Dazu laden die Projektpartner alle ortsansässigen Unternehmerinnen und Unternehmer am Donnerstag, 14. März, von 15.00 bis 17.30 Uhr ins DIEZE, Erinstraße 6 ein, um den künftigen Wasserstoffbedarf in Castrop-Rauxel abzuschätzen.

Fragen an die Unternehmen sind etwa: Gibt es bereits konkrete Einsatzszenarien oder ist absehbar, dass die gegenwärtige Energieversorgung umgestellt werden muss? Wo sieht die Wirtschaft Einsatzmöglichkeiten und welche Hürden müssen dafür überwunden werden?

Interessierte können sich online anmelden für den Workshop am 14. März.

Bürgermeister Rajko Kravanja: „Das Projekt bietet den Unternehmerinnen und Unternehmern in Castrop-Rauxel eine einmalige Chance die Transformation in eine Wasserstoff-Wirtschaft zu begleiten. Ich würde mich freuen, wenn viele Unternehmensvertreterinnen und -vertreter dieses Angebot wahrnehmen.“ Ziel des Projektes ist es, individuelle Lösungen für die Unternehmen und die Stadt zu entwickeln.

Die Initiative H2Raum erhält finanzielle Unterstützung durch das Förderprogramm „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel des Förderprogramms ist, in strukturschwachen Regionen langfristig zukunftsweisende Innovationen und den Strukturwandel gleichermaßen voranzutreiben. Im Speziellen will H2Raum dafür sorgen, dass die Wasserstoffakteure im nördlichen Ruhrgebiet voneinander lernen, gemeinsam diskutieren und mitein¬ander Wasserstoffprojekte entwickeln und durchführen.

Das Reallabor in Castrop-Rauxel ist eines dieser sogenannten Werkstattprojekte. H2Raum adressiert alle Interessierten vom Start-up über kleine und mittelständische Unternehmen, Uni-versitäten, Bildungs- und Forschungseinrichtungen über Studierende, Schülerinnen und Schüler bis hin in die Zivilgesellschaft hinein. Initiatoren von H2Raum sind die Westfälische Hochschule und das Fraunhofer IEG.

Die Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen forscht bereits seit über 20 Jahren im Bereich der Wasserstofftechnologie und ist Partnerin regionaler und überregionaler Initiativen. Zukünftig soll der Bereich noch weiter ausgebaut werden. So laufen aktuell unter anderem die Planungen für einen neuen Studiengang „Wasserstoffsysteme und Erneuerbare Energien“. 

Das Fraunhofer IEG, Bochum beschäftigt sich als Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft schwerpunktmäßig mit Geothermie und der industrienahen Wasserstoff-Forschung. Beim Thema Wasserstoff liegt der Schwerpunkt der Einrichtung bei den Transportinfrastrukturen und Speicherpotentialen.

Vier Männer vor dem Ratssaal in Castrop-Rauxel