Rund 17.000 Gebäude sollen Zugang zu besonders stabilem und schnellem Internet erhalten. Zu diesem Zweck haben die Stadt Castrop‐Rauxel und die Telekom im August 2022 eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.
„Unser Antrieb ist es, in Castrop-Rauxel möglichst flächendeckend den Breitband-Ausbau zu ermöglichen. Für dieses Projekt haben wir jetzt einen sehr starken Partner gefunden“, sagte Bürgermeister Rajko Kravanja bei der Unterschrift.
Häufig gestellte Fragen
In den ersten fünf Gebieten in Castrop-Rauxel ist der Ausbau bereits abgeschlossen. Mit Glasfaser versorgt wurden bereits: Ickern-Nordost, Ickern-Südwest, Henrichenburg-Ost, Henrichenburg sowie Habinghorst-Mitte.
Aktuell im Ausbau befinden sich Habinghorst-Ost und Becklem.
In den zumeist öffentlichen Gehwegbereichen erfolgt Tiefbau der sogenannten Längstrasse, um die mögliche Versorgung aller Häuser mit Glasfaser zu gewährleisten. In diesem Zuge kommt es vor, dass die Tiefbaufirma die Hauseinführung baut. Zusätzlich gibt es Stoßtrupps, die entweder vorweg oder im Nachgang Hauseinführungen bauen. Hierzu muss immer ein Mitarbeitender der genannten Firmen ins Haus. Ist die Hauseinführung hergestellt, befindet sich ein leeres Röhrchen im Haus. Dieser Schritt ist bereits an zahlreichen Immobilien im Ausbaugebiet vollzogen.
Dieses Röhrchen muss noch mit dem Glasfaserkabel „beblasen“ werden. Hierzu kommt an einem weiteren Tag ein Mitarbeitender der Tiefbaufirmen in die Räumlichkeiten, in der sich die oben genannte Hauseinführung befindet. Nachdem das Kabel sich nun im Haus befindet, montiert ein Mitarbeiter der gleichen Firma einen Abschlusskasten.
Erste Längstrassen für Glasfaser schon gelegt
Aus technischen Gründen kann es in einem Ein- oder Zweifamilienhaus zu einem dritten Termin kommen, an dem ein Mitarbeiter den Anschluss in Betrieb nehmen muss. In einem Mehrfamilienhaus (ab drei Wohneinheiten) baut die Deutsche Telekom selber ein sogenanntes Inhousenetz auf, das die Wohnungen versorgen soll, die auch einen Glasfaseranschluss beauftragt haben. Häufig gibt es hierzu einen gesonderten Auskundungstermin mit einem Protokoll, das beide Seiten unterschreiben.
Grundsätzlich gilt, dass sich alle Firmenmitarbeiter, die ins Haus möchten, mit Telekom-Firmenausweisen ausweisen können. Es finden durch diese Mitarbeiter keine Produktvermarktungen statt und es müssen keinerlei Unterschriften geleistet werden.
Auch bei der Vermarktung von Angeboten durch Mitarbeitende eines durch die Telekom beauftragten Unternehmens müssen keine Geschäfte an der Haustür abgeschlossen werden. Die Mitarbeitenden bieten gerne individuelle Termine zur weiteren Beratung an.
In der Ausbauphase ist der Hausanschluss immer kostenlos. Das bedarfsgerechte Inhousenetz bei Mehrfamilienhäusern ab drei Wohneinheiten ist im Rahmen der Produktbeauftragung ebenfalls kostenlos für Eigentümer*innen und Mieter*innen. Reine Hausanschlüsse ohne Buchung eines Produktes werden nicht gebaut.
Die Glasfaser-Leitung wird von der Straße zur Hauswand verlegt. Abhängig von den Gegebenheiten vor Ort könnten dabei kleinere Arbeiten auf Ihrem Grundstück anfallen. Anschließend wird die Glasfaser-Leitung in das Gebäude geführt, der Anschluss an der Innenwand installiert und die Leitung frei geschaltet.
Glasfaser verlegen bis in Ihre Wohnräume
Der Ort der Montage richtet sich danach, ob Sie in einem Ein- oder Mehrfamilienhaus wohnen. Die Verlegung orientiert sich dabei oftmals am bestehenden Kupfernetz.
Einfamilienhaus: Bei der Standardmontage wird die Glasfaser-Dose in einem Umkreis von bis zu drei Metern vom Glasfaser-Hausanschluss installiert, dieser liegt meist im Keller.
Mehrfamilienhaus: Bei der Standardmontage in Mehrfamilienhäusern werden vom Glasfaser-Hausanschluss aus Steigleitungen im Treppenhaus bis in die Wohnung verlegt. Dort erfolgt die Montage der Glasfaser-Dose im Umkreis von drei Metern um die Wohnungstür.
Für die Entscheidung gibt es keine Begrenzung.
Die Telekom bietet den Telekommunikationsunternehmen ihr Netz diskriminierungsfrei im sogenannten open access an. Dadurch können die Kund*innen den Anbieter frei wählen, sofern er über Produkte über das Telekom-Netz anbietet.
Interessierte müssen nicht sofort auf Glasfaser wechseln. Es entsteht aber keinerlei Nachteil, wenn ein Wechsel direkt beauftragt wird oder der Wechsel jetzt schon mal zum Ende der Laufzeit des derzeitigen Vertrages in Auftrag gegeben wird.
Ja, die Telekom bietet regelmäßig besondere Angebote innerhalb der ersten Monate an.
Alle wichtigen Informationen erhalten Sie als interessierte Castrop-Rauxelerin und Castrop-Rauxeler auf den Seiten der Telekom. Parallel besteht die Möglichkeit, sich telefonisch über die Telekom-Hotline unter Tel. 0800 33 03000 sowie im Telekom Shop in der Castrop‐Rauxeler Altstadt, Im Ort 2, oder in der Globus Markthalle, Siemensstraße 10, zu informieren.
Stand April 2026
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