Investition in energetische Maßnahmen und Sanierung der Sanitärbereiche
Im Mittelpunkt steht die Umstellung der Wärmeversorgung von fossilen Energieträgern auf eine klimafreundliche Sole-Wasser-Wärmepumpenanlage mit Erdwärmesonden. Ergänzend werden die Absorberanlage zur Beckenwassererwärmung erneuert, die Gebäude energetisch saniert, Fenster und Außentüren ausgetauscht sowie moderne Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung installiert. Zudem erfolgt die Umrüstung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung.
Neben den energetischen Maßnahmen werden die Aufenthaltsqualität und die Nutzbarkeit des Freibades verbessert. Geplant sind die Sanierung des Eingangsbereichs und der WC- und Duschanlagen sowie die Schaffung barrierefreier Sanitärbereiche.
Langfristiger Erhalt des Freibades gesichert
Neben nachhaltigen energetischen Maßnahmen geht es um funktionale Modernisierung, die den Betrieb des Bades langfristig sichern. Darunter die Sanierung von Beckenköpfen und die Erneuerung von Einstiegsleitern. Mit der Umsetzung des Vorhabens werden Energieverbrauch und Betriebskosten nachhaltig reduziert, Barrieren abgebaut und aktuelle technische Standards erfüllt. Gleichzeitig leistet das Projekt einen Beitrag zum kommunalen Klimaschutz. Für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme im Zeitraum 2028 bis 2032 sind möglichst unter Berücksichtigung der saisonalen Öffnungszeiten mehrere aufeinander aufbauende Bauabschnitte vorgesehen.
Der Stadtrat hatte die Verwaltung im Mai 2026 aufgefordert, sich am Projektaufruf zu beteiligen. Nun wird der förmliche Antrag auf den Weg gebracht. 250 Millionen Euro hat der Bund für die Sanierung kommunaler Sportstätten insgesamt bereitgestellt.