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Blick über den neuen Spiel- und Sportplatz Castroper Holz.

Ein Aufenthaltsort für Jung und Alt

Castrop-Rauxel verfügt über eine Vielzahl von Spielplätzen, jedoch sind die meisten aufgrund der Größe und Ausstattung eher für Kleinkinder ausgelegt. Sonstige Bewegungsangebote wie zum Beispiel Pumptrackanlagen, Calisthenics-Parks und Fitnessparcours fehlen im Stadtgebiet. Der Spiel- und Sportpark "Castroper Holz" bildet dazu ein Pendant.

Welche Anlagen sind auf dem Spiel- und Sportplatz "Castroper-Holz"?

Ein Rundkurs für Skateboards, Mini-Roller, Inline-Skates sowie Lauf- und Fahrräder mit Sprüngen, Steilkurven und Bodenwellen.

Eine öffentliche Anlage um einerseits Parkour (Trendsportart, die Laufen, Klettern und Springen verbindet) zu laufen und die andererseits verschiedene Fitness-Geräte bietet. Unter anderem Bewegungsmodule für Hüft,- Rumpf-, Bein-, Rücken- und Brustmuskulatur und zwei Kletterfelsen.

Was Korfball genau ist und wie die Spielregeln aussehen, beschreibt unter anderem www.korfball.de. In Castrop-Rauxel wird diese Sportart besonders verfolgt und so können sich Interessierte direkt bei mehreren Vereinen über die Sportart informieren und auch selbst einmal ausprobieren. Kontaktdaten zu den Vereinen finden sich auf www.castrop-rauxel.de/sportvereine.

Gegenüber der Anlage für verschiedene Bewegungsmodule gibt es eine "Trampolinarena" mit einem im Boden eingelassenen, rollstuhlgeeignetem Trampolin.

Boule bezeichnet verschiedene Kugelspielarten. Allein oder in Mannschaften aus zwei oder drei Spieler*innen dürfen höchstens 12 Kugeln auf dem Spielfeld sein.

Mit der Ausrichtung für die Kleinsten wurde die Spielplatzfläche am Hallenbad modernisiert und um Wasserspielgeräte ergänzt.

Der Sanitärcontainer ist montags bis freitags jeweils von 8.15 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit sowie samstags und sonntags jeweils von 8.15 bis 14.00 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten ist die Toilettenanlage nicht in Betrieb. 

Mehr zum Projekt

Die im Beteiligungsprozess gesammelten Ideen machten deutlich, dass der Wunsch und der Anspruch an eine altersübergreifende Spiel-, Sport- und Bewegungsfläche nicht allein mit den bereitgestellten Haushaltsmitteln zu verwirklichen ist. Mit dem durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gelichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) in 2020 und 2021 aufgelegten „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ (jeweils für das Programmjahr 2021 und 2022) sah die Stadt Castrop-Rauxel die Möglichkeit, tatsächlich eine attraktive Spiel-, Sport- und Bewegungsfläche zu finanzieren und so dem Anspruch gerecht werden zu können, ein breites Angebot für die Castrop-Rauxeler Bürgerschaft bereitzustellen. Den Zuschlag dazu erhielt die Stadt Castrop-Rauxel für das Programmjahr 2022 und so wurde für die Realisierung des Projekts ein Projektbudget von zunächst 1.100.000 € festgelegt. Hierin enthalten sind 750.000 € an Fördermitteln aus dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“.

Zu Beginn des Planungsprozesses wurde eine Spielplatzkommission gegründet, bestehend aus Vertretern aller politischen Fraktionen, dem Kinder- und Jugendparlament sowie der Verwaltung. Die Kommission hatte u.a. das Ziel, eine größere Sport-, Spiel- und Bewegungsfläche zu identifizieren, die möglichst zentral gelegen und dadurch für viele Bürgerinnen und Bürger gut zu erreichen ist. 

Im Rahmen der Ideenentwicklung bereiste die Spielplatzkommission zunächst eine Nachbarkommune, um eine multifunktionale Anlage zu besichtigen und sich inspirieren zu lassen. Im zweiten Schritt erfolgte die Bereisung der in Castrop-Rauxel vorhandenen Spiel- und Grünanlagen. Dabei rückte die ca. 25.000 - 30.000 m² große Spiel- und Grünfläche am Hallenbad im direkten Umfeld des Rathauses schnell in den Fokus. Neben einem bereits vorhandenen Spielbereich sind hier große Grünflächen, ein Bolzplatz und ein Beachvolleyballfeld zu finden. Darüber hinaus ist die Fläche sowohl ins städtebauliche Umfeld als auch in die angrenzenden Grünbereiche gut eingebunden.

 

Förderung des Spiel-, Sport- und Bewegungspark am Hallenbad

Der Spiel-, Sport- und Bewegungspark am Hallenbad entstand durch Fördermittel des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden, des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW und des Investitionspakts Sportstättenförderung.

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