzeitig verpflichtet sich die Telekom, den Vertriebsmarkt zu öffnen, was auch den Stadtwerken Castrop-Rauxel in Kooperation mit GELSEN-NET die Vermarktung von Glasfaser-Dienstleistungen ermöglicht und so den Bürgerinnen und Bürgern die freie Auswahl aus verfügbaren Netzbetreibern im Open-Access-Verfahren erlaubt. Ein Vertragsabschluss mit der Telekom für Internet-Leistungen ist somit keine Voraussetzung für einen Anschluss an das Glasfasernetz. Die Vermarktung des Breitband-Ausbaus erfolgt unabhängig vom Vertrieb weiterer Produkte.

Interessenbekundung schon online möglich

Unter www.telekom.de/glasfaser können Eigentümerinnen und Eigentümer ihr Interesse an einem Anschluss an das FTTH-Netz unverbindlich bekunden, die Telekom schreibt Interessentinnen und Interessenten im Nachgang gezielt an. Zeitnah werden die Stadtwerke Castrop-Rauxel auf ihrer Website www.swcas.de ebenfalls eine solche Plattform zur Interessenbekundung einrichten.

„Das ist eine große Chance. Die Menschen in Castrop-Rauxel warten auf Glasfaser und daher sind wir als Stadt froh, nun gemeinsam dieses Projekt angehen zu können“, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Jens Langensiepen.

Keine Frist zur Interessenbekundung

Für Eigentümerinnen und Eigentümer gibt es keine Frist, bis zu der das Interesse angemeldet werden muss. So kann beispielsweise noch während laufender Bauarbeiten in der Straße die Entscheidung für einen Glasfaser-Anschluss an das eigene Haus getroffen werden.

Die Empfehlung der Telekom ist jedoch, nicht unnötig lange zu warten – dies gilt insbesondere in Häusern, in denen mehrere Parteien zustimmen müssen. Für den geplanten Breitband-Ausbau werden auf einer Strecke von zusammengerechnet rund 300 Kilometern im Stadtgebiet Tiefbauarbeiten notwendig sein, die primär der EUV Stadtbetrieb gemeinsam mit der Telekom koordinieren wird. 

Umsetzung beginnt noch 2022

„Wir haben das Ziel, komplett flächendeckend auszubauen – endlich geht es richtig los mit dem Breitbandausbau“, sagte Sascha Koch von der Telekom. Welche Gebiete als erste erschlossen werden, steht noch nicht fest – dies ist abhängig von der Anzahl vorliegender Interessensbekundungen.

Mit der Umsetzung der Maßnahmen, also der entsprechenden Beplanung sowie den Beantragungen der dazugehörigen Baugenehmigungen, wird noch in diesem Jahr begonnen. Die anschließend beginnenden Baumaßnahmen sollen dann innerhalb der kommenden fünf Jahre abgeschlossen sein.