Zwei Männer unterzeichnen Verträge

Die bestehende Wache an der Frebergstraße entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an Flächen für Fahrzeuge, Technik, Aus- und Fortbildung sowie an moderne Sozial- und Umkleideräume. Der neue Standort verbessert zudem die Erreichbarkeit des nördlichen Stadtgebiets und der A2.

Die öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) zwischen der Stadt Castrop-Rauxel und Goldbeck sieht vor, dass Goldbeck für 25 Jahre zentrale Betriebsleistungen wie Instandhaltung, Störungsmanagement und Energiemanagement übernimmt. Das Gebäude wird im KfW-40-Standard errichtet und strebt eine Zertifizierung nach dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude an.

Vertragsunterzeichnung an alter Stelle

Unterzeichnet wurde der Vertrag in der aktuellen Wache aus dem Jahr 1954 von Bürgermeister Rajko Kravanja und Carsten Hense, Geschäftsführer der GOLDBECK Public Partner GmbH.

Bürgermeister Rajko Kravanja betonte: „Die Aufgaben und technischen Anforderungen haben sich deutlich weiterentwickelt. Deshalb reicht es nicht, nur einzelne Defizite am bisherigen Standort zu beheben.“ Stadtkämmerer Michael Eckhardt, als Beigeordneter zuständig für die Feuerwehr, ergänzte: „Mit dem Neubau schaffen wir langfristig verlässliche Strukturen und bündeln Feuerwehr, Rettungsdienst und den Löschzug 3 Habinghorst an einem gemeinsamen Standort.“

Menschen auf einem Brachgelände aus der Vogelperspektive

Das Gebäude mit rund 16.000 Quadratmetern Baugrundfläche wird funktional auf die Abläufe der Einsatzkräfte ausgerichtet. Durchfahrten im Erdgeschoss verkürzen die Wege zu den Fahrzeughallen, und eine Schwarz-Weiß-Trennung hält belastete Ausrüstung von sauberen Bereichen fern. Ruhe- und Sozialbereiche, Terrassen, ein Speisesaal sowie Flächen für Aus- und Fortbildung ergänzen das Konzept.

Die Aufgaben und technischen Anforderungen haben sich deutlich weiterentwickelt. Deshalb reicht es nicht, nur einzelne Defizite am bisherigen Standort zu beheben.

Rajko Kravanja, Bürgermeister

„Bereiche für Fahrzeuge, Technik, Ausbildung und Ruhezeiten sind in der neuen Wache funktional aufeinander abgestimmt. So unterstützt das Gebäude die Einsatzkräfte im Arbeitsalltag und schafft zugleich moderne Bedingungen für den Schichtdienst“, sagte Julia Tissen, Projektmanagerin bei Goldbeck Public Partner. „Weil wir Planung, Bau und Betrieb aus einer Hand anbieten, richten wir Entscheidungen in Planung und Bau schon heute auf einen zuverlässigen Betrieb über viele Jahre aus.“

Systematisiertes Bauen sorgt für Tempo und Kostensicherheit 

Das Gebäude realisiert Goldbeck in seiner systematisierten Bauweise. Wesentliche Bauelemente fertigt das Unternehmen dabei industriell in eigenen Werken vor und setzt sie auf der Baustelle zu individuellen Gebäuden zusammen. So verbindet Goldbeck ein hohes Bautempo und Wirtschaftlichkeit mit den spezifischen Anforderungen von Feuerwehr und Rettungsdienst.

An der Planung wirken neben Goldbeck die SSP AG aus Bochum sowie brandenfels landscape + environment aus Münster mit. Vor dem Neubau werden vorhandene Anlagen zurückgebaut und das Gelände vorbereitet. Die Fertigstellung ist für Sommer 2029 vorgesehen.

Alle Informationen zum Neubau der Feuer- und Rettungswache gibt es unter www.castrop-rauxel.de/feuerwache.