Warum die Bauarbeiten notwendig sind
Die Emscherbrücke an der Wartburgstraße wird erneuert und die Wartburgstraße zwischen Heerstraße und Freiheitstraße ausgebaut. Die Baumaßnahme umfasst neben dem Neubau der Brücke auch Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zum Bauprojekt, zum Ablauf der Arbeiten und zu den Auswirkungen auf die Verkehrswege.
Häufig gestellte Fragen
Der Kreis Recklinghausen baut die Wartburgstraße (K 28) zwischen Heerstraße und Freiheitstraße aus. Gleichzeitig erneuert die Emschergenossenschaft die Emscherbrücke. Beide Maßnahmen werden gemeinsam geplant und umgesetzt.
Die bestehende Brücke wurde ursprünglich 1911 errichtet, im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und 1950/1951 wiederaufgebaut. Aufgrund ihres baulichen Zustands ist eine Sanierung nicht mehr möglich. Die Brücke wird deshalb vollständig ersetzt.
Die neue Brücke wird von derzeit 10,7 auf 14,7 Meter verbreitert. Unterhalb der Brücke ist eine Steganlage für den Fuß- und Radverkehr vorgesehen.
Die Wartburgstraße erhält beidseitig Geh- und Radwege. Im Bereich der Freiheitstraße wird die bisherige Baustellenampel durch eine dauerhafte Ampelanlage ersetzt.
Im Januar und Februar 2026 wurden Rodungsarbeiten im künftigen Baufeld durchgeführt. Im Frühjahr 2026 begann die Gesamtmaßnahme.
Für die Bauarbeiten ist eine vollständige Sperrung zwischen Freiheitstraße und Heerstraße vorgesehen. Die Sperrung soll am 1.Oktober 2026 beginnen und bis Ende November 2027 dauern.
Die Wegeführung während der Bauarbeiten berücksichtigt die Erreichbarkeit der Brücke „Sprung über die Emscher“ sowie die Nutzung des Emscher-Weges.
Der Bauzeitraum überschneidet sich mit der Internationalen Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet. Die Auswirkungen auf die Wegeführung und das Umfeld werden bei der weiteren Planung berücksichtigt.