Erste Ansichten der neuen Feuerwache Castrop-Rauxel
Die Stadt Castrop-Rauxel hat den Zuschlag für die Planung, den Bau und ausgewählte Betriebsleistungen der neuen Feuer- und Rettungswache an die GOLDBECK Public Partner GmbH erteilt. Das Projekt wird als Öffentlich-Private Partnerschaft gemeinsam mit der regionalen GOLDBECK Niederlassung in Bochum umgesetzt.
Die Zuschlagserteilung erfolgte am Dienstag, 28. Juli. Nach Abschluss der letzten formalen Schritte ist das Vergabeverfahren rechtlich abgeschlossen. Die offizielle Vertragsunterzeichnung ist für Anfang September vorgesehen.
Gleichzeitig präsentiert die Stadt erstmals Visualisierungen des geplanten Gebäudes. Sie vermitteln einen Eindruck davon, wie die neue Feuer- und Rettungswache – kurz FURCAS – auf dem Gelände des ehemaligen Klöckner-Kraftwerks an der Habinghorster Straße (B235) / Klöcknerstraße aussehen soll.
Zu sehen sind Ansichten aus der Vogelperspektive, der Haupteingang bei Tag und bei Nacht, die Fahrzeughalle, das Foyer sowie der Alarmhof. Durch einen Klick auf das jeweilige Bild in der Galerie wird die Ansicht vergrößert.
Alle Informationen zur Zuschlagserteilung gibt es in der Pressemitteilung.
So wird die neue Feuer- und Rettungswache aussehen
Warum eine neue Wache nötig ist
Die Feuer- und Rettungswache an der Frebergstraße ist seit 1954 in Betrieb. Viele Bereiche entsprechen heute nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Feuerwehr- und Rettungsdienst. Es fehlen unter anderem ausreichend große Flächen für Fahrzeuge, Technik, Ausbildung und Fortbildung.
Auch beim Arbeits- und Gesundheitsschutz, bei Umkleiden und Sozialräumen sowie bei der Trennung von belasteten und sauberen Bereichen gibt es deutlichen Verbesserungsbedarf. Hinzu kommt: Vom heutigen Standort aus lassen sich Teile des nördlichen Stadtgebiets und die Autobahn 2 nicht optimal erreichen.
Was bedeutet FURCAS?
FURCAS steht für Feuer- und Rettungswache Castrop-Rauxel. Der Name bündelt das gesamte Neubauprojekt unter einer kurzen und einprägsamen Bezeichnung. Gemeint ist damit nicht nur das spätere Gebäude, sondern auch der Weg dorthin – von der Planung über die Vergabe bis zum Bau und zur Inbetriebnahme. FURCAS steht damit für einen zentralen Baustein der künftigen Sicherheitsinfrastruktur in Castrop-Rauxel.
Auf diesem Gelände entsteht die neue Feuer- und Rettungswache
Meilensteine des Projektes
2026 - Zuschlagserteilung an GOLDBECK
Die Stadt Castrop-Rauxel hat den Zuschlag für die Planung, den Bau und ausgewählte Betriebsleistungen der neuen Feuer- und Rettungswache an die GOLDBECK Public Partner GmbH erteilt. Das Projekt wird als Öffentlich-Private Partnerschaft gemeinsam mit der regionalen GOLDBECK Niederlassung in Bochum umgesetzt. Die Zuschlagserteilung erfolgte am 28. Juli.
2026 - Ratsbeschluss für den Neubau
Der Rat der Stadt Castrop-Rauxel hat in seiner Sitzung am 16. Juli 2026 dem Bau der neuen Feuer- und Rettungswache zugestimmt. Die Verwaltung kann damit nach Erfüllung der noch ausstehenden Voraussetzungen den Auftrag für Planung, Bau und ausgewählte Betriebsleistungen vergeben.
2025 – Start des Vergabeverfahrens
Der Rat beauftragt die Verwaltung, das Vergabeverfahren zu starten. Planung, Bau und Betrieb der neuen Feuer- und Rettungswache werden in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb öffentlich ausgeschrieben.
2024 – Einrichtung eines Lenkungskreises
Ein projektbegleitender Lenkungskreis aus Vertreter*innen von Politik und Verwaltung wird eingerichtet. Er begleitet die Entwicklung des Projekts beratend bis zur Inbetriebnahme der neuen Feuer- und Rettungswache.
2023 – Entscheidung für eine Paketvergabe
Das Vorhaben soll als sogenannte „ÖPP light“ umgesetzt werden. Ein privater Partner übernimmt dabei die Planung, den Bau und ausgewählte Betriebsleistungen. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über Kommunalkredite. Die Stadt bleibt von Beginn an Bauherrin sowie rechtliche und wirtschaftliche Eigentümerin der neuen Feuer- und Rettungswache.
2022 – Grundsatzbeschluss für den Neubau
Der Rat beschließt den Neubau einer Feuer- und Rettungswache am Standort Habinghorster Straße (B235)/Klöcknerstraße. Zugleich wird die Verwaltung beauftragt, das notwendige Baurecht zu schaffen, die wirtschaftlichste Umsetzungsvariante weiterzuentwickeln und erforderliche Beratungsleistungen einzukaufen.